Aktuelles

18

September

2008

Neues aus dem Hamburg-Lesesaal: Lesetipps 2008 – Teil 2

von HS — abgelegt in: Hamburg — 1.769 Aufrufe

Der Hamburg-Lesesaal bietet Ihnen Literatur zu allen Lebensbereichen rund um Hamburg wie z.B. zur Geschichte, Kultur, Sport, Verwaltung oder Wirtschaft. Neu eingegangene Literatur präsentieren wir Ihnen dort gesondert im Neuerwerbungsregal. Wer sich also einen Überblick über gedruckte Novitäten zu Hamburg verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, im Hamburg-Lesesaal vorbeizuschauen. Als Anregung gibt’s im Blog in loser Folge fünf kurze Tipps zu aktuellen Titeln aus dem Jahr 2008.

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Lesetipp 2:

weltmeerziehn.jpg In der Zeit zwischen 1850 und 1934 wanderten fast fünf Millionen Menschen über den Hamburger Hafen nach Übersee aus, was Hamburg neben Bremerhaven zum größten deutschen Auswandererhafen werden ließ. Dabei stellte die Versorgung der Durchreisenden die Stadt und die am Geschäft mit den Emigranten beteiligten Firmen vor große organisatorische Aufgaben. Durch die Eröffnung der Auswandererhallen der HAPAG im Jahr 1901 besserte sich die Situation. Die Autorinnen und Autoren des Bandes haben alle wichtigen sozialen, wirtschaftlichen und (verkehrs)technischen Aspekte der Auswanderung über Hamburg zusammengetragen, und so bietet er einen guten Gesamtüberblick über die Anfänge bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Besondere Lebendigkeit erhält das Buch dadurch, dass Lebenswege einzelner Frauen und Männer in der „Neuen Welt“ skizziert werden. Zahlreiche Illustrationen geben einen Einblick in die damaligen Lebensumstände der Auswanderer. Das Buch eignet sich gut zur Vor- oder Nachbereitung eines Besuchs der BallinStadt auf der Elbinsel Veddel.

Seht, wie sie übers große Weltmeer ziehn!“: die Geschichte der Auswanderung über Hamburg. Hrsg. von Andrea Brinckmann und Peter Gabrielsson. 1. Aufl. Bremen: Ed. Temmen, 2008.
Signatur: HH 3133/34

Alle vorangegangenen Lesetipps finden Sie in der Kategorie ‘Hamburg‘ hier im Blog.

Suchen Sie weitere Literatur zu Themen rund um Hamburg? Schauen Sie in die Hamburg-Bibliographie online, weitere Informationen zur Stabi als Landesbibliothek unter Thema Hamburg auf der Stabi-Homepage.

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11

September

2008

Stabi: Betriebsausflug am Do, 25.9. mit Teilöffnung 9-18 Uhr

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.773 Aufrufe

Am Donnerstag, den 25.9., führt die Stabi ihren Betriebsausflug durch. Nur das Informationszentrum und die allgemeinen Lesesäle sind von 9-18 Uhr geöffnet. Die Medienwerkstatt sowie der Handschriftenlesesaal stehen mit ihrem Angebot von 10-16 Uhr bereit und auch die Hochschulschriftenstelle ist von 9-12 Uhr erreichbar.

Die Auskunftsplätze im Informationszentrum und im Hamburg-Lesesaal sind unbesetzt.

Die Ausleihzentrale bleibt geschlossen, daher sind Neuausstellung/Verlängerung von Bibliotheksausweisen und Abholen von bestellten Büchern, Vormerkungen und Fernleihen nicht möglich. Während der Bibliotheksöffnung von 9-18 Uhr können Sie ausgeliehene Bücher über die roten Rückgabecontainer in der Eingangshalle zurückgeben.

Die Bibliothek schließt um 18 Uhr.

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11

September

2008

Neues aus dem Hamburg-Lesesaal: Lesetipps 2008

von HS — abgelegt in: Hamburg — 1.585 Aufrufe

Der Hamburg-Lesesaal bietet Ihnen Literatur zu allen Lebensbereichen rund um Hamburg wie z.B. zur Geschichte, Kultur, Sport, Verwaltung oder Wirtschaft. Neu eingegangene Literatur präsentieren wir Ihnen dort gesondert im Neuerwerbungsregal. Wer sich also einen Überblick über gedruckte Novitäten zu Hamburg verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, im Hamburg-Lesesaal vorbeizuschauen. Als Anregung gibt’s im Blog in loser Folge fünf kurze Tipps zu aktuellen Titeln aus dem Jahr 2008.
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Lesetipp 1:

Stolpersteine Altona.jpg

Seit 2002 beteiligt sich Hamburg an dem Erinnerungsprojekt STOLPERSTEINE des Kölner Künstlers Günter Demnig. Mehr als 2000 Stolpersteine zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus finden sich seitdem auf Hamburgs Bürgersteigen. Da auf den Stolpersteinen nur jeweils der Name und einige wenige Daten des Opfers verzeichnet werden können, entstand als Fortführung des Projektes das Vorhaben, die einzelnen Biographien der Erinnerten detailliert zu erforschen. Verantwortlich zeichnen die Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg und das Institut für die Geschichte der deutschen Juden. Die Ergebnisse werden von der Landeszentrale publiziert, 2008 liegen die Biographien für Altona und die Elbvororte vor. 50 Biographien, teilweise mit Fotomaterial, füllen den Band und geben den Namen auf den Steinen ein Gesicht und ein Leben. Zusätzlich bieten ein Glossar zu Begriffen der Verfolgung und Zeitleisten eine nützliche und schnelle Orientierungshilfe. Neben Altona und den Elbvororten sind bereits Bände für Hamm und Wandsbek mit den Walddörfern erschienen. Eine ausführliche Dokumentation und weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.stolpersteine-hamburg.de.

Gewehr, Birgit: Stolpersteine in Hamburg-Altona mit Elbvororten: biographische Spurensuche. Hamburg: Landeszentrale für politische Bildung, 2008
Signatur: HH 9139/7

Suchen Sie weitere Literatur zu Themen rund um Hamburg? Schauen Sie in die Hamburg-Bibliographie online, weitere Informationen zur Stabi als Landesbibliothek unter Thema Hamburg auf der Stabi-Homepage.

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8

September

2008

Fernsehen bildet. Heute: HafenCity

von ST — abgelegt in: Aufgelesen,Hamburg — 3.226 Aufrufe

Die HafenCity Hamburg ist nicht nur in aller Munde, sondern auch die derzeit größte städtische Baustelle Europas und ein echtes Retortenbaby. Manch einer weiß sie schon heute als Vorzeigeobjekt zu schätzen, anderen fehlte bisher irgendwie der rechte Zugang (einer dieser Menschen sitzt gerade am anderen Ende unseres Stabi-Blogs, nun ist es raus). Doch 3sat (hitec) sei Dank lief heute im Fernsehen eine halbstündige, aber detailreiche Dokumentation über das Werden der HafenCity, die auch die letzten Zögerer interessiert aufhorchen lässt. Alleine die Information über das Phänomen der sich ausbreitenden Brückenspinne war das Zuschauen wert. Die Sendung wird am 14.09. um 16 Uhr wiederholt, alternativ ist sie online sofort verfügbar.

Zurück zum Buch: Literatur zur HafenCity oder den besagten Spinnen finden Sie wie immer über den Campus-Katalog.

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8

September

2008

Am Tag der Deutschen Einheit ist die Staats- und Universitätsbibliothek für Sie geöffnet

von MG — abgelegt in: Aktuelles — 2.154 Aufrufe

Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober werden in diesem Jahr in Hamburg ausgerichtet. Aus diesem Anlass sind Lesesäle und Informationszentrum (ohne Beratung) der Staats- und Universitätsbibliothek von 12-18 Uhr geöffnet. Das Ausleihzentrum ist geschlossen.

Wer also diesen Tag lesend und studierend in der Stabi begehen möchte, ist herzlich willkommen!

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8

September

2008

Familienforscher? – Ein Vortrag für Sie! (18.9.08, 18 Uhr)

von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.641 Aufrufe

Die Hamburger Genealogische Gesellschaft e.V. lädt ein zu einem Vortrag von Sabine Paap „Zur Familienforschung „einfacher Leute“ im 19. Jahrhundert: Quellen und Tipps aus dem Hamburger Staatsarchiv“.
Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, 18.9.08, 18 Uhr, Vortragsraum im 1. OG.
Der Eintritt ist frei.

Sabine Paap, Leiterin der Filial-Bibliothek des Vereins im Bergedorfer Schloss, ist seit vielen Jahren aktiv bei der eigenen Familienforschung und hat vertiefte Kenntnisse über die im Hamburger Staatsarchiv verwahrten Quellen gewonnen. Sie wird ihre Vorgehensweise und ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse anhand von zahlreichen Beispielen erläutern:

  • Kirchenbücher mit Tauf-, Trau- und Beerdigungseintragungen
  • Hochzeitenbücher der Hamburger „Wedde-Behörde“
  • zivile Personenstandsunterlagen der Franzosenzeit, der so genannten „Mairie“
  • ab 1875 geführte Zivilstandsbücher, als Vorläufer der heutigen Standesamtsbücher sowie
  • Bürgerregister und -akten.

Um detailgetreue Beschreibungen über das Leben und Wirken der Vorfahren zu erhalten, gibt es weitere vielfältige Quellen, die ebenfalls weniger begüterte Menschen in ihrer damaligen Lebenswirklichkeit lebendig werden lassen: Unterlagen des Waisenhauses, des Werk- und Armenhauses sowie der allgemeinen Armenpflege. Ferner gibt es Listen der Totenladen und die im 19. Jahrhundert begonnenen Aufzeichnungen der polizeilichen Meldebehörde in Form von Meldebüchern und -karteien. Zur Erfassung der militärpflichtigen Bevölkerung wurden in Hamburg so genannte „Militär-Umschreibebücher“ geführt. Adressbücher, die in der Staatsbibliothek auf Mikrofilm eingesehen werden können, aber auch Karteien von Gewerbetreibenden, bieten einen relativ schnellen Überblick, ob sich gesuchte Personen und Familiennamen überhaupt in Hamburg und in den genannten Quellen auffinden lassen.

Alle Quellen werden durch Erläuterungen zur Geschichte der Institution und mit praktischen Hinweisen, wie und wo die Unterlagen im Staatsarchiv zu finden sind, präsentiert.

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2

September

2008

Nationaler Aktionstag zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Münster

von AP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.307 Aufrufe

Deutsche Restauratoren und Bibliothekare erinnern zum vierten Mal an den verheerenden Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar am 2. September 2004.

Am Sonntag, den 7. September 2008,

findet im Schloss zu Münster der „Nationale Aktionstag zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts“ statt und setzt mit einem umfassenden Programm seinen Schwerpunkt diesmal auf die Musik. Ausrichter der Veranstaltung ist die Universitäts- und Landesbibliothek Münster.

Weitere Informationen: http://www.ulb.uni-muenster.de/aktionstag-2008/

Die SUB Hamburg beteiligt sich am Aktionstag, indem sie mit drei neu ausgewählten Musikhandschriften und –drucken aus ihrer bedeutenden Musiksammlung auf die im vergangenen Jahr gestartete Buchpatenschaftsaktion „Edlen Büchern Pate stehen“ hinweist. Gesucht werden Spender, die bereit sind, als Buchpaten die Finanzierung der Restaurierungskosten für die ausgewählten Musikalien zu übernehmen. Nähere Angaben unter:

http://www.sub.uni-hamburg.de/sammlungen/paten/musik/index.html

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25

August

2008

Bereich Landesbibliothek der SUB sucht studentische Hilfskraft

von AP — abgelegt in: Aktuelles — 2.444 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

studentische Hilfskraft (40h/Monat)

zur Mitarbeit im Bereich Landesbibliothek.
Die Bibliothek dokumentiert in der Hamburg-Bibliographie online die Literatur zur hamburgischen Landesgeschichte und Landeskunde aus allen Themengebieten, daneben auch Lebensdaten und Kurzbiographien von Hamburger Persönlichkeiten. Sie unterstützen das Bearbeitungsteam beim Zusammentragen und der Aufbereitung der Informationen.
Die Bibliothek digitalisiert Bücher, Zeitschriften, Adressbücher und andere Informationsquellen zur hamburgischen Landesgeschichte und Landeskunde, um sie in einem Themenportal „Wissen über Hamburg – digital“ Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Sie helfen bei der Aufbereitung der Digitalisate für eine optimale Webpräsentation.

Aufgabenbereiche:

  • Auswertung von Zeitschriften in der Stabi und anderen Hamburger Bibliotheken auf Hamburg-relevante Artikel hin
  • Recherchen in der Dt. Nationalbibliographie, Nachschlagewerken und Datenbanken
  • Unterstützung bei der inhaltlichen Aufbereitung von Hamburg-bezogenem Material für die Webpräsentation
  • Bearbeitung von Digitalisaten mit dem Dokumentenmanagementsystem Agora

Voraussetzungen:

  • Studium im Bereich der Geistes- oder Sozialwissenschaften
  • Interesse an Landesgeschichte und Landeskunde
  • Grundkenntnisse im Bereich der wissenschaftlichen Informationsrecherche
  • Offenheit für Internettechnologien und den Umgang mit Katalogsystemen

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen Ulrich Hagenah (Tel. 42838-3340, ab 2.9.2008) oder Maria Kesting (Tel. 42838-3351).

Ihre Bewerbung richten Sie bitte per Brief oder E-mail bis zum 15.9.2007 an:
SUB Hamburg, z.Hd. Ulrich Hagenah, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, hagenah@sub.uni-hamburg.de

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25

August

2008

Lesung Rafael Chirbes: Krematorium (25.9.2008)

von BP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.858 Aufrufe

Rafael Chirbes erzählt in seinem neuesten Roman „Krematorium“ von einer aus den Fugen geratenen, von den Göttern verlassenen Welt, in der keine Gewissheit mehr gilt, in der Werte, Wörter und Utopien leere Hülsen sind. Und doch ist dieser Roman ein Rettungsversuch: Aus der Erzählung der Widersprüche einer Gesellschaft, die sich ganz dem Konsum und dem Mammon verschrieben hat, wird schmerzhaft deutlich, was wir verloren haben.

Rafael Chirbes wurde 1949 nahe Valencia, Spanien, geboren. Nach dem Studium der Neueren Geschichte in Madrid schrieb er Literatur- und Filmkritiken sowie Reportagen. Er lebte in Paris und mehrere Jahre in Marokko. Mit seinen Romanen, die sich intensiv mit der Zeit während des Franco-Regimes und deren Nachwirkungen auseinandersetzen, erwarb Chirbes den Ruf eines herausragenden literarischen Chronisten Spaniens.

Lesung der deutschen Übersetzung: Andreas Schäfler (München)

Moderation: Prof. Dr. José Maria Navarro (Bremen)

Eine Kooperation der Heinrich-Heine-Buchhandlung, des Instituto Cervantes und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage
Zeit: Donnerstag, 25.09.2008 um 19.30 Uhr
Eintritt: 7,- Vorverkauf Heinrich Heine Buchhandlung, Grindelallee.

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25

August

2008

Aktuelle spanische Architektur / Arquitectura española contemporánea (18.9.2008)

von BP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.366 Aufrufe

Das Instituto Cervantes lädt den renommierten Architekten Iñaki Ábalos zu einem Werkbericht ein. Ábalos gründete mit Juan Herreros 1984 ABALOS & HERREROS in Madrid, eines der interessantesten spanischen Architektenbüros der neuen Generation. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, in Fachzeitschriften veröffentlicht und in Ausstellungen präsentiert. Präsentation: Prof. Hartmut F. G. Frank (Dipl.-Ing. Architekt), HafenCity Universität Hamburg.

In Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, der Hamburgischen Architektenkammer und der HafenCity Universität Hamburg.

Ort (geändert!): Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Hauptgebäude, 1. Stock

Zeit: Donnerstag, 18. September 2008, 20.00 Uhr

Voranmeldung bis 17.09.08 unter 040-530 205 29-0, info@cervantes-hamburg.de oder pr@sub.uni-hamburg.de. Eintritt frei.

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