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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Sondersammlungen: Exponat des MonatsAus den Sondersammlungen: Exponat des Monats
Hamburgs Klage über das Ableben Ihro Römisch-Kayserlichen Majestät Carls des Siebenden

Am 14. März 1745 erklang auf Anordnung des Hamburger Senats in den Vormittagsgottesdiensten aller fünf Hauptkirchen eine Trauermusik auf den Tod des am 20. Januar verstorbenen Kaisers Karl VII., Herrscher des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, dem Hamburg als Freie Reichsstadt unmittelbar unterstand. Die Musik stammte von dem damaligen Hamburger Kirchenmusikdirektor Georg Philipp Telemann (1681–1767), der Text von Pastor Joachim Johann Daniel Zimmermann (1710–1767).

Trauermusik auf Kaiser Karl VII. Eines der wenigen erhaltenen Exemplare des zu diesem Anlass erstellten Textdruckes – Hamburgs Klage über das Ableben Ihro Römisch-Kayserlichen Majestät Carls des Siebenden – wird in der Rara-Sammlung der Stabi verwahrt. Es steht exemplarisch für eine Vielzahl solcher Gelegenheitsdrucke, die (heute oft nur noch als Einzelstücke) jeder für sich ein besonderes Ereignis wie Geburt, Hochzeit, Tod, Amtseinführung, Einweihung, Ehrung, Jubiläum, Gedenktag, politische, kirchliche, akademische oder institutionelle Feier dokumentierten und eine oft interessante Geschichte erzählen.

Parallel zu dem als Exponat des Monats gezeigten Textdruck erscheint im März die Erstaufnahme der Telemann-Zimmermannschen Trauermusik für Kaiser Karl VII. im Rahmen der CD-Reihe Musica sacra Hamburgensis 1600–1800 (beim Label cpo).

Die Sondersammlungen präsentieren als virtuelle Ausstellung auf der Website der Stabi regelmäßig ein „Exponat des Monats“ aus ihren Beständen. Immer am dritten Mittwoch des Monats können Sie außerdem das originale Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal in Augenschein nehmen und sich von den zuständigen Experten erläutern lassen:

Mittwoch, 16. März, 16.15 im Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Ab 1.03.2011 bleiben die Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften und die Fachbibliothek Sozialwissenschaften während der Klausurvorbereitungszeit in den Monaten März, Juni, Juli, September und Oktober, montags bis freitags bis 23:45 Uhr geöffnet.

Die Öffnungszeiten am Wochenende sind unverändert (Samstag und Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr)

Die Bibliotheken im Internet:
http://www.wiso.uni-hamburg.de/bibliotheken

Hans Ulrich Gumbrecht, geehrt mit Ehrendokortiteln der Unis Siegen, Greifswald und Marburg, lebt und unterrichtet im sonnigen Kalifornien, wo er an der Uni Stanford den Lehrstuhl für Komparatistik inne hat. Auf seiner dortigen Website kann man lesen und staunen, dass er unter der E-Mail-Adrese sepp – at – stanford.edu erreichbar ist. Sepp Gumbrecht, so nennen ihn nicht nur die Amerikaner. Er polarisiert gerne, er ist manchmal auch ein – mit Verlaub – gnadenloser Selbstdarsteller, doch einer, der was zu sagen hat. Und dann darf er das auch, wie ich finde. Ich habe Gumbrecht 2003 auf dem Saarbrücker Kongress zur Spanischen Avantgarde als hochinteressanten und ganz unprätentiösen Gesprächspartner kennen gelernt.

Umblätterer Gumbrecht veröffentlicht nicht nur im wissenschaftlichen Kontext sondern ist auch gern gelesener Gast im deutschsprachigen Feuilleton. Und um eben dieses geht es im Interview, das Florian Fuchs im Umblätterer, einem hervorragenden deutschen Kulturblog, mit Hans Ulrich Gumbrecht geführt hat:

Über deutsche Zeitungen und ihre Einmaligkeit, über Wiederholungen und Hyperbolik, über nächste Projekte, Widmun­gen von Hans Robert Jauß und Männer in grauen Regenmänteln, die noch mal das Matheabitur kontrollieren wollen

Eine Leseempfehlung: »Ein goldener Moment in der Geschichte des deutschen Feuilletons«.

Und vergessen Sie bitte nicht bei Gefallen den RSS-Feed des Umblätterers zu abonnieren. Die Themen des Blogs drehen sich laut der Selbstbeschreibung um’s Feuilleton: »Das deutschsprachige Feuilleton ist das beste (ok, fast das einzige) der Welt.«

Studentische Hilfskraft für Sondermagazine gesucht

17. Februar 2011
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 2.673 Aufrufe

Der Bereich Magazine der Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek sucht eine studentische Hilfskraft.

In den Magazinen für alte und wertvolle Bücher stehen umfangreiche Umzüge an. Bevor die Bücher umgezogen werden können, müssen Regale geräumt und Regalböden versetzt werden. Dabei und beim eigentlichen Umzug ist der verantwortliche Magaziner auf Hilfe angewiesen.
Darüber hinaus müssen Nachlassmaterialien in säurefreie Aufbewahrungsboxen umgebettet werden.

Weitere Informationen finden sie hier.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Heinrich-Böll-Stiftung Informations- und Diskussionsabend von umdenken. Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.:

Tunesien, Ägypten,… Die friedliche Revolution arabischer Länder
Welche Rolle (ver-)spielt Europa in Bezug auf Solidarität und Demokratisierung?
Donnerstag, 24.02.2011 / 18 – 20 Uhr
Vortragsraum (1. Etage)

Die Entwicklungen in den arabischen Ländern könnten spannender kaum sein, scheinen sich dort ähnlich wie 1989 in Europa Demokratisierungs-Prozesse in Gang zu setzen – und das überwiegend friedlich durch Massenkundgebungen auf den Straßen.
Wie verhält sich die Europäische Gemeinschaft dazu? Handelt sie mit ihren zögerlichen Bekundungen besonnen oder verspielt sie die Unterstützung für Demokratisierung und damit auch ihre Glaubwürdigkeit? Wo formieren sich Prozesse einer internationalen Solidarität? Welche Reaktionen zeigt die Bevölkerung Europas – freut oder fürchtet sie sich?
Über diese Entwicklung wollen wir diskutieren; dabei kommen Stimmen von Europäern aus Tunesien und Ägypten zu Wort, die die Ereignisse von Deutschland aus kritisch begleiten.
Es diskutieren:
Jan Phillip Albrecht – Mitglied im Europäischen Parlament, Bündnis 90/Die Grünen
Atef Botros – Arabist an der Uni Marburg, Gründer des ägyptisch-deutschen Netzwerks für die Unterstützung der ägyptischen Revolution
Marouane Snoussi – Promovend Uni Hamburg, Vorstandsvorsitzender MS EDUCATION Bildung & Integration
Moderation: Dr. Anke Butscher, Politik- und Unternehmensberatung

Weitere Informationen hier.
Kontakt: info@umdenken-boell.de, Tel. 040 389 52 70

Sonntag, 27.2.: Stabi geschlossen (Baumaßnahme)

11. Februar 2011
von ST — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 2.275 Aufrufe

Wegen einer brandschutztechnischen Wartungsmaßnahme in den Innereien der Bibliothek muss die Stabi am Sonntag, 27.2.2011, geschlossen bleiben.

Die Arbeiten sind nicht nur etwas aufwändiger, sie können auch nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Wir sind aber verpflichtet, sie regelmäßig durchzuführen. Gleichzeitig kann die Klimaanlage (und damit auch die Beheizung) nicht eingeschaltet werden.

Zwei Studentische Hilfskräfte für die Lesesäle gesucht

10. Februar 2011
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 3.834 Aufrufe

Die Stabi sucht zum 1.4.2011 zwei studentische Hilfskräfte zur Mitarbeit in den Allgemeinen Lesesälen. Während der Zeiten montags bis freitags von 17 bis 21 Uhr sowie sonnabends von 13 bis 21 Uhr und sonntags von 10 bis 21 Uhr sind Sie vorrangig an der Buch- und Zeitschriftenausgabe eingesetzt. Der Einsatzplan wird monatlich neu in einem Team von insgesamt 8 studentischen Hilfskräften festgelegt. Zu Ihren weiteren Aufgaben gehören u.a. Regalkontrolle, das Einstellen von Büchern sowie die Pflege der Loseblattsammlungen. Wir bieten Ihnen eine Anstellung von 30 h pro Monat zu einem Stundenlohn von 8,49 Euro.
Sind Sie zeitlich flexibel, kundenfreundlich und längerfristig disponibel? Dann senden Sie bitte Ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf an saskia.kussin@sub.uni-hamburg.de. Für weitere Auskünfte erreichen Sie Frau Kussin telefonisch unter 42838-5854.

Krise und Umbruch in Ägypten

7. Februar 2011
von DL — abgelegt in: Aufgelesen — 2.384 Aufrufe

Literatur über Ägypten, die Demokratiebestrebungen, über Politik und das politische System in der Ära Mubarak, über den Islam und die Muslimbruderschaft, finden Sie im Campus-Katalog des Bibliothekssystems Universität Hamburg.

20.2.: Hamburg wählt. Stabi öffnet um 8 Uhr

5. Februar 2011
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 4.276 Aufrufe

Bereits zum zweiten Mal können wir Ihnen einen noch längeren Sonntag als üblich anbieten. Von 8-21 Uhr: 13 Stunden Sonntagsstabi. Für alle Frühaufsteher und Bibliotheksfans ein willkommenes Geschenk, das wir den Hamburg-Wahlen zu verdanken haben. Denn die Stabi ist nicht nur beliebter Lernort, sondern auch bewährtes Wahllokal.

In Eingangshalle und Vortragsraum der Stabi sind zwei der Hamburger Wahllokale untergebracht. Wenn wir am 20.2.2011 für die Wahlbezirke 31106 und 31203 frühmorgens unsere Pforten öffnen, gilt das auch für das Informationszentrum und die Lesesäle. Das Bistro ist von 10-16 Uhr geöffnet und lädt zu kleinen Denkpausen ein. Und wenn um 18 Uhr die Wahllokale schließen, können die Lernenden noch bis 21 Uhr bleiben. Das Motto am Wahlsonntag lautet erneut: wir treffen uns in der Stabi.

Die Sonntagsplanung wäre somit abgeschlossen, doch Sie sind noch unentschlossen bei der Kreuzchenfrage? Befragen Sie den Wahl-O-Mat. Er kann Ihnen die Entscheidung zwar nicht abnehmen, aber bestimmt inspirieren.

Lotse-Tutorial zur Politikwissenschaft

3. Februar 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Tipps und Tricks — 3.475 Aufrufe

Lotse-Tutorial zur Politikwissenschaft

So wie ein LOTSE sein Schiff durch die Gewässer leitet und auf Kurs hält, bietet das gleichnamige an der Uni Münster entwickelte Tutorial-Portal LOTSE Studierenden und Wissenschaftlern einen gesteuerten Überblick über Informationen zu einzelnen Fächern und Bibliotheksstandorten. LOTSE begleitet Sie als „Library Online Tour and Self-Paced Education“ bei allen Schritten des wissenschaftlichen Arbeitens und führt Sie zu den benötigten Ressourcen.

Neu im Fächerkanon von LOTSE findet sich das Tutorial zur Politikwissenschaft, frisch zusammengestellt von der Stabi Hamburg. Es ist eingebunden in die Virtuelle Fachbibliothek ViFaPol, die wir im Rahmen des Sondersammelgebietes Politik und Friedensforschung betreiben. Sie finden darin – immer auf die Politikwissenschaft bezogen – grundlegende Informationen zur Recherche in fachspezifischen Ressourcen, aber auch Tipps und Tricks zur fachlichen Vernetzung und dem „Auf dem Laufenden Bleiben“.