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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Sicherheit und Friedensforschung – konträr oder komplementär? (30.3.)

9. März 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.369 Aufrufe

Prof. Dr. Michael BrzoskaProf. Dr. Michael Brzoska (Hamburg): Sicherheit und Friedensforschung – konträr oder komplementär?

Wann stehen Frieden und Sicherheit in Widerstreit miteinander und in welcher Konstellation ergänzen sie sich? Wie sieht das Verhältnis in konkreten Konfliktsituationen aus? Wissenschaft und Politik beschäftigen sich mit kollektiver Gewalt und deren Verhinderung.

Michael Brzoska beleuchtet fundamentale Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Herangehensweisen, bei denen jeweils entweder Frieden oder Sicherheit im Zentrum steht. Dabei befasst er sich mit den Grundlagen und der historischen Entwicklung der Friedensforschung wie auch mit aktuellen inner- und zwischenstaatlichen Konflikten sowie den Herausforderungen durch Terrorismus und Radikalisierung.

Prof. Dr. Michael Brzoska leitete bis 2016 das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.

Universitäts-GesellschaftEine Veranstaltung der Universitäts-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek

Anmeldung: uni-gesellschaft-hh@uni-hamburg.de

Donnerstag, 30. März 2017, 18.30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Eine Antwort zu “Sicherheit und Friedensforschung – konträr oder komplementär? (30.3.)”

  1. Joachim sagt:

    Man wünscht sich, dass wir ebensoviel Geld, Denkzeit und Energie auf die Herstellung von Frieden verwenden, wie wir es versuchen Sicherheit herzustellen. Eine nachhaltige Konzentration auf Frieden und dessen Voraussetzungen würde mit Dauerhaft bestimmt zu mehr Sicherheit führen, als eine Sicherheitspolitik, die immer nur auf akutelle Bedrohungen reagiert. Ein solcher Perspektivwechsel müsste auch eine nachhaltige Energiepolitik und vor allem eine nachhaltige und gerechte Weltwirtschaft beeinhalten. Die nationalstaatliche Perspektive und eine Politik, die stark von Wirtschaftsinteressen beeinflusst wird, hat diese Nachhaltigkeit leider oft nicht.

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