FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Deckensanierung in der AAI-Bibliothek (7.2. bis 1.4.2011)

20. Januar 2011
von MJGT — abgelegt in: Fachbibliotheken — 2.654 Aufrufe

Sanierung In der Bibliothek des Afrika-Asien-Institutes kommt es wegen Deckensanierung zur Schließung der dortigen Lesesäle vom 7. Februar bis 1. April 2011. PC-Pool und Kopierraum sind in dieser Zeit vom Foyer aus zugänglich.

Öffnungszeiten (PC-Pool mit Buchausgabe, Kopierraum):
Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr.

Leihen Sie Werke, die Sie während der Schließung der Lesesäle brauchen, möglichst VORHER aus. Sie können aber auch in der Schließzeit Bücher ausleihen. Bestellformular und Sonderregeln zur Ausleihe finden Sie auf der Website der AAI-Bibliothek.

Für die Ausgabe und Verlängerung von Leseausweisen gehen Sie bitte in die Stabi. Wenn Sie in der Schließzeit allgemeine Fragen haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info.aaibib @uni-hamburg.de. Das Telefon am Tresen ist in dieser Zeit nicht besetzt. Mit Fachfragen wenden Sie sich, wie gewohnt, direkt an das zuständige Personal. Die Telefonnummern stehen auf der Website unter Personal.

Robert Darnton: Globales Wissensarchiv und Wikimedia der Bibliotheken

18. Januar 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen — 2.300 Aufrufe

Letzte Woche haben wir Ihnen hier im Blog den arte-Beitrag über Robert Darnton vorgestellt: Zugang zum Wissen der Welt durch Öffentliche Institutionen sichern. Der Historiker und Leiter der Universitätsbibliothek von Harvard hat zwischenzeitlich an einem Kongress in Wien teilgenommen. Durch einen Hinweis meiner Kollegin Isabella Meinecke habe ich heute erfahren, dass ORF.at ausführlich über seinen dortigen Vortrag berichtet hat:

Zum Auftakt des internationalen Forscherkongresses „Der literarische Transfer zwischen Großbritannien, Frankreich und dem deutschsprachigen Raum im Zeitalter der Weltliteratur“ des Instituts für Vergleichende Literaturwissenschaft der Uni Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Buchforschung nahm Darnton seine Zuhörer mit auf eine abenteuerliche Zeitreise ins 18. Jahrhundert.

Darnton wiederholte in Wien auch seine Forderung nach einem Globalen Wissensarchiv und schlug eine Wikimedia der Bibliotheken vor:

Im Bereich der Bibliotheken schwebt Darnton ein Verbund nach dem zuletzt in Harvard praktizierten Modell vor, wie er in Wien erläuterte. Je mehr Universitätsbibliotheken an eigener Forschung in Artikelform frei zugänglich machten und je mehr Bibliotheken sich untereinander vernetzten, desto eher könnte es eine Art Wikimedia von Universitätstexten geben: „Vielleicht klinge ich jetzt naiv optimistisch, aber ich glaube, dass die Zukunft des Wissens in der Vernetzung, vor allem aber in dessen freier Verfügbarkeit unter Beteiligung möglichst vieler liegt“.

Lesen Sie den kompletten Artikel von Gerald Heidegger auf ORF.at: «Die Lesbarkeit der digitalen Welt».

Virtueller Boxenstop am 20.1. , 9 – 10 Uhr

18. Januar 2011
von MT — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 1.844 Aufrufe

Am Donnerstag , den 20.1.2011 werden auf dem Server der Websites www.sub.uni-hamburg.de und landesbibliothek.sub.uni-hamburg.de dringende Wartungsarbeiten durchgeführt.  In der Zeit zwischen 9.00 und 10.00 Uhr kann es deshalb zu kurzen Ausfällen kommen.

Aufgrund von Bauarbeiten und der Verlegung von Datenkabeln stehen voraussichtlich vom  17. -18. Januar 2011 die Schallkabinen der Medienwerkstatt nicht zur Verfügung. Auch die ReaderPrinter-Station für den Ausdruck von Mikroformen kann nicht benutzt werden.

Wir bitten um Verständnis.

Im arte Journal kam mit Robert Darnton, Historiker und Direktor der Universitätsbibliothek von Havard, ein Verfechter der Demokratisierung der Kultur zu Wort, der dieses wichtige Feld nicht Google überlassen möchte:

Gibt es etwas kostbareres als den freien Zugang zum Wissen der Welt zu garantieren? Auch Robert Darnton, der Direktor der Universitätsbibliothek von Havard, ruft zum Kreuzzug gegen Google auf: Nicht kommerzielle, sondern öffentliche Institutionen sollen die Bücher und Bibliotheken der Welt ins Digitale Zeitalter transportieren. Dieser eminente Kenner des gedruckten Buches hat seiner Leidenschaft Ausdruck verliehen… natürlich in Buchform: Apologie des Buches heißt das Werk des Amerikaners, das jetzt auch in französisch erschienen ist.

arte Journal: Robert Darnton, Bibliothekar mit Charakter

Update 13.01.2011: Das im Beitrag angesprochene Buch The Case for Books: Past, Present and Future von Robert Darnton haben wir auch im Bestand.

Update II, 18.01.2011: Robert Darnton: Globales Wissensarchiv und Wikimedia der Bibliotheken

Ab sofort unbegrenzter Zugriff auf E-Ressourcen

10. Januar 2011
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 2.169 Aufrufe

E-Books Um Elektronische Zeitschriften, Onlinedatenbanken und E-Books für die
Nutzung außerhalb des Campus bereitzustellen, setzt die Stabi auf ihrem E-Medien-Server die sogenannte HAN-Software ein. Die Nutzer unserer E-Ressourcen haben in der Vergangenheit manchmal die Meldung erhalten, dass ein Zugriff momentan nicht möglich sei, da alle gleichzeitig verfügbaren Lizenzen zu diesem Zeitpunkt benutzt wurden. Wir können nun die gute Nachricht vermelden, dass wir diese HAN-Lizenzen auf einen unbegrenzten Zugriff erweitert haben.

Datenbanken Ihrem Zugriff auf E-Ressourcen sowohl in der Stabi, als auch auf dem Uni-Campus oder von zuhause aus (siehe Tipps zum Zugang) sind also in Zukunft keine Grenzen mehr gesetzt, wenn Sie eine Zugriffsberechtigung auf die jeweiligen Informationsangebote besitzen.

Bulgarien und Rumänien – Vier Jahre in der EU (18.1.)

4. Januar 2011
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.473 Aufrufe

Bulgarien und Rumänien-Vier Jahre in der EU
Wirtschaftliche Entwicklung, Freiheit, Rechtsstaat
Dienstag, 18. Januar 2011, 19.00 Uhr, Vortragsraum

Bulgarien und Rumänien als die jüngsten Mitglieder der EU waren in die Gemeinschaft aufgenommen worden, obwohl sie damals noch etliche Defizite hinsichtlich der EU-Standards aufwiesen. Im Sommer 2008 hatte die Europäische Union Finanzhilfen in Höhe von einer halben Milliarde Euro für Bulgarien wegen Korruption und organisierter Kriminalität gestoppt, denn der Verbleib der Beihilfen war nicht ausreichend kontrollierbar gewesen. Rumänien erhielt damals eine deutliche Rüge.
Wie sieht es nun in beiden Staaten nach vier Jahren Mitgliedschaft aus? Wie haben sich die beiden Länder wirtschaftlich – auch gerade im Zuge der weltweiten Finanzkrise – entwickelt? Wie geht es den Bevölkerungen? Wie sehen die Chancen für beide Länder aus, ihren jetzigen Status zu verlassen?
Und: Wie steht es um die Säulen demokratischer Entwicklung, um Freiheit, Eigentum und Rechtsstaat?

Begrüßung und Vorstellung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit:
Dr. Petra Beckmann-Schulz
Grußworte:
Dr. Maya Neidenowa, Vorsitzende der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Hamburg e.V.
Alina Holly-Peters, Präsidentin der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Norddeutschland e.V. Hamburg

Referenten:
Dr. oec. Ognian Hishow, Wirtschaftswissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Arbeitsschwerpunkte unter anderem: wirtschaftliche Entwicklung der EU-Beitrittsländer.
Stefan Kolev, Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt. Seit April 2010 Leiter des Forschungsprojektes „Die Planwirtschaft der DDR – Mythos und Wirklichkeit“ an der Zweigniederlassung Thüringen des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts in Erfurt. Stefan Kolev verteidigt im Januar 2011 seine Dissertation zum Staatsverständnis des Neoliberalismus an der Universität Hamburg. Er ist bulgarischer Staatsbürger und Altstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Moderatorin: Dr. Petra Beckmann-Schulz, Politikwissenschaftlerin, Hamburg

Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Hamburg e.V. und der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Norddeutschland e.V.

Um Anmeldung bei Jennyfer Dutschke wird gebeten unter Tel. 040-82297930 oder hamburg@freiheit.org

Studentische Hilfskraft gesucht für Web-Recherchen

4. Januar 2011
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 2.101 Aufrufe

Die Stabi erweitert das Fachportal www.vifapol.de um die Bereiche Verwaltungs- und Kommunalwissenschaften. Dabei wird auch die Linksammlung des Portals ergänzt. Für die Erschließung von Webseiten und zur Unterstützung des Projektteams suchen wir zum 1.2.2011 eine studentische Hilfskraft für 40 Stunden pro Monat.
Voraussetzungen sind Begeisterung für Recherche im Netz und gute englische Sprachkentnisse. Sie sollten darüber hinaus mindestens im fünften Semester immatrikuliert sein.

Ansprechpartner:
Jens Wonke-Stehle
Staats- und Universitaetsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg
Telefon (040) 4 28 38-22 24
E-Mail: jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de

Sondersammlungen: Exponat des Monats Die Sondersammlungen präsentieren als virtuelle Ausstellung auf der Stabi-Webseite künftig regelmäßig ein «Exponat des Monats» aus ihren Beständen. Immer am dritten Mittwoch des Monats können Sie außerdem das originale Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal in Augenschein nehmen und sich von den zuständigen Experten erläutern lassen.
Als Exponat des Monats Januar 2011 wird ein kostbar illuminierter Psalter des 13. Jahrhunderts gezeigt, der eine Darstellung der Heiligen Drei Könige aufweist (Cod. in scrin. 85).

Mittwoch, 19. Januar, 16 Uhr
Handschriftenlesesaal (1. Etage, Eingang Lesesaal 1)

Psalterhandschrift, Thüringen / Sachsen um 1220 Pergamenthandschrift mit Einband des 18. Jahrhunderts Der mit 13 ganzseitigen Miniaturen und 11 ganzseitigen Initialen reich ausgestattete Psalter ist über die Bibliothek des Frankfurter Ratsherrn Zacharias Konrad von Uffenbach (1684-1734) in die Hamburger Bibliothek gekommen. Wo Uffenbach den Codex erwarb, ist nicht überliefert; er ist schon in dessen erstem Sammlungskatalog aus dem Jahr 1720 verzeichnet.

In der malerischen Qualität herausragend, gehört der Codex zu den besten Erzeugnissen der sog. ‚thüringisch-sächsischen Malerschule’, deren Leithandschriften aus einem Gebiet „zwischen Helmarshausen, Hildesheim, Magdeburg und Erfurt“ (Brandis 1988, 172) bereits 1897 der nachmalige Kieler Ordinarius Arthur Haseloff zusammenstellte – er hat sich ins Benutzerverzeichnis der Handschrift mehrmals eingetragen. Verbindendes Stilmerkmal dieser Handschriftengruppe ist der sog. „Zackenstil“: die Gewandfalten sind stark gebrochen, kräftig konturiert und oft „gegen die Wirklichkeit“ dargestellt. Die künstlerische Qualität strahlt in die Erzeugnisse lokaler Skriptorien dieses Einzugsgebietes nachweisbar aus.

Lesen Sie mehr auf der Seite Exponat des Monats (Januar 2011).

Mi, 12.1. Personalversammlung – Stabi öffnet um 13 Uhr

30. Dezember 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.443 Aufrufe

Wegen der jährlichen Personalversammlung öffnet die Stabi am Mittwoch, den 12.1.2011, erst um 13 Uhr. Berücksichtigen Sie dies bitte bei Ihren Planungen.

Update: Bestellungen aus der Speicherbibliothek Bergedorf vom 11. und 12.1. können erst am Donnerstag, den 13.1.2011 abgeholt werden.