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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Zu Ihrer Sicherheit: die Stabi probt den Notfall

8. Juni 2010
von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 1.629 Aufrufe

Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, wenn Sie sich in der Stabi aufhalten und es einmal zu einem Notfall kommen sollte, führen wir in der Stabi zu bestimmten Terminen interne Sicherheitsübungen durch. Heute morgen war es wieder so weit: Um kurz vor 8:00 Uhr wurde der Ernstfall geprobt und die extra dazu ausgebildeten Notfallhelfer haben beim über die Sirenen ertönenden Alarm die gesamte vor Ort anwesende Belegschaft, die stellvertretend für Sie, liebe Nutzer strategisch über all im Hause platziert war, auf den dafür vorgesehenen Notfallwegen nach außen begleitet.

Es hat alles bestens funktioniert. Natürlich hoffen wir, dass es nie zu einem solchen Notfall kommen wird. Doch wenn er denn eintritt, ist es lebenswichtig, gut vorbereitet zu sein. Wie bereits getwittert, wurden auch ein paar Fotos aufgenommen, damit Sie sich einen Eindruck davon machen können, wie es aussieht, wenn die Stabi den Notfall probt, der nie eintreten möge.

Sicherheitsübung: in Einzelfällen verzögerte Bereitstellung möglich

7. Juni 2010
von SH — abgelegt in: Aktuelles — 1.374 Aufrufe

Am 8.6. morgens führen wir eine praktische Sicherheitsübung durch. Dadurch kann es in Einzelfällen zu einer Verzögerung bei der Bereitstellung bestellter Bücher kommen. Diese sollte jedoch eine Stunde nicht überschreiten.

NS-Raubgut: Ein langer Weg in die Neue Synagoge Berlin

7. Juni 2010
von BP — abgelegt in: Aktuelles — 2.298 Aufrufe

Der in 1889 Basel geborene Dr. Heinrich Cohn war neben seiner Tätigkeit als Feldrabbiner 1917/18 auch in Berlin Moabit tätig. 1939 glückte ihm die Emigration aus Deutschland. Über Hamburg und die Schweiz gelangte er mit seiner Familie nach Großbritannien, wo er 1966 starb. Sein Besitz ist vermutlich nach seiner Auswanderung in Hamburg zurückgeblieben. Von dort sind einige seiner Bücher über die Gestapo in den Bestand der SUB gekommen. Im Rahmen unserer „Projektes NS-Raubgut in der Stabi“  sind 8 seiner Bücher recherchiert und identifiziert worden, hier ein Beispiel:

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass diese 8 Bücher nach den vielen Jahren in unserer Bibliothek, wohin sie durch Beschlagnahmung seitens des nationalsozialistischen Unrechtsstaates gelangt waren, nun wieder eine Heimat gefunden haben, die im Interesse der Erben ihres Besitzers liegt. Die Kinder von Dr. Heinrich A. Cohn baten uns, die Bücher der Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Cetrum Judaicum“  zu überlassen. Dieser Bitte sind wir gerne nachgekommen und nun sind die Bücher auf dem Weg zurück nach Berlin.

Germanistik Online – Betaversion testen

7. Juni 2010
von MT — abgelegt in: E-Medien — 1.561 Aufrufe

Der Verlag de Gruyter bietet die „Germanistik“ – das zentrale Referateorgan im Fach Deutsche Philologie – erstmals als Datenbank an.
Bis zum 2. Juli 2010 können alle Angehörige der Universität Hamburg die Germanistik Online in einer Betaversion testen. Die  Betaversion der Datenbank hat noch folgende Einschränkungen, die in der endgültigen Version behoben sein sollen:

  • Der Datenbestand ist gegenüber der Vollversion noch reduziert. In der Testversion sind die letzten 10 Jahrgänge von insgesamt 50 verfügbar (komplett geplant ab Oktober 2010).
  • Die Umformatierung von Sonderzeichen ist noch nicht abgeschlossen. Es gibt viele nicht codierte Sonderzeichen, die als „?“ in den Daten stehen.
  • Die Funktion der Browse-Liste ist nicht optimal. Wenn man einen Eintrag auswählt, z.B. XXV. Hochmittelalter, dann rutscht die Anzeige wieder nach ganz oben, und man muss erneut herunter scrollen um zu sehen, was es alles in der Kategorie gibt.

Sie erreichen die Datenbank über die Rechner auf dem Campus unter folgender URL:  Betaversion Germanistik Online

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung (Betreff: Germanistik Online Test) an

thoms@sub.uni-hamburg.de

Das komplette germanistische Datenbankangebot im Bibliothekssystem Universität Hamburg finden Sie unter

Datenbanken Germanistik

Fußballwahn und Fußballwut: Erstligisten im Hamburg-Lesesaal

4. Juni 2010
von HS — abgelegt in: Hamburg — 2.241 Aufrufe

Die WM steht vor der Tür.
Fußballwahn und Fußballwut greifen um sich.
Nebst Abart und Ausartung.

Und bieten uns die Gelegenheit,
Sie treffsicher den Fußball vor unserer Haustür in Hamburg
mit einer attraktiven Titelliste
zu unseren beiden (!) Erstligisten
nicht vergessen zu lassen.

Wo finden Sie die Bücher? Alle auf dem Präsentationsregal im Hamburg-Lesesaal.

590 weitere Titel (inkl. Aufsätze!) zum Thema Fußball in Hamburg finden Sie in der Hamburg-Bibliographie und damit auch (zuallermeist) in der Stabi! Einfach „Fußball“ eingeben und lossuchen.

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Weiter lesen „Fußballwahn und Fußballwut: Erstligisten im Hamburg-Lesesaal“

Es ist soweit – die zweite Ausgabe des „UHH Hochschulmagazins“ ist erschienen – mit vielen spannenden und aktuellen Themen. Dieses Mal gibt es u.a. Artikel über das neue CampusCenter an der Alsterterrasse, die Stolpersteinverlegung vor dem Hauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee, aber auch über Neuigkeiten aus den Fakultäten, wie z.B. das 100jährige Jubiläum der Hamburger Germanistik und die Online-Publikation des Living Handbook of Narratology (im Stabi-Verlag Hamburg University Press). Die Nachwuchswissenschaftler/innen der Universität Hamburg kommen ebenfalls wieder zu Wort – beispielsweise Dr. Stefanie Kaiser, die der Tiefsee auf den Grund geht…

Neu ist die Rubrik „UHH International“, in der Partnerhochschulen der UHH vorgestellt werden. Außerdem weist der neue Veranstaltungskalender auf eine kleine, aber feine Auswahl an Großveranstaltungen hin, die im Sommer an der Universität Hamburg laufen. Mit dabei sind u.a. das aktuelle Stück der University Players „The Zoo Story“, das nächste Universitätskonzert und das Festival Campus Open Air.

Wer Interesse an einem eigenen Beitrag hat, melde sich bitte unter magazin@uni-hamburg.de. Die Redaktion freut sich über Anregungen.

Das Magazin gibt es auch als pdf (6mb).

Informationsveranstaltung :: Wissen organisieren mit Citavi

3. Juni 2010
von TB — abgelegt in: Aktuelles,Tipps und Tricks — 2.818 Aufrufe

Kennen Sie das? In drei Tagen sollen Sie Ihre Hausarbeit abgeben. Nachtschicht. Sie erinnern sich an eine Textstelle, die Sie gerne zitieren wollen. Immer wieder blättern Sie in Ihren Texten und suchen und suchen und suchen. Dann zwei Tage später: Ach ja, fehlt nur noch das Literaturverzeichnis. Mühsam alle Titel abtippen. „Habe ich alles?“ Sie gehen Anmerkung für Anmerkung noch einmal durch. „Stimmen die Seitenangaben eigentlich?“ Und dann noch alles in die richtige Reihenfolge und das richtige Zitierformat bringen. „Oje, das war das falsche Zitierformat.“ Alles noch einmal neu schreiben…
So oder ähnlich ergeht es vielen Studierenden, die unter Zeitdruck ihre Arbeiten anfertigen müssen. Das Schreiben wird Ihnen niemand abnehmen können, aber es gibt sehr brauchbare Hilfsmittel, die Ihnen das Arbeiten erleichtern können.

Das Wissen organisieren

Im Laufe seines Studiums wird man Berge an wissenschaftlicher Literatur lesen und verarbeiten müssen. Oft beschäftigt man sich mit mehreren Themen gleichzeitig. Schnell verliert man den Überblick über das, was man bereits gelesen hat, was man noch lesen muss, und über das, was man sich unbedingt merken wollte, um es später in der Hausarbeit oder Referat zitieren zu können. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wie man die Informationen ökonomisch so organisiert, dass sie jederzeit abrufbar sind. Sehr hilfreich sind hierbei sogenannte Literaturverwaltungsprogramme. Anfangs erscheinen sie vielleicht etwas sperrig, wer sich aber einmal auf ein System eingelassen hat, kann sich ein Studium ohne sie bald nicht mehr vorstellen.

Citavi – mehr als eine simple Literaturverwaltung

Citavi-ImageDie Universität Hamburg hat für die Studierenden und Lehrenden der Uni eine Software mit einem enormen Leistungsspektrum beschafft, das kostenlos genutzt werden kann. Was man mit dieser Software alles machen kann, zeigen Ihnen Studierende des Departments Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg)

  • am Mittwoch, den 9. Juni
  • in der Zeit von 15:00 bis 17:00
  • im Eingangsbereich der Stabi

Weitere Informationen

Nähere Informationen (z.B. zur Installation der Software) erhalten Sie unter folgender Adresse:
http://www.rrz.uni-hamburg.de/software-angebot/rahmenvertraege/citavi.html

Ausführliche Informationen rund um das Programm Citavi (z.B. nähere Erläuterungen der einzelnen Funktionen) finden Sie unter: http://www.citavi.com

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts organisiert wieder mal einen Bücherflohmarkt:
Am Dienstag, 15. Juni 2010, von 11 bis 16 Uhr, Edmund-Siemers-Allee 1 Ost, im Foyer.

Der vom Verein für Hamburgische Geschichte am 2. Juni vorgesehene Vortrag von Hans-Ulrich Wagner über Medienforschung und Mediengeschichte kann leider wegen Krankheit des Referenten nicht stattfinden. Er wird voraussichtlich im Herbst nachgeholt.

Stattdessen wird Professor Joist Grolle einen Vortrag über den Hamburger Bildhauer Gustav Seitz (1906-1969) – ein Grenzgänger halten, der auf seinem eben erschienen Buch „Gustav Seitz – ein Bildhauer zwischen Ost und West“ basiert:  ein Vortrag mit Bildern über die Geschichte eines großen Bildhauers, dessen Leben zwischen die Fronten des Ost-West-Konfliktes geriet.

Gustav Seitz hat sich vor allem mit Porträtbüsten – darunter ein einprägsamer Brecht-Kopf – einen Namen gemacht. Zudem hat er lebensgroße Bronzefiguren
geschaffen, von deren Eindruckskraft „Die Lauschende“ vor dem Hamburger Staatsarchiv zeugt. Fast unbekannt war jedoch bisher des Künstlers dramatische Lebensgeschichte. Erst jetzt lassen neu erschlossene Quellen erkennen, wie sehr die Ost-West-Biografie von Seitz ein vom Kalten Krieg überschattetes Exempel deutscher Nachkriegsgeschichte ist. Zugleich wird deutlich, wie unbeirrt Seitz selbst in prekärster Lage seine künstlerische Unabhängigkeit im geteilten Deutschland zu behaupten wusste.
Prof. Dr. Joist Grolle ist Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte. Er hat zahlreiche Arbeiten zur Historiografie sowie zur Geschichte unserer Stadt veröffentlicht.

Mittwoch, 2. Juni 2010, 18 Uhr im Vortragsraum. Eintritt frei.

Leider muss die Veranstaltung des Ida-Ehre Kulturvereins „Langes gemeinsames Lernen? — Selbstverständlich!“ am Mittwoch, 2. Juni 2010, im Lichthof der Bibliothek abgesagt werden. Zwei der Hauptakteure sind erkrankt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.  Bleiben Sie gesund!