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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Es ist so weit! Die Martha-Muchow-Bibliothek öffnet ihre Pforten am 6.12.

5. Dezember 2006
von AC — abgelegt in: Aktuelles,Fachbibliotheken — 11.739 Aufrufe

Am 6.12. um 12 Uhr wird die Martha-Muchow-Bibliothek – die Bibliothek der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft – der Öffentlichkeit übergeben. Damit sind nun 5 Bibliotheken, drei erziehungswissenschaftliche, die Psychologie-Bibliothek und die Bibliothek des Fachbereichs Bewegungswissenschaft – unter einem Dach versammelt und keiner muss mehr durch Wind und Regen von einer Bibliothek zur anderen laufen. Die neue Bibliothek finden Sie in einem Gebäude mit einer wunderschönen roten Glasfassade in der Binderstraße 40. Schauen, recherchieren, studieren und forschen können Sie dort künftig Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch!

12 Antworten zu “Es ist so weit! Die Martha-Muchow-Bibliothek öffnet ihre Pforten am 6.12.”

  1. Konstantin sagt:

    Wer hat behauptet, dass die rote Glasfassade wunderschön wäre?!

  2. Jette sagt:

    Häufig wird am falschen Ende investiert. Ein neues Gebäude, bzw. ein altes grundsaniert, schön und gut, aber die Bücher werden davon auch nicht mehr bzw. qualitativ besser – leider

  3. Kati sagt:

    also, ich mag das gebäude sehr und finde die arbeitsplätze sehr gut. ein bisschen stört der baulärm und es ist eben alles noch nicht ganz fertig. ich hoffe nur, dass es bald möglich ist, mit seinem eigenen rechner ins netz zu kommen!!!dennoch: super, dass man nicht mehr stundenlang quer über den campus rennen muss und moderne räume nutzen kann. und alle mitarbeiter waren heute sehr hilfsbereit und super freundlich! großes lob!

  4. RiNa sagt:

    super find ich, dass die bücher gleich um die ecke stehn – quasi nebenan.
    doch muss noch einiges in der organisation getan werden!

  5. Anna sagt:

    Mich ärgert sehr, dass Diplomanden keine Bücher mehr ausleihen dürfen (wie früher in unserer Fachbereichsbibliothek möglich). Ich hatte zwar darauf gehofft, aber die neue Bibliothek bedeutet leider nicht mehr Service…

  6. […] Endlich nach einem Monat kann man in der Martha-Muchow-Bibliothek – der Bibliothek der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft – kabellos über das Uni-Netz ins WWW (Natürlich mit Rechnenzentrumskennung). Ich habe mich zwar die letzten Wochen beholfen, indem ich ein Netzwerk-Kabel dabei hatte, aber nun muss ich nicht immer die ganze Kabellage mit mir schleppen! Super! Danke! […]

  7. […] Oder doch nicht? Vor kurzem wurde die Martha-Muchow Bibliothek eröffnet. Dort wurden nach 6 Wöchiger Schließung wegen Umzug die Bibliotheken der Fakultät 4 zusammengeführt. Das finde ich schon einmal sehr praktisch. Allerdings gibt es noch einiges zu tun bis die Bibliothek wirklich brauchbar ist. Das W-LAN funktioniert mittlerweile, aber damit ist es noch lange nicht getan. Hier einige Beispiele: […]

  8. Liebe/r Nutzer/in,

    nach knapp 5-wöchiger (6.11-6.12.06) Schließung haben in der Tat die ehemals eigenständigen Fachbibliotheken unter einem gemeinsamen Dach eröffnet.

    Fünf, unabhängig voneinander über Jahrzehnte gewachsene Bibliotheken, lassen sich nicht über Nacht zu einer reibungslos funktionierenden Einheit fusionieren.
    Es ist natürlich nicht schön, dass damit auch fünf verschiedene Signatursysteme parallel existieren, doch dieses muss zumindest vorübergehend in Kauf genommen werden.
    Der Aufwand, etwa 300.000 Bände nach einer neuen gemeinsamen Klassifikation umzusignieren, wird mindestens eine Bibliothekarsgeneration beschäftigen. So etwas geht nicht über Nacht.

    Zudem muss eine solche Entscheidung auch über die Grenzen einer relativ kleinen Einheit wie der unserigen hinaus geplant werden. Falls auf lange Sicht alle Universitätsbibliotheken dieselbe Klassifikation benutzen sollen, muss strategisch vorgegangen werden, und wir können uns nicht im Alleingang für einen Weg entscheiden, den wir dann auf halber Strecke aufgeben müssen, weil an höherer Stelle eine Entscheidung für die gesamte Universität gefallen ist.

    Die Grundeinstellung der Heizung hingegen ist in der Tat ein Problem, welches von uns gesehen und traktiert wird. Allerdings ist die Hauselektrik darauf ausgerichtet, eine zentrale Schaltung für alle größeren Räume zu haben, deren Abstimmung noch nicht endgültig erfolgt ist. Noch wartet das Bibliothekspersonal auf eine Einweisung der Hauselektrik, die erst stattfinden kann, wenn alle Module integriert sind (inkl. Lautsprecheranlage etc).
    Die Vermutung, dass es einen „Messfühler“ gibt, der reagiert, wenn die Fenster geöffnet sind, ist richtig. Der daraus konstruierte Vorwurf, dieses müsse zu einer ökologisch schlechten Lösung führen, ist jedoch haltlos. Im Gegenteil verhält es sich so, dass die Heizung auf Null schaltet, wenn die Fenster geöffnet sind.

    Viele der formulierten Einwände würden in einem Architektur-Blog mehr Berechtigung finden, als in einem über Fachbibliotheken. Das Ärgernis ungünstig montierter Steckdosen z.B. ist leicht nach zu vollziehen, jedoch von den Bibliotheksmitarbeitern nicht zu ändern.

    Dazu kommt, und das ärgert die Beteiligten natürlich auch ein bißchen, dass die gesamte Arbeit, die geleistet wurde, um trotz aller Widrigkeiten den Eröffnungstermin einzuhalten, nicht gesehen wird.
    Die gemeinsame Aufstellung der Zeitschriften etwa, die nach einer vereinheitlichten Systematik allesamt parallel zum normalen Alltagsbetrieb umsigniert wurden, ist hier ein Beispiel.

    Der Einwand, dass die Bibliothek ungünstigerweise eine Aufstellung nach Fachbereichen und nicht nach Themen anbiete, ist gewagt, da es keine deutlichere thematische Unterteilung gibt, als eben die nach Fachbereichen.
    Es steht zudem noch ein Dublettenabgleich der Monographien an (welche Bücher gibt es an verschiedenen Standorten in der Bibliothek und wie wird mit ihnen verfahren (zusammen führen oder löschen)), so wie er für die Zeitschriften vor dem Umzug stattgefunden hat.

    Die Idee, dass ein zentraler Sammeltisch die Bildung von (Piraten)-Nestern verhindert, wird durch Jahrzehnte an Berufserfahrung widerlegt.
    Ein solcher Tisch bedeutete auch, dass dort ein ausgewachsenes Chaos entstünde. Bei einer Begrenzung auf einige wenige Benutzer/innen, die solch einen Tisch in Anspruch nehmen dürften, wäre eine solche Lösung möglicherweise praktikabel. Wenn jedoch jede/r Benutzer/in der Bibliothek dort seine/ihre Bücher parken darf, dann ist die Hoffnung, es gäbe dadurch weniger Arbeit für das Bibliothkspersonal, hehr aber haltlos.
    Das Verbot der „Häufchenbildung“ wurde auch beschleunigt durch Benutzer, die sich massiv darüber beschwert haben, dass immer wieder Bücher im Regal fehlen. Der Aufwand, sich täglich „seine“ Bücher heraus suchen zu müssen, wird von uns als vertretbar angesehen, insbesondere wenn die Signaturen und Standorte spätestens am zweiten Tag bekannt sind.
    Wir werden daran festhalten, weil wir überzeugt sind, dass es die beste Lösung ist.

    So wird es folglich immer sein: eine Einzelmeinung darf für sich nicht in Anspruch nehmen, stellvertretend für Viele bestimmte Dinge einzufordern.
    Man kann es nie allen recht machen, („Präsenzbibliothek? Was für ein Ärgernis, ich will Bücher mit nach Hause nehmen“ „Präsenzbibliothek? Toll, dann ist immer alles da, wenn ich es brauche“) dennoch versuchen die Mitarbeiter ihr Bestes, auch um bekannte technische Schwächen durch verstärktes persönliches Engagement auszugleichen.

    Abschließend noch der (eigentlich) selbstverständliche Hinweis:
    die relativ neue Bibliothek wächst aktiv zusammen, braucht aber noch Zeit.
    Jeder Tag bringt kleine Fortschritte, die nicht unbedingt publikumswirksame Dimensionen haben, sondern die normalen Arbeitsabläufe optimieren und auf einander abstimmen.

    So bitten wir um Geduld und um die Einsicht, dass es zu verschiedenen Punkten immer unterschiedliche Sichtweisen geben wird und auch die Ablehnung einer eingeforderten Idee kann durchaus aus Überzeugung und nicht aus Bequemlichkeit entstehen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    J. Trottenberg

    (stellv. Sprecher Martha-Muchow-Bibliothek)

  9. Ralf Appelt sagt:

    Sehr geehrter Herr Trottenberg,

    ich hoffe Sie haben meinen Beitrag nicht als Angriff auf die Flexibilität oder Kompetenz des Bibliothek-Personals verstanden. Das erlebe ich täglich so, wie Kati es beschrieben hat,als freundlich und hilfsbereit.
    Durch meinen Beitrag wollte ich lediglich meine Erfahrungen mit der neuen Bibliothek teilen und hoffe nach wie vor auf Tipps wie ich es vermeiden kann jeden Tag eine Stunde mit dem Zusammentragen und Zurückstellen der Bücher zu verbringen.
    Ich vertraue selbstverständlich auf Ihre Qualifikation und Erfahrungen.
    Ganz futuristisch(?) wäre ggf. alle Bücher und Areale einer Bibliothek mit RFID’s zu bestücken. So könnte man in einer Präsenzbibliothek jederzeit den tatsächlichen Standort eines Buches Feststellen. Priatennester und unnötiges ungenutztes rumliegen neben den Freunden des Bücherbunkerns (man will ja nicht den eigenen Computer alleine lassen um noch mal „Nachschub“ zu holen) wären damit kein Problem mehr. Ist sicher zu kostspielig ;-).

    Vielen Dank auf jeden Fall für Ihre Erläuterungen. Transparenz hilft doch sehr die Dinge zu verstehen.

  10. Sehr geehrter Herr Appelt,

    wir haben im Laufe der Planung tatsächlich auch die Möglichkeit von RFID in Betracht gezogen. Allerdings erschien uns die Technik noch nicht ausgereift.
    Bislang gibt es nur einige wenige Test-Supermärkte, die die tägliche Anwendung proben, im Bibliotheksbereich sind uns noch keine Projekte bekannt.
    Bei solchen Neuerungen muss man jedoch aufpassen, wie lange sie sich halten und ob sie nicht schnell wieder durch andere Entwicklungen überholt sind (siehe UMTS).
    Die Öffentlichen Bücherhallen kämpfen gerade mit dem Problem, dass deren Buchsicherungssystem nicht mehr lieferbar ist und somit auf ein anderes System umgestellt werden muss.
    Auch müssten wir eher auf GPS (oder um es noch präziser zu bekommen auf Gallileo) umstellen, um den tatsächlichen Standort eines Buches auf wenige Zentimeter eruieren zu können.
    Vielleicht reichen aber auch einige Aushänge, um die Aufrechten unter den Benutzern als leuchtende Beispiele hervor zu heben und somit das Einrichten von Nestern zu unterbinden.
    Wir werden von unserer Seite mit regelmäßiger Regalpflege (Kontrolle, ob die richtigen Bücher an der richtigen Stelle stehen) dem Problem begegnen und freuen uns weiterhin über konstruktive Kritik.

    Mit freundlichen Grüßen,
    J. Trottenberg

  11. Kati sagt:

    Sehr geehrter Herr Trottenberg,

    vielen Dank für den „transparenten“ Dialog mit Ralf Appelt und die Bereitschaft zur Diskussion. So bekomme ich auch etwas davon mit, da mich – wie sicherlich viele andere Nutzer/innen – ähnliche Fragen beschäftigt haben bzw. beschäftigen.

    Mit freundlichem Gruß

    Ihre Kati Baumgarten

  12. Michaela sagt:

    Bei dem Wetter freu ich mich immer wieder, dass diese Zusammenlegung stattgefunden hat 🙂

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