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Hamburg, Carl von Ossietzky

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kt_h_27.jpgZu den wertvollsten Bildquellen der Stadt- und Regionalgeschichte gehören historische Karten und Pläne. Von den teilweise unsignierten und undatierten Stadtplänen, die Hamburg in der Zeit nach 1620 zeigen, sind einige recht bekannt geworden, andere fast unbeachtet geblieben. Wie präzise stellen sie die damalige Stadtstruktur dar, in welchen Details unterscheiden sie sich? Treffen bisherige Aussagen über ihre Entstehungszeit und ihre Schöpfer zu? Besonders zu würdigen sind die verschiedenen Fassungen eines Hamburg-Plans von Dirk Diricksen und der von Arnold Pitersen 1644 dem Hamburger Rat gewidmete Prachtplan mit seinen zahlreichen Kleinszenen von arbeitenden und sich vergnügenden Menschen.
Dr. Hans Walden, Historiker, hat zu verschiedenen Themen der Geschichte Hamburgs gearbeitet und publiziert, sein besonderes Forschungsinteresse gilt der regionalen Kartografiegeschichte.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
Der Vortrag findet am 3. März um 18 Uhr im Vortragsraum, 1. Etage statt. Der Eintritt ist frei.

„Lexikon der hamburgischen Schriftsteller“ von Hans Schröder im Netz

18. Februar 2010
von KW — abgelegt in: Hamburg — 7.340 Aufrufe

„Der Schröder“ ist jetzt komplett im Internet recherchierbar: Das „Lexikon der hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart“, im Auftrage des Vereins für Hamburgische Geschichte ausgearbeitet von Hans Schröder und 1851-1883 in acht Bänden erschienen, ist von der Staatsbibliothek digitalisiert worden. Das Lexikon bietet in seiner digitalen Version Kurzbiographien von Hamburger Autorinnen und Autoren in einem Alphabet unter 4573 Nummern. Neben den großen Namen wie Klopstock, Lessing, Heine oder Hebbel – letzterer lebte noch, als der Band mit seinem Eintrag 1857 erschien – sind viele unbekannte, dennoch hochinteressante Persönlichkeiten zu entdecken, unter anderem weil hier der Begriff Schriftsteller sehr weit gefasst ist.

Sie finden „den Schröder“ bei uns unter „Thema Hamburg : Hamburgensien digital“. Die Lexikon-Einträge sind versehen mit einem Link zum GVK – Gemeinsamen Verbundkatalog: mit einem Knopfdruck lösen Sie eine Autorensuche in der Katalogdatenbank des norddeutschen Bibliotheksverbundes mit ihren 33 Millionen Titelnachweisen aus und können unmittelbar feststellen, wo welche Werke der Autorin oder des Autors vorhanden sind. Stöbern bei Schrödern – es lohnt sich!

Ausfall einiger Webdienste der Stabi

17. Februar 2010
von SB — abgelegt in: Aktuelles — 1.605 Aufrufe

Wegen dringender Reparaturarbeiten an einem unserer Server stehen morgen (Do, 18.02.2010) ab 9:00 Uhr einige Webangebote der Stabi nicht zur Verfügung. Sie werden voraussichtlich am Nachmittag wieder in Betrieb gehen.

Die wichtigsten von diesem Ausfall betroffenen Webangebote:

  • der alte alphabetische Katalog
  • Academic Linkshare
  • Hamburg University Press
  • linga.sub.uni-hamburg.de
  • Virtuelle Fachbibiothek Politikwissenschaft (ViFaPol)
  • Webis
  • Dokumentenserver der Stabi (edoc, epub, opus)

Peter Striebeck mit Wolfgang Borchert an Bord (28. 2.)

12. Februar 2010
von BP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 26.135 Aufrufe

borchert.jpgLiterarische Schiffsreise mit Wolfgang Borchert auf der HADAG-Fähre, welche seinen Namen trägt. Die Texte liest Peter Striebeck.
Abfahrt: 28. Februar, 15.00 Uhr St. Pauli Landungsbrücken, Brücke 1-2. Die „Wolfgang Borchert“ liegt eine halbe Stunde vor Abfahrt bereit.
Fahrpreis € 20, ermäßigt € 15.
Reservierung unter: pr@sub.uni-hamburg.de, 040-42838-5857
Überweisung des Fahrpreises auf das Konto der IBWG Haspa (BLZ 20050550) 1238 124968 Pick It! , Verwendungszweck „Wolfgang Borchert“
Eine Veranstaltung der Internationalen Wolfgang Borchert-Gesellschaft in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky

Klopstocks „Hermann-Dramen“ erschienen

10. Februar 2010
von MG — abgelegt in: Schätze der Stabi — 2.865 Aufrufe

Noch im Dezember 2009, passend zum zweitausendjährigen Jubiläum der Varusschlacht, erschien in der Hamburger Klopstock-Ausgabe (die im 17. Stock des Stabi-Bücherturms residiert!) der Band „Hermann-Dramen“ von Friedrich Gottlieb Klopstock.
Während die „Hermanns Schlacht“ (1769) große Resonanz beim Publikum hervorrief, das sogar so weit ging, Klopstock nicht mehr nur als Messias-Dichter, sondern gleichwertig dazu als Hermann-Dichter zu apostrophieren, war den beiden folgenden Dramen „Hermann und die Fürsten“ (1784) und „Hermanns Tod“ (1787) dieser Erfolg nicht mehr beschieden.
Der nun veröffentlichte Text-Band der Edition bietet den Text nach den Erstdrucken. Dazu stellt er die Textvarianten aus zwei Handexemplaren als Fußnotenapparat zur Verfügung, welche die Arbeit an einer zweiten Fassung der Hermann-Dramen bis zu Klopstocks Tod dokumentieren. Die Überarbeitung blieb unvollendet. Anhand des Fußnotenapparates kann auf einen Blick diese offene Textgenese von der Erst- zur Zweitfassung nachvollzogen werden. Der in Kürze folgende Apparat-Band erläutert u. a. neben der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Werkes auch Klopstocks revolutionäre ästhetische Konzeption.
Die Hamburger Klopstock-Ausgabe, die seit 1962 an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg entsteht, erscheint im Verlag Walter de Gruyter:
Friedrich Gottlieb Klopstock, Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe. (Hamburger Klopstock-Ausgabe.) Hrsg. von Horst Gronemeyer, Elisabeth Höpker-Herberg, Klaus Hurlebusch und Rose-Maria Hurlebusch (†). Abteilung Werke VI: Hermann-Dramen. Hrsg. von Mark Emanuel Amtstätter. Band 1: Text. Berlin, New York 2009. In der SUB ist der Band unter der Signatur A 2010/2225 ausleihbar.

Neuerwerbung: Autographen von Hans Henny Jahnn

10. Februar 2010
von MG — abgelegt in: Schätze der Stabi — 2.086 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat ein 35 Autographen umfassendes Konvolut mit hand- und maschinenschriftlichen Briefen von Hans Henny Jahnn (1894-1959) als Ergänzung zum in der SUB aufbewahrten Nachlass erworben. Die große, inhaltsreiche Brieffolge von 65 Seiten ist an den Lehrer Ludwig Voß in Ollsen, Jahnns langjährigen Freund, und dessen Frau Anni gerichtet. Die Briefe aus der Zeit zwischen dem 4.1.1932 und dem 17.4.1956 geben unmittelbare Einblicke in Jahnns innere und äußere Existenzkämpfe in den Jahren nach 1933, als er in Bondegaard auf Bornholm einen Hof bewirtschaftete. Sowohl Jahnns Romantrilogie „Fluss ohne Ufer“ als auch seine Tätigkeiten als Orgelbauer und Pferdezüchter werden ausführlich behandelt. Ein besonders interessantes Zeugnis ist ein Empfehlungsschreiben für den jungen Hubert Fichte, dessen Nachlass ebenfalls in der Staats- und Universitätsbibliothek liegt. Die Briefe, die zum Großteil bereits veröffentlicht sind, lagen im Falle der maschinenschriftlichen bislang nur in Durchschlägen vor. Die Erwerbung zeigt nun oftmals interessante handschriftliche Ergänzungen auf den abgeschickten „Original“-Briefen.

Schauen Sie sich auch die bis Ende Februar verlängerte Kabinettausstellung von Hans Henny Jahnns Architekturzeichnungen im Durchgang zum Altbau an.

_MG_7519.jpgDie Modenschau am 26. und 27. Februar folgt dem Konzept der kurdischen Modedesignerin Inci Hakbilen, die seit Jahren mit ihrem Team eine Brücke zwischen dem Zweistromland und Europa schlägt, um die alten Traditionen und Motive in der hiesigen modernen Gesellschaft neu zu vermitteln – für einen besseren Dialog und einen produktiven Austausch beider Kulturen.

Ort: LICHTHOF im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Eintritt 12€

Neu: E-Book-Sammlung Cambridge Histories Online

8. Februar 2010
von MM — abgelegt in: E-Medien — 1.727 Aufrufe

Cambridge Histories Online bietet Zugriff auf ca 70 umfassende Darstellungen und Nachschlagewerke mit mehr als 250 Bänden. Enthalten sind Werke zur britischen und amerikanischen Geschichte, zur Geschichte Afrikas und Lateinamerikas, einzelner Länder und Regionen Asiens, zur Literaturgeschichte, Musikgeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Geschichte der Religionswissenschaft und Philosophie sowie zur Geschichte der Naturwissenschaften.
Die Datenbank wird von der Fakultät für Geisteswissenschaften lizenziert und steht campusweit zur Verfügung.

WiWi-Bibliothek: 16.2. geschlossen, Bauarbeiten gehen weiter

8. Februar 2010
von AC — abgelegt in: Aktuelles,Fachbibliotheken — 1.383 Aufrufe

Am Dienstag, den 16. Februar 2010 bleibt die Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften geschlossen. Am 15.Februar schließt die Bibliothek um 20 Uhr.

Die Umgestaltungsmaßnahmen im 1. Bauabschnitt der Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften sind nahezu beendet. Nach dem Umzug in den fertigen 1. Teil der Bibliothek, werden Ihnen – über 200 Arbeitsplätze – OPAC-Geräte (Online-Kataloge) mit Internetzugang – Kopierer und – diverse Gruppenarbeitsplätze in unseren Räumen zur Verfügung stehen. Für den 2.Bauabschnitt lassen sich Beeinträchtigungen im laufenden Betrieb leider nicht vermeiden:

  • Die Toiletten innerhalb der Bibliothek stehen nicht zur Verfügung. Die nächsten Toiletten befinden sich im Erdgeschoss, neben der Campus-Mensa.
  • Die neuen Schließfächer werden voraussichtlich in der Woche vom 1.3.2010 in Betrieb genommen. Bitte weichen Sie übergangsweise auf die Schließfächer im Foyer (EG,Von-Melle-Park 5) aus.

Die lärmintensiveren Abrissarbeiten zu Beginn des 2. Bauabschnittes werden nach Ende der 1. Klausurentermine Mitte Februar beginnen. Voraussichtlich ab Mitte August 2010 werden wir Ihnen eine vollständig neugestaltete Bibliothek mit verbesserten Serviceleistungen präsentieren können.

Stabi: Zeitschriften-Ausgabe ab 13.00 Uhr eingeschränkt (6.2.)

5. Februar 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.200 Aufrufe

Am Sonnabend, 6.2.2010 sind ab 13.00 Uhr bis voraussichtlich 19 Uhr wegen dringender Arbeiten am Stromnetz einige Magazinbereiche nicht zugänglich. U.a. auch der Abschnitt, in dem die ungebundenen Zeitschriftenhefte aufbewahrt werden. Ab diesem Zeitpunkt ist im Lesesaal die Ausgabe von aktuellen Tageszeitungen und losen Zeitschriftenheften nicht mehr möglich. Zeitschriften, die direkt im Leseaal bei den jeweiligen Fächern aufgestellt sind (Z Agr – Z Zool), sind davon nicht betroffen.