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Ich heisse Stella!

Aktuelles

1

August

2007

Auf dem Weg zur Ausleihzentrale

von DL — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 16.710 Aufrufe

Der Umzug der Abholregale aus der Leihstelle in den Selbstausleihbereich ist jetzt abgeschlossen. Am Donnerstag, den 2. August, öffnet der Selbstausleihbereich und sieht jetzt etwas anders aus, als Sie ihn bisher kannten. Sie treffen jetzt rechts vom Eingang einen Mitarbeiter unseres Wachdienstes an einem Scanner, mit dem wir prüfen, ob Ihr Bibliotheksausweis gültig ist.

Dann führt Ihr Weg Sie zu den Regalen, in denen Ihre bestellten und vorgemerkten Bücher (und auch Ihre Fernleihen) liegen. Sie bedienen sich selbst. Dabei orientieren Sie sich zunächst an der letzten Ziffer Ihres Bibliotheksausweises. Die ersten fünf Ziffern bleiben unberücksichtigt. Für die Benutzernummer 00181 34567 8 gehen Sie also zuerst ans Regal, in dem die Endnummer 8 liegt und bedienen sich dann bei der laufenden Nummer 34567. Mitarbeiter(innen) der Bibliothek helfen Ihnen, Ihre Bücher zu finden.

Wenn Sie weitere Bücher aus dem Selbstausleihbereich holen wollen, bedienen Sie sich dort wie bisher an den Regalen. Am Ausgang sitzt dann ein(e) Mitarbeiter(in) von uns und verbucht die vorgelegten Bücher auf Ihr Benutzerkonto. Weiter lesen »

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1

August

2007

Mehr Studienliteratur in der Stabi

von DL — abgelegt in: Aktuelles — 2.108 Aufrufe

Die Stabi kann in diesem Jahr in großem Umfang zusätzliche Lehrbücher, Handbücher und Standardwerke in mehreren Exemplaren kaufen. Von so genannten Rennern, d.h. Büchern, die häufig vorgemerkt sind, schafft sie Zweitexemplare an. Die Studienliteratur ist in der Lehrbuchsammlung und im Selbstausleihbereich aufgestellt und somit schnell verfügbar.

Auch Sie können uns hier Vorschläge zur Anschaffung von Studienliteratur machen, wir werden Ihre Wünsche weitgehend erfüllen!

Die Stabi setzt die Studiengebühren für zusätzliche Studienliteratur ein, unsere bisherigen Investitionen in diesem Bereich setzen wir fort. Die Bücher tragen einen Aufkleber mit dem Hinweis “Finanziert durch Studiengebühren”.

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25

Juli

2007

Glauben Sie an ritterliche Liebe?

von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 5.610 Aufrufe

Laut Anne Fadiman können Sie mit Ja antworten, wenn Sie Ihre Bücher so lieben, dass Sie deren physische Beschaffenheit unangetastet lassen (im Klartext: keine Eselsohren, keine Unterstreichungen und Randnotizen und auch kein mit-dem-Rücken-nach-oben-liegen-lassen des aufgeschlagenen Buches). Allerdings erwähnt sie im gleichen Atemzug auch diejenigen, die eher an die körperliche Liebe glauben. Sie lieben den Inhalt, malträtieren aber das überbringene Gefäß bis an den Rand der Zerstörung – alles als Zeichen größter Vertrautheit und jahrelanger Liebkosung. (Und jetzt raten Sie mal, welcher Form der Liebe die hier bloggende Bibliothekarin frönt.)

Diese und mehr Geschichten finden Sie in Ex Libris, Bekenntnisse einer Bibliomanin. Wäre das Buch nicht schon längst im Bestand der Stabi, man müsste glatt einen Erwerbungsvorschlag dafür abgeben!

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25

Juli

2007

Online-Verlag sucht studentische Hilfskraft

von IM — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press — 2.736 Aufrufe

HamburgUP-Identity200.jpgHamburg University Press, der Verlag der SUB, sucht eine studentische Hilfskraft (zunächst 40h/Monat). Sie unterstützen uns in der Veröffentlichungsvorstufe und bei der Weiterentwicklung des Verlagsangebotes. Haben Sie Interesse? Hier geht es zur Ausschreibung.

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22

Juli

2007

Buchausgabe und Selbstausleihbereich am Di, 31.7., und Mi, 1.8., geschlossen. Bestellabschaltung am 31.7.

von DL — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 2.758 Aufrufe

Im Zusammenhang mit der Einrichtung der Ausleihzentrale (ALZ) sind die Buchausgabe und der Selbstausleihbereich am Dienstag, den 31.7. und Mittwoch, den 1.8., geschlossen. An diesen Tagen ziehen wir mit den bereitliegenden Büchern in den Selbstausleihbereich um, damit in der Leihstelle die Baumaßnahmen beginnen können. Die Ausgabe von Büchern an diesen Tagen ist nicht möglich. Der Selbstausleihbereich muss ebenfalls geschlossen bleiben. Ab Donnerstag, den 2. August, finden Sie für eine Übergangszeit bis Ende August die Bücher, die Sie bestellt haben, dann im Selbstausleihbereich und bedienen sich dort selber an den Regalen. Da der Umzug alle Kräfte bindet, schalten wir von Montag, den 30.7., 18 Uhr, bis Mittwoch, den 1.8., 6.30 Uhr die Bestellmöglichkeit im Campus-Katalog ab.

Lehrbuchsammlung, Sonderplatz und Buchrückgabe bleiben bis 16 Uhr geöffnet.

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19

Juli

2007

Änderungen im Ausleihbetrieb stehen bevor

von DL — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 4.795 Aufrufe

Schon mancher wird sich gefragt haben, wieso am Eingang des Selbstausleihbereichs zur Zeit so viele Regale leer stehen. Der Grund dafür: wir bauen ab Ende Juli um, damit wir längere Öffnungszeiten und einen besseren Service für die Ausleihe anbieten können. Der Selbstausleihbereich, die Lehrbuchsammlung und die Leihstelle werden miteinander zu einer Ausleihzentrale (ALZ) verbunden. Der Bereich kann dann ausschließlich von Benutzer(inne)n betreten werden, die einen gültigen Bibliotheksausweis haben. Der Eingang wird sich vor dem derzeitigen Selbstausleihbereich befinden, der Ausgang ungefähr da, wo jetzt die Buchausgabe ist. Und hier am Ausgang werden künftig die Bücher aus den drei Bereichen für Sie verbucht

Vorteil für Sie: Sie bedienen sich in einem Arbeitsgang in allen Bereichen selber und müssen nur noch an einer Stelle alles verbuchen lassen. Und vor allem: die Öffnungszeiten für alle Bereiche werden länger (voraussichtlich ab Montag, dem 17.9.): Montag bis Freitag 10-19 Uhr, Sonnabend 10-15 Uhr. Alleine für die Lehrbuchsammlung sind das 20 Öffnungsstunden mehr. Weiter lesen »

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17

Juli

2007

Hamburg University Press im UNESCO-Handbuch zu Open Access

von IM — abgelegt in: Hamburg University Press — 6.739 Aufrufe

DUK-Handbuch.jpgDie Deutsche UNESCO-Kommission hat ein Handbuch zum Thema Open Access herausgeben. Es informiert über Chancen und Herausforderungen dieses Modells und beleuchtet das Thema aus einer Vielzahl von Perspektiven, um ein besseres Verständnis für die Hintergründe und Ziele von Open Access ermöglichen. In diesem Handbuch, dessen elektronische Version gemäß dem Open-Access-Gedanken frei verfügbar ist, gibt es auch einen Beitrag zu Hamburg University Press, dem Verlag der Staats- und Universitätsbibliothek.

Open Access meint den freien, für die Nutzenden kostenlosen Zugang zu mit öffentlichen Mitteln produziertem Wissen. Weitere Informationen finden sich auf der Plattform zum Thema.

Übrigens: Die Mitglieder der Deutschen UNESCO-Kommission haben auf ihrer 67. Hauptversammlung vom 27. bis 28. Juni 2007 in Dessau eine Resolution verabschiedet, die das Open-Access-Prinzip unterstützt.

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17

Juli

2007

Sa, 28.7.2007: Mikroformen-Leseraum geschlossen

von ST — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 2.885 Aufrufe

Baustelle StabiIn der Stabi wird unermüdlich gebaut: am Sonnabend, 28.7.2007 wird im Mikroformen-Leseraum ein Wanddurchbruch (Notausgang) durchgeführt.

Der Raum ist an diesem Tag nicht benutzbar, außerdem muss in den angrenzenden Lesesaalbereichen mit Geräuschbelästigungen gerechnet werden.

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16

Juli

2007

Adventure meets librarian

von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 2.316 Aufrufe

Ja, da liefen sie wieder: die beiden vorbildlichen Beispiele amerikanischer Filmkunst, die sich nicht scheuen, eine Bibliothekarin und einen Bibliothekar mit den abenteuergeschüttelten Hauptrollen zu adeln. Kürzlich im TV “Die Mumie” (ein wiederkehrendes Sommer-Special? – bereits im August 2006 erwähnten wir sie im Weblog) und letzten Sonntag just “The Quest” (zur besten Sendezeit versteht sich!). Und wie schon die Mumie schmückt sich auch dieser Film mit einem Zitat, das seinesgleichen sucht:

Er: „Ach, was weiß ich. Vielleicht bin ich gar nicht so schlau, wie ich dachte!“
Die Heldin ohrfeigt ihn: „Niemand redet so über den Bibliothekar. Auch nicht der Bibliothekar selbst.“

Schön zu wissen, wenn jemand an einen glaubt.

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16

Juli

2007

Das Papyrus-Kartell

von AP — abgelegt in: Schätze der Stabi — 3.087 Aufrufe

Im Jahr 1902 gründete sich die “Commission zur Erwerbung griechischer-litterarischer Papyri aus Egypten”, kurz das “Papyrus-Kartell” genannt. Unter der Leitung des Kasseler Ägyptologen Dr. Otto Rubensohn wurden bis einschließlich 1910 zahlreiche Papyrus-Funde in Ägypten geschlossen angekauft. Das Geld floss aus den Etats der am Kartell beteiligten Institutionen, so auch aus dem Etat der damaligen Hamburger Stadtbibliothek. Über die Verteilung der Funde entschied neben der Höhe der Einlage oftmals das Los. 1908 trafen die ersten Zusendungen des Kartells in Hamburg ein und bildeten den Grundstock der hiesigen Papyrussammlung.

Darunter befanden sich z.B. bedeutende Zeugnisse für die erste systematische Christenverfolgung im gesamten Römischen Reich, die sog. “libelli libellatici”. Weltweit sind 46 Vertreter dieser Gattung aus verschiedenen Sammlungen publiziert. Die SUB besitzt mit 19 “libelli” den größten Bestand. Dabei handelt es sich um Opferbescheinigungen aus der Zeit des römischen Kaisers Decius um 250 n. Chr. Per Edikt hatte dieser von den Bewohnern des Reichs gefordert, dass sie ihre Loyalität durch ein Opfer für die Staatsgötter unter Beweis stellen. Viele Christen umgingen das mit ihrem Glauben unvereinbare, heidnische Opfer und die drohende Verfolgung und Bestrafung, indem sie sich eine solche Bescheinigung kauften. Einer dieser Belege ist noch bis zum 19. August in der Ausstellung “Erlesen” zu sehen – ob für ein wirklich vollzogenes Opfer oder vom Schwarzmarkt ist allerdings nicht mehr festzustellen.

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