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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Der Opernheld - Lea Singer

Tiefe Gefühle, Charme und Witz – Hommage an die Oper und die Liebe

Der Schauspieler Axel Milberg liest aus dem neuen Roman „Der Opernheld“ von Lea Singer, moderiert von Annemarie Stoltenberg.

Zum Roman informiert der Verlag Hoffmann und Campe: Wenn die Liebe zur italienischen Oper so mächtig wird, dass nichts anderes mehr in deinem Kopf Platz hat, dann musst du dieser Liebe folgen. Moritz Redder hat sich entschieden: Sein Leben gehört der Oper…

Lea Singer promovierte in Kunstgeschichte, Musik- und Literaturwissenschaft. Sie lebt und arbeitet als
Sachbuchautorin und Publizistin in München. Zu ihren hoch gelobten Romanen gehören Das nackte
Leben (2005) über das Schicksal der Konstanze Mozart, Vier Farben der Treue (2006), welcher 1935
in Salzburg spielt, Mandelkern (2007), eine weibliche Doktor-Faustus-Geschichte, und zuletzt Konzert
für die linke Hand (2008) über das Leben des einarmigen Pianisten Paul Wittgenstein.

Eine Veranstaltung des Hoffmann und Campe Verlags gemeinsam mit der Hamburger
Autorenvereinigung. Anmeldung unter 040-44188-262 oder hocabuch.presse@hoca.de.

Mittwoch, 18. Mai, 19.30 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Noch Plätze in Citavi-Kursen frei

27. April 2011
von ME — abgelegt in: Tipps und Tricks — 3.114 Aufrufe

Wie vorletzte Woche an dieser Stelle berichet, bietet die Stabi seit diesem Sommersemester regelmäßige Kurse zu der Literaturverwaltungssoftware Citavi an. Dank des großen Zuspruchs ist der Einführungskurs am 03.05.  bereits ausgebucht. Frei Plätze gibt es allerdings noch für den Einführungskurs am 10.05. und für den Kurs für Fortgeschrittene am 09.06.

Zur Anmeldung verwenden Sie bitte unser Anmeldeformular.

Detaillierte Informationen zu den Kursen und zum weiteren Support der Stabi  finden Sie auf unseren ausführlichen Info-Seiten.

Projekt „NS-Raubgut in der Stabi“ wird weiter gefördert

27. April 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 2.321 Aufrufe

Mit einer Presseerklärung vom 26.4.2011 hat der Beauftragte für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann bekannt gegeben, welche Provenienzforschungsprojekte finanziell unterstützt werden. Neben zehn neuen, werden sieben bereits laufende Projekte finanziert, darunter auch das der Stabi Hamburg.

„Wir sind sehr froh, dass wir unsere 2006 begonnene und seit 2009 geförderte Arbeit fortsetzen können“, bekräftigt die Direktorin der Stabi Prof. Dr. Gabriele Beger. Dank der Förderung durch die Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/ –forschung konnte die Stabi 2009 einen wissenschaftlichen Mitarbeiter einstellen, dessen Nachforschungen bereits zu mehreren Restitutionen geführt haben. Provenienzrecherchen sind meist sehr aufwändig und verlangen Ausdauer sowie ein detektivisches Gespür. Leider führen die Spuren in den Büchern nicht immer zu den Erben. Aber im Fall des Jüdischen Feldrabbiner Dr. Heinrich Cohn war unser Provenienzforscher erfolgreich und die Stabi konnte dessen Bücher auf Wunsch der Familie an das Centrum Judaicum übergeben.

Die Stimme Jakobs : volksthümliche Aufsätze über Israels Weltanschauung

Berichte über weitere Restitutionen können Sie in unserem Archiv nachlesen (NS-Raubgut in der Stabi: Die einzelnen Schritte). Durch die Verlängerung der Förderung ist der Fortgang der Provenienzforschung im Projekt NS-Raubgut gesichert und es werden hoffentlich noch weitere Restitutionen erfolgen können.

Mehr Informationen über das Projekt finden Sie hier: NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in der Stabi.

Stabi setzt bei der Digitalisierung auf Open Source

26. April 2011
von KW — abgelegt in: Aktuelles — 2.506 Aufrufe

Nach mehreren Einzelprojekten (Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte, Hamburg in historischen Karten , Briefwechsel Ernst Cassirers und dem viel beachteten großen Projekt der digitalen Hamburger Adressbücher) hat sich die Stabi den Einstieg in die Massendigitalisierung vorgenommen und baut dazu die passende Infrastruktur auf. Neben der Einbeziehung von Dienstleistern beim Scannen und der Beschaffung eines Scanroboters Ende 2010 gehört als Herzstück eine stabile Workflowsoftware zum Gesamtkonzept.

Goobi Community Edition Hier setzt die Stabi seit einem Jahr auf die Plattform Goobi, die in den Bibliotheken Göttingen und Dresden mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Open Source Produkt entstanden ist und die umfassende Praxiserfahrung dieser Bibliotheken einschließt. Seit Dezember 2010 organisieren die vier Staatsbibliotheken Dresden, Berlin, Göttingen und Hamburg eine nachhaltige Weiterentwicklung der Software – u.a. durch eine klare Vereinbarung für die Prozesse der Softwareentwicklung, durch die gemeinsame Finanzierung eines professionellen Release Managements und durch Austausch zur Weiterentwicklung in der freien Plattform Launchpad.

Diese strategische Entscheidung für eine aktive Beteiligung an Open Source Entwicklung in Bibliotheken ist getragen von der Überzeugung, dass die wichtigsten Softwarewerkzeuge inhaltlich und konzeptionell von den Bibliotheken selbst gesteuert und vorangetrieben werden können und sollten. Gleichzeitig war es der Staatsbibliothek Hamburg wichtig, bei dem jetzigen und zukünftigen Engagement für die Digitalisierung unabhängig zu bleiben von seitenbasierten Lizenzkosten kommerzieller Anbieter.

John Parish, Erster Generalkonsul der Vereinigten Staaten in Hamburg Die jungen Vereinigten Staaten von Amerika haben der schottisch-hamburgischen Familie Parish manches zu danken: Erst versorgte sie der Patriarch John Parish senior (s. Foto rechts) in den 1770er Jahren mit Gütern, die die Armee George Washingtons für den Krieg gegen Großbritannien dringend benötigte, dann rettete John Parishs Sohn David 1813 die USA mit einem großzügigen Kredit vor dem Staatsbankrott während des englisch-amerikanischen Krieges 1812 bis 1814. Der Vortrag beschäftigt sich mit den US-amerikanischen Interessen dieser für die Hamburger Handelsgeschichte bedeutsamen Familie.

Prof. Dr. Claudia Schnurmann lehrt nordamerikanische und atlantische Geschichte der Neuzeit an der Universität Hamburg, wobei ihr besonderes Forschungsinteresse den atlantischen Verbindungen von Hamburger Bürgern im 19. Jahrhundert gilt.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.

Mittwoch, 18. Mai, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Foto: John Parish, Erster Generalkonsul der Vereinigten Staaten in Hamburg, Quelle: http://hamburg.usconsulate.gov/

Tagesschau-Beitrag zur Digitalisierung

26. April 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 3.741 Aufrufe

Tagesschau-Beitrag zur Digitalisierung

Zum Welttag des Buches und des Urheberrechts (23. April) hat die Tagesschau am Vortag, also vergangenen Freitag, den 22. April, in der Mittagsausgabe um 13:30 Uhr einen Bericht über Digitalisierung in Deutschland gesendet. Dabei geht es neben Googles Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek auch um die Digitalisierungsstrategie in der Stabi. Im Interview mit unserem Kollegen Ulli Hagenah werden die Hamburger Digitalisierungsarbeiten vorgestellt. Es wird dabei auch kritisch beleuchet, welche Bedeutung es hat, wenn ein öffentliches Interesse am digitalen Zugang zur Literatur in privatwirtschaftliche Hände gegeben wird. Sie können den Tagesschau-Beitrag Digitalisierung für kurze Zeit online betrachten (Min. 11:07 – 13:00) oder das Video auf Ihren Rechner speichern.

Stabi: 1. Mai geschlossen

21. April 2011
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.948 Aufrufe

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Sonntag, 1. Mai 2011, nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.

Gustav Mahler„O Mensch, gib acht!“ Gustav Mahler am Hamburger Stadttheater 1891-1897
Hamburger „Sonntagsmusiken“ zu Gast in der Stabi

In der Reihe „Stabi beflügelt“ stellt der Hamburger Pianist Dietmar Joseph, Initiator der Konzertreihe „Sonntagsmusiken“, in einem Gesprächskonzert zum 100. Todestag von Gustav Mahler (1860 – 1911) die Hamburger Zeit des Komponisten in den Mittelpunkt.

Gustav Mahler war von 1891-1897 am Hamburger Stadttheater als Erster Kapellmeister engagiert. Hier entstanden seine ersten 3 Sinfonien, hier wurden seine schon früher komponierten „Lieder eines fahrenden Gesellen“ (hier zu hören) uraufgeführt. Trotz großer künstlerischer Erfolge wurde Mahler in Hamburg nie heimisch. Seine Taufe im Kleinen Michel öffnete ihm – in der zunehmend antisemitisch eingestellten Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts – die Türen zur Direktion der Wiener Hofoper ab 1897.

[Aktualisierung 4.5.2011 – Besetzungsänderung]
Yvi Jänicke (Mezzosopran), Thorsten Jaeger (Bariton) und Dietmar Joseph (Klavier) werden die „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“, die Soli der zweiten und dritten Sinfonie und einige Schubert-Lieder musizieren.

Yvi Jänicke hat neben vielen großen Rollen an der Hamburgischen Staatsoper dort auch die Soli in
John Neumeiers Balletten zu Musik von Gustav Mahler gesungen.
[Ende Aktualisierung 4.5.2011]

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Mittwoch, 11. Mai 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Eine Woche nach dem Konzert in der Stabi kommen Mahler-Liebhaber auch auf ARTE auf ihre Kosten. Der deutsch-französische Kulturkanal überträgt ab dem 18. Mai zahlreiche Mahler-Konzerte mit den weltbesten Dirigenten und Orchestern in exklusiven Liveübertragungen: Meister spielen Mahler.

Foto: Wikipedia

Hamburger Abendblatt: Recherchen in der Stabi: Fallada-Texte entdeckt

20. April 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 2.834 Aufrufe

Wir freuen uns, dass Recherchen in der Stabi zu neuen Erkenntnissen über Hans Fallada (1893-1947) geführt haben. Das Hamburger Abendblatt kündigt seinen Artikel (in der Druckausgabe zu finden auf S.21) mit den Worten an:

Michael Töteberg ist Lektor beim Rowohlt Verlag, seit Langem beschäftigt er sich mit Hans Fallada, der einst Rowohlt-Autor war, nach dem Krieg aber zum Aufbau Verlag wechselte. Als das Abendblatt Mitte Januar eine große Geschichte über das weltweite Fallada-Revival druckte, kam Töteberg auf die Idee, noch einmal dessen gesamte Korrespondenz mit dem Rowohlt Verlag durchzusehen. Dabei stieß er auf Verweise und fand in der Staatsbibliothek Originale aus den 20er-Jahren. Die waren teilweise mit Hans Pallada überschrieben – vielleicht ein Grund dafür, warum sie bis heute nicht entdeckt wurden.

Lesen Sie die mobile Online-Version des Artikels im Hamburger Abendblatt: Fallada-Texte entdeckt.

Start der Bilderschau durch Klick auf weißen Pfeil. Fotos: © Deutschlandradio

Am 7.4.2011 wurde die Hörspiel-Ausstellung! Bilder, Töne, Technik unter großer Beteiligung des Publikums eröffnet. Um Ihnen einen kleinen visuellen Eindruck zu vermitteln, was Sie in unserem Ausstellungsraum noch bis zum 22. Mai 2011 sehen können, präsentieren wir Ihnen hier eine Bilderschau mit einem Ausschnitt der rund 30 Schwarz-Weiß-Fotografien, die bei Hörspielproduktionen von Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk entstanden sind. Die durch die Bank sehenswerten Bilder dokumentieren eindrücklich die Arbeit der Schauspieler und die Atmosphäre im Studio.