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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Der Jahresbericht 2010 ist da

11. Juli 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 2.122 Aufrufe

 

Wenn Sie sich einen lebendigen Eindruck darüber verschaffen möchten, was die Stabi im vergangenen Jahr 2010 alles getan hat, um ihre Dienstleistungen für Sie in der gewohnten Qualität fortzuführen und weiter zu verbessern, sei Ihnen die Lektüre des frisch veröffentlichten Jahresberichtes empfohlen. Folgendes Zitat aus dem Anfang und Ende des Editorials, mit dem unsere Direktorin, Frau Prof. Beger, das Stabi-Schaffen im Jahr 2010 zusammenfasst, macht Sie hoffentlich neugierig:

2010 hat die Staats- und Universitätsbibliothek einen großen Schritt hin zur digitalen Landesbibliothek machen können. Von den viel gefragten Hamburger und Altonaer Adressbüchern wurden alle Jahrgänge bis 1903 im Netz veröffentlicht, dazu ein Querschnitt aller in Hamburg und den früheren Vorstädten publizierten Adress- und Fernsprechbücher des Jahres 1926. Dieses digitale Angebot wird kontinuierlich bis zur Mitte der 1970er Jahre vervollständigt. Man kann in den Adressbüchern nicht nur blättern, sondern auch gezielt und komfortabel suchen: alphabetisch nach Personen, Straßen und Branchen sowie thematisch nach den reichhaltigen beschreibenden Teilen der Adressbücher, nach Verkehrsinformationen und Werbung. Weitere elektronische Angebote kommen hinzu: die digitalisierten historischen Karten und die Netzausgabe der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte. Mehr noch: Digitale Adressbücher, Karten, Portraits, Bücher und Zeitschriften zu Hamburg-Themen werden künftig eingehen in ein Internetportal, in dem alle digitalen Quellen zur hamburgischen Geschichte und Landeskunde versammelt und gemeinsam durchsuchbar gemacht werden.

[…]

Ein Schwerpunkt der Bibliotheksentwicklung wird deshalb in den nächsten Jahren die Modernisierung und weitere räumliche Umgestaltung der Staats- und Universitätsbibliothek zum lebendigen Lern- und Arbeitsort Bibliothek, zum „Marktplatz der Universität“ mit noch großzügigeren Öffnungszeiten sein.

Entweder durchblättern Sie den Jahresbericht über die oben eingebundene Version (Tipp: mit dem Symbol mit den schwarzen vier Pfeilen unten rechts gelangen Sie in den Vollbildschirmmodus) oder Sie laden sich den Text im Format PDF auf Ihren Rechner: Stabi Jahresbericht 2010 (Download als PDF; 40 Seiten; 2,4 MB). Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre.

Susanne Theumer – WELT IM KOPF (Ausstellung 28.7.-11.9)

11. Juli 2011
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.556 Aufrufe

Susanne Theumer – WELT IM KOPF Zeichnungen, originalgraphische Bücher und Mappen zu Literatur:

Susanne Theumers feine, aber ausdrucksmächtige Radierungen formen zu der Literatur von Jakob Michael Reinhold Lenz, Elias und Veza Canetti, Imre Kertész, Marlen Haushofer und anderen Dichtern der Verletzlichkeit des Menschen eine Bilderwelt, die die literarischen Werke mit seltsamer Leichtigkeit in die heutige Zeit herüberholt.

28. Juli bis 11. September 2011
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei

Mittwoch, 27. Juli 2011, 18 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung „Susanne Theumer – WELT IM KOPF. Zeichnungen,
originalgraphische Bücher und Mappen zu Literatur“

Begrüßung:
Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Bibliothek.
Einführung:
Prof. Dr. Inge Stephan und
Prof. Dr. Hans-Gerd Winter.
Die Künstlerin ist anwesend.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Susanne Theumer Susanne Theumer studierte an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, sie finden sich in der Deutschen Nationalbibliothek, im Klingspormuseum Offenbach und vielen anderen öffentlichen und privaten Sammlungen und Bibliotheken.

Aus dem Einführungstext zur Ausstellung: Weiter lesen „Susanne Theumer – WELT IM KOPF (Ausstellung 28.7.-11.9)“

Nutzung von Citavi an der Uni Hamburg steigt stetig

11. Juli 2011
von ME — abgelegt in: Aktuelles — 2.486 Aufrufe

Seit Frühjahr 2010 gibt es die Campus-Lizenz für die Literaturverwaltungsssoftware Citavi und seit dem steigt die Nutzung stetig. Bis zum 1.7.2011 wurden 2168 Lizenzschlüssel abgerufen, davon 1699 von Studierenden. Wir hoffen natürlich, dass die steigenden Nutzungszahlen auch mit dem neuen Service-Angebot der Stabi zu tun haben. Auf jeden Fall motiviert uns die größer werdende NutzerInnengemeinde an der Uni Hamburg, unseren Support auch weiter zu intensivieren.

Ausführliche Informationen zur Nutzung von Citavi an der Uni Hamburg finden Sie auf den Support-Seiten der Stabi, hier stehen übrigens auch die Einstellungsdateien zum Download zur Verfügung.

Neuigkeiten rund um die Software können Sie auch vom Hersteller selbst erfahren, wenn Sie ihm auf Twitter folgen oder sich über Facebook vernetzen. Sie können aber auch einfach die Online-Tutorials von Citavi auf Youtube abonnieren.

Wenn Sie bereits mit Firefox 5 arbeiten, funktioniert momentan leider mit der regulären aktuellen Citavi-Version 3.0.12 der Citavi-Picker nicht. Abhilfe bietet die aktuelle Beta-Version von Citavi. Diese bietet auch die neue Teamfunktion, mit der sie gemeinsam mit Kommilitonen oder KollegInnen an einem Projekt arbeiten können.

 

 

 

Nutzungseinschränkungen in der ZB Recht vom 7.7.-31.7.2011

7. Juli 2011
von ST — abgelegt in: Fachbibliotheken — 2.133 Aufrufe

In der Zeit von Do, 7.7., bis So, 31.7.2011, wird die Zentralbibliothek Recht täglich von 12-19 Uhr für fachfremde Nutzer gesperrt. Bitte weichen Sie auf die übrigen Zeiten aus.

Wegen der anstehenden Hausarbeiten werden die in der Zentralbibliothek Recht verfügbaren Leseplätze dringend für rechtswissenschaftliches Arbeiten benötigt. Andere Nutzerinnen und Nutzer werden gebeten, auf die umliegenden Bibliotheken auszuweichen.

  • Nicht-Juristen können außerhalb des Zeitraums von 12 bis 19 Uhr weiterhin freie Leseplätze in den Galerien im 1. bis 4. OG Altbau benutzen.
  • Generell bleiben die abgetrennten Lesesäle im Neubau (Etagen EG bis 5+) und im Altbau (Etagen 1 bis 4) den rechtswissenschaftlichen Bibliotheksbenutzern vorbehalten.
  • In den Zeiten der Teilsperrung ist ein gültiger Studierendenausweis mitzubringen und gut sichtbar auf den Arbeitsplatz zu legen.

Um die Funktionsfähigkeit des Bibliotheksbetriebs aufrechtzuerhalten, sieht sich die Zentralbibliothek Recht erneut zu der oben genannten Einschränkung gezwungen und bittet dafür um Verständnis.

 

Hamburg University Press sucht Studentische Hilfskraft

7. Juli 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 2.339 Aufrufe

Hamburg University Press, der Verlag der Staats- und Universita?tsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, sucht zum na?chstmo?glichen Zeitpunkt eine

studentische Hilfskraft (40h/Monat)

 
vorwiegend fu?r Satz- und Gestaltungsaufgaben.

Hamburg University Press vero?ffentlicht wissenschaftliche Werke im Print und online. Sie unterstu?tzen uns in der Vero?ffentlichungsvorstufe und bei der Weiterentwicklung des Verlagsangebotes. Dies beinhaltet

  • Aufbereitung von Publikationen fu?r die Online-Vero?ffentlichung,
  • Feinformatierung von Dokumenten,
  • Bearbeitung von Abbildungen,
  • Modifizierung bzw. Weiterentwicklung von Layoutvorgaben,
  • U?berarbeitung existierender Vorlagen und Dokumentation der A?nderungen.

Sie sollten gute Kenntnisse der deutschen Sprache besitzen sowie u?ber Erfahrung mit Satzprogrammen (insbesondere InDesign), Bildbearbeitung (Photoshop) und Adobe Professional verfu?gen. Sie sind geu?bt in der Handhabung von Textverarbeitungsprogrammen (OpenOffice, Word) und haben schon grafisch gestaltet. Idealerweise haben Sie Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Pre-Press-Stufe und des elektronischen Publizierens. Sie scha?tzen lo?sungsorientiertes Vorgehen.
Weiter lesen „Hamburg University Press sucht Studentische Hilfskraft“

Bibliothekartag 2012 in Hamburg

5. Juli 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 7.010 Aufrufe

Bibliotheken sind Tore zur Welt des Wissens. Die Hamburger Bibliotheken laden Sie jetzt schon ein, sich ein Bild des kommenden Bibliothekartages zu machen. Vom 22. – 25. Mai 2012 findet der 101. Bibliothekartag in Hamburg statt. Sehen Sie selbst, was die beteiligten Bibliotheken, die Hansestadt und ihre Menschen zu bieten haben und freuen Sie sich schon jetzt mit uns auf den Bibliothekartag 2012 in Hamburg.

Stammbuch von Paul Langermann

Exponat des Monats Juli ist das Stammbuch des Hamburger Kaufmanns und Senators Paul Langermann, das dieser von 1614 bis 1617 führte. Den kostbaren Band erwarb die Staats- und Universitätsbibliothek 2010. Er enthält zahlreiche handschriftliche Stammbucheinträge und Wappendarstellungen von Freunden und Gefährten Langermanns, dazu eine bunte Sammlung von kostbar kalligraphierten Seiten, Gouachen und Kupferstichen, sogar einen signierten Scherenschnitt (Cornelia de Bobbelar).

Die Themen der gesammelten Szenen sind weit gespannt: Neben mehreren kleinen Kupferstichserien zum Leben Christi, der Apostel und Evangelisten von Adrian Collaert (1560-1618) hat Langermann über ein Dutzend höchst farbenfrohe Gouachen zu antiken Themen (Troja) seinem Stammbuch eingefügt – bis hin zum „Frauenfang“, einer damals beliebten Genreszene der „Stammbuchkupfer“. Die Neuerwerbung ergänzt die bereits vorhandenen Stammbücher der Verwandten Paul Langermanns, Lucas (1625-1686) und Lorenz Langermann (1645-1649).

Stammbuch von Paul Langermann

Das Stammbuch ist im Original zu sehen und wird vom Kurator der Handschriften der Bibliothek, Dr. Hans-Walter Stork, vorgestellt. Die Online-Ausstellung des Exponats finden Sie hier: Stammbuch des Paul Langermann.

Sondersammlungen: Exponat des Monats Die Sondersammlungen präsentieren immer am dritten Mittwoch des Monats ein originales Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal. Auf der Stabi-Website werden sie in einer stetig wachsenden Online-Ausstellung präsentiert.

Ort. Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1
Mittwoch, 13. Juli 2011, 16.15 Uhr

Scannen im Informationszentrum

29. Juni 2011
von ST — abgelegt in: Aktuelles,Tipps und Tricks — 5.751 Aufrufe

Wer in der Stabi eigenständig Dokumente einscannen wollte, konnte sich bisher nur an den RRZ-PCs in der Medienwerkstatt -MW- einloggen. Man hätte es schlechter treffen können, denn genau diese PCs sind mit einem überdurchschnittlich attraktiven Softwareangebot ausgestattet, so dass die Nachbearbeitung umso leichter fällt. Kleiner Nachteil: Zugang zur MW nur über den Lesesaal-Eingang im 1. Stock und Einschränkung auf die Öffnungszeiten der MW (Mo-Fr 10-18 Uhr).

Seit Dienstag, 27.6., steht jetzt für einen Testlauf von vier Wochen ein Farb-Aufsichtsscanner (Zeutschel OS 12000 Bookcopy) im Informationszentrum, der es auch unserer „Laufkundschaft“ möglich macht, ohne große Vorbereitung eigene Materialien zu scannen. Ein Service, der während der gesamten Öffnungszeiten der Stabi (Mo-Fr 9-21 Uhr und Sa-So 10-21 Uhr) angeboten werden kann. Die Scans können sowohl auf USB-Stick als auch auf Memory-Card gespeichert werden.

Update: nach erfolgreicher Testphase wird der Zeutschel OS 12000 vorerst im Informationszentrum bleiben.

Erneute Restitution von NS-Raubgut!

28. Juni 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 8.752 Aufrufe

Mitte Oktober 2010 wurden im Rahmen des Projektes NS-Raubgut vier Bücher mit Stempeln der „Gesellschaft zur Beförderung des Christentums unter den Juden in Berlin“ gefunden. Die Gesellschaft wurde bereits 1822 gegründet und war eine Zweigstelle der Londoner „Society for Promoting Christianity amongst the Jews“.

aufgefundener Provenienzvermerk (NSR A 1946/62300)
aufgefundener Provenienzvermerk
(NSR A 1946/62300)
Da die Missionierung von Juden für das Christentum nicht mit der antisemitischen Doktrin des Nationalsozialismus vereinbar war, wurde die Gesellschaft 1941 verboten und aufgelöst. Das Eigentum wurde durch die Gestapo beschlagnahmt. Hierzu zählte auch die umfangreiche Bibliothek der Gesellschaft.

Ein großer Teil dieser Bibliothek – ca. 400 Exemplare – kam in die Staatsbibliothek zu Berlin und fand sich dort in den Zugangsbüchern wieder. Die Staatsbibliothek zu Berlin konnte schließlich nach umfangreichen Recherchen das „Berliner Missonswerk“ als Rechtsnachfolger ausfindig machen und dort im September letzten Jahres eine Restitution von 138 noch erhalten gebliebenen Exemplaren durchführen. Der restliche Teil der Bibliothek blieb verschollen.

NSR A 1946/62265Die vier in unserer Bibliothek gefundenen Bücher, sind über die Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft ins Haus gekommen. Schon länger vermuteten wir, dass sich unter den Schenkungen der Notgemeinschaft, bzw. beim Tausch von Dubletten auch geraubte Bücher befinden. Der Fund der Bücher bestätigt diesen Verdacht.

Mit Unterstützung und durch die Vorarbeiten der Staatsbibliothek zu Berlin kann die SUB Hamburg die vier in unserem Bestand aufgefundenen Bücher an das Berliner Missionswerk restituieren.

Restituiert werden:
Bieling, Richard: Die Juden vornehmlich. Ein evangelisches Gesangbuch. Jones, Stanley: Der Christus der indischen Landstraße und Hosianna. Kleiner Missions-Liederschatz für Freunde Israels.

Damit alle Titel weiter dem Bibliothekssystem Universität Hamburg und damit der Forschung zur Verfügung stehen, haben wir „Hosianna. Kleiner Missions-Liederschatz“ mit unserem Scanroboter digitalisiert.

So gelang es der SUB Hamburg das entwendete Kulturgut an die rechtmäßigen Eigentümer zu restituieren und gleichzeitig mit Hilfe modernster Technik eine digitale Ausgabe zur weiteren Nutzung für unseren Bestand zu erhalten.

Weitere Informationen und unsere Ansprechpartner finden Sie auf der Seite NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in der Stabi.

Umbauarbeiten in der Zentralbibliothek Recht ab dem 8. August 2011

27. Juni 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Fachbibliotheken — 2.850 Aufrufe

Baustelle Voraussichtlich am 8. August 2011 beginnen in der Zentralbibliothek Recht (ZBR) Umbauarbeiten. Die Arbeitsbedingungen in der Bibliothek werden u.a. verbessert durch

  • die Einrichtung von zwei neuen großen Gruppenarbeitszonen im 1. und 3. Obergeschoss der Bibliothek
  • Lärmschutzmaßnahmen durch eine Umgestaltung des Atriums
  • Umgestaltung des zentralen Informations- und Aufsichtstresens der Bibliothek im Erdgeschoss

Während der Umbauzeit von Mitte August bis voraussichtlich Mitte November werden wiederkehrende Beeinträchtigungen durch Baulärm und ein teilweise eingeschränkter Service nicht vermeidbar sein. Die Bibliothek wird jedoch nur dann jeweils für einige Tage schließen, wenn der Bauablauf es dringend notwendig macht.

Die ZBR wird bemüht sein, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und wird rechtzeitig über Änderungen informieren: über die Homepage der ZBR, über das Blog der Staats- und Universitätsbibliothek und über Aushänge in der ZBR.