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Die Stabi zwischen allen Stühlen

20. Januar 2010
von DL — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 8.428 Aufrufe

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Die Vorbereitung der neuen Gruppenarbeitsplätze im Lesesaal 3 ist in vollem Gange. Die Befürworter der Gruppenarbeitsplätze (s. Foto rechts) freuen sich darüber ebenso sehr wie es die Fans der ruhigen Einzelarbeitsplätze (s. Foto links) bedauern, dass deren Zahl reduziert werden könnte. Wir stehen gehörig unter Druck, und zwar massiv von beiden Seiten. In so einer Situation hilft nur mildes Ausprobieren neuer Wege, weiter im Dialog bleiben und sehen, ob ein Kompromiss „ohne Neubau“ gelingt. Wir danken Ihnen für das Feedback und sind sicher, dass wir die Argumente beider Nutzergruppen berücksichtigen können.

21 Antworten zu “Die Stabi zwischen allen Stühlen”

  1. A.S. sagt:

    Apropos Stühle: Ich fände es sinnvoll, wenn es einfach mehr davon gäbe. Im Katalogsaal werden allzu oft die für die Recherche im Campus Katalog vorgesehenen Stühle von Arbeitsgruppen entwendet, aber auch in den Lesesälen steht man vor dem Problem, dass zwar ein Tisch, aber kein Stuhl vorhanden ist.

  2. OJ sagt:

    Ein Anbau wäre wohl ganz passend ;-). Momentan sind die Lese- und die Gruppensäle leider häufig bis auf den letzten Platz ausgebucht. Trotzdem großes Kompliment, dass ausreichend Schließfächer vorhanden sind.

  3. DL sagt:

    Auch bei dem Thema der Stühle im Informationszentrum sitzen wir (fast buchstäblich) zwischen den Stühlen: Die bereits mehrfach erfolgte Aufstockung mit zusätzlichen Stühlen ändert den Zustand nicht wirklich, weil um so mehr Stühle zu den Gruppentischen getragen werden. Der Raum wird immer voller, und trotzdem bleiben die Stühle an den PCs knapp. Jeder hat wohl schon einmal gemerkt, dass von einem gewissen Zeitpunkt an auch die Luft im Informationszentrum nicht mehr besonders gut ist. Der Raum verträgt dann keine weiteren Menschen mehr. Mehr Stühle würden die Luftsituation unerträglich machen. Auch hier sind die unterschiedlichen Benutzergruppen zu einem gedeihlichen Miteinander aufgerufen.

  4. Anonymous sagt:

    Sehr geehrte Stabi: ich bin im Prinzip mehr als glücklich, daß es Sie gibt: mit hervorragenden Büchern, Forschungsmöglichkeiten und auch Computern zur Arbeit … nur ist jetzt – mit der „Reduzierung“ von Lesesaal 3 – und damit auch der Reduzierung der dortigen Computer für die Arbeit und Texterstellung – die es vorher gab und die jetzt völlig weggefallen sind – letztere Möglichkeit der Eigenarbeit erheblich eingeschränkt worden. Anstelle der ca. 8 Computer sind jetzt mehrere Gruppenarbeitstische – jedoch ohne Computerersatz anderswo – hingestellt worden.

    Auch war Lesesaal 3 ruhiger als die anderen … daher besser zum Arbeiten – auch das ist hiermit weggefallen (auch wenn – Kompliment insofern – das Arbeiten in der Stabi allgemein sehr viel besser – auch in punkto Ruhe – als in anderen Uni-Bibliotheken – vgl. WiWi – ist, wo sich die Leute ungeniert und laut unterhalten – irrige Bezugnahme auf „Ohrstöpsel“ – dies bezog sich eigentlich auf die Geräusche aufgrund der Bauarbeiten ausserhalb … so dass – eigentlich auch innerhalb einer Bibliothek – die Grundvoraussetzung „Ruhe“ – für ungestörtes Arbeiten – eigentlich vorausgesetzt werden muss ); auch war Lesesaal 3 insofern weniger „stickig“ (da dort weniger Leute im allgemeinen arbeiteten).

    Sicherlich sind die Lesesäle – zur Gruppenbenutzung – dann sinnvoll, wenn Bücher – nur zur vorübergehenden Benutzung – oder aus Präsenzbestand – hier verwendet werden sollen (innerhalb der Stabi) – oder auch Schriften (allein) aus Präsenzbestand; ansonsten ist nicht ganz klar, warum man wissenschaftliche Arbeit – ausgerechnet in Gruppen – (neben den eigentlichen Uni-Veranstaltungen) – in dieser Breite veranstalten wollte. Im allgemeinen dürfte es so sein, daß – natürlich neben der enormen Buchauswahl – gerade auch die COMPUTERarbeitsplätze zur Texterstellung sehr wichtig sind – die jetzt, mit der Ausweitung der „computerlosen“ Plätze -in Lesesaal 3 – um ca. 8 Plätze reduziert sind. Das ist sehr schade – und ich hoffe, daß Sie die Computer anderswo noch aufstellen können – möglichst an ruhiger und „luftiger“ Stelle. Nicht jeder hat einen Computer oder einen Laptop – so daß diese Computer-Arbeitsplätze häufig von essentieller Wichtigkeit sind – für sehr viele, mutmaßlich genauso viele (oder mehr), wie Gruppenarbeitsplätze bestehen.

    ICH HOFFE; DASS SIE DAHER AUCH DIE VERBLIEBENEN 8 COMPUTER IRGENDWO AUFSTELLEN KÖNNEN, und vielleicht auch noch einige mehr – zur „stillen Eigenarbeit“.

    Ich hoffe daher, daß Sie die 8 zusätzlichen Computerarbeitsplätze jedenfalls verlegen – andernfalls – wie vorher – in Lesesaal 3 – an selber Stelle wieder einsetzen können. Lesesaal 3 – auch vorher – war anscheinend auch dann vorzugsweise von Leuten zur „stillen Eigenarbeit“ benutzt worden.

  5. DL sagt:

    Sehr geehrter Anonymus,

    nachdem wir die zusätzlichen Tische mit mehr als 50 Stühlen, an denen die Leser einzeln oder in (schweigenden) Gruppen sitzen können, aufgestellt haben, ist die gegenwärtige Lage gemessen an der Situation zu Semesterende im Lesesaal doch jetzt wieder etwas entspannter. Wie in unserem Blogbeitrag vom 17.1. (Zuwachs für das Informationszentrum) ausgeführt, haben wir die Office-Lizenzen, die auch unseren Stadtlesern zugänglich sind, jetzt in das Informationszentrum verlagert, so dass nunmehr im Informationszentrum die Reihe der PCs an der Fensterseite durchweg einheitlich figuriert ist (mit Ausnahme des gekennzeichneten Bereichs für die Nutzung von Datenbanken). Wir meinen, dass dies insgesamt der Übersichtlichkeit dient, wenn Geräte mit gleichem Angebot jetzt auch räumlich zusammengefasst sind.

  6. Joschi sagt:

    Der Raum in der Stabi ist knapp – das ist bekannt und besonders zu Semesterende so. Umso größer die Frechheit der Betreiber des Bistros im Erdgeschoß, Einzelpersonen oder Gruppen, die im dessen Bereich arbeiten wollen, ohne etwas zu kaufen, des Platzes zu verweisen. Meine Frage: Sind die dazu berechtigt? Wenn ja, sollte das schnellstens geändert werden. Und wenn die Betreiber damit nicht einverstanden sind: Vertrag kündigen und Bistro schließen, denn niemand braucht es. Wir haben drei Mensen in unmittelbarer Nähe!

  7. DL sagt:

    In diesen letzten Semesterwochen ist die Stabi wie immer rappelvoll. Jede Sitzgelegenheit in den Lesesälen und im Informationszentrum kann genutzt werden. Fürs Foyer allerdings gilt: Die Stühle und Tische im Bistro-Bereich gehören der Bistro-Betreiberin. Dort sollen nur Gäste des Bistros sitzen, die essen und trinken wollen. Denn der Bistro-Betrieb verursacht Unkosten, und der Umsatz muss stimmen.

    Das Bistro war ein heißer Wunsch vieler Stabi-Benutzer. Wer etliche Stunden in der Bibliothek arbeitet, braucht und genießt zwischendurch die kleine Lernpause mit Café latte und „Lesehappen“. Gerade weil man für diese Pause die Stabi nicht verlassen muss und auch weil sich das Angebot von den benachbarten Mensen erheblich unterscheidet, ist das Bistro so beliebt. Die Öffnungszeiten wurden deswegen erweitert und die Tischanzahl erhöht. Außerdem hat es täglich länger geöffnet als die drei Mensen in der Nähe. Diese sind sonntags ganz geschlossen und samstags ist nur die Phil-Turm-Mensa geöffnet.

    Wir gehen davon aus, dass die neuen Arbeitsplätze in Lesesaal 3 das Problem der Platzknappheit in der Stabi mildern werden. Nach Semesterende entschärft es sich erfahrungsgemäß sowieso.

    Elke Wawers (Stabi/Benutzungsdienst)

  8. Lili sagt:

    Ich finde das Bistro sehr gut und es ärgert mich immer, dass sich dort Lerngruppen einfinden, die nichts essen und einen dann noch schief angucken, wenn man lauter redet. Das Bistro ist für Pausen da! Ich finde, die Mitarbeiter sollten diese Lerngruppen strenger von den Plätzen verweisen. Denn oft trifft man sich mit Freunden zum Kaffee in der Lernpause und hat keinen Platz zum Sitzen, weil genau solche Leute ganze Tische einnehmen.
    Die Einstellung der Stabi dazu finde ich deshalb korrekt.

  9. AS sagt:

    Wo wir grad bei baulichen Maßnahmen sind: wäre es nicht irgendwie möglich (bspw. durch gläserne Wände), das Treppenhaus vom Lesesaal abzutrennen? Es ist ein unendlicher Quell von Lärm und Störungen durch lautes Gerede und Telefonate.

    Btw. wäre ich ohnehin sehr dafür zu haben, wenn Nutzer, die im Lesesaal telefonieren, ein Nutzungsverbot erhielten.

  10. Anonymous sagt:

    Die Umgestaltung des Lesesaals 3 war leider die denkbar schlechteste Idee. Wie hier schon von einem anderen Kommentator angeführt, war dies der einzige Ort, an dem sich im Stillen, ohne Durchgangsverkehr, konzentriert und bei halbwegs guter Luft arbeiten liess.
    Jetzt herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, das sich als erhöhtes Verkehrsaufkommen auch auf die anderen Lesesäle und das Treppenhaus (die neue Telefonzentrale) auswirkt.
    Seltsamerweise scheinen viele der Besucher des Lesesaals 3 zudem zu denken, sich, sobald sie diesen Raum verlassen haben, in normaler Lautstärke unterhalten zu können/müssen, das heisst in Lesesaal 1 und 2…
    Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, die neuen Gruppenarbeitsplätze im ersten Lesesaal einzurichten, um die dahinter gelegenen Räume ruhiger zu erhalten?

  11. DL sagt:

    zu Nr. 9: da sind wir wieder beim Thema gegenseitiger Rücksichtnahme. Die Treppenhäuser sind eigentlich in allen mehrstöckigen Lesesälen großer Bibliotheken ein Problempunkt, zumal vielen Lesern wohl gar nicht ganz klar zu sein scheint, dass der Schall sich gerade von hier besonders ausbreiten kann. Eine realisierbare bauliche Lösung gibt es hier aber absehbar nicht. Wir sprechen von der Bibliothek aus Leser(innen) regelmäßig an, die im Treppenhaus sprechen, und müssen das vielleicht auch noch intensivieren. Aber für eine weitergehende „Abschottung“ fehlt auch schon einfach der Raum, und es geht ja auch noch über drei Stockwerke weg. Auch hier nochmal ein Appell an alle zu Zurückhaltung.
    Zu 10: Hier folgt ja im Sommer noch die Baumaßnahme, die den Bereich der neuen Arbeitsplätze durch eine Glaswand ganz vom Lesesaal 3 abtrennen wird – mit entsprechender Geräuschisolierung und Klimatisierung. Unabhängig von der Zweckbestimmung des Raumes: die genaue Betrachtung des dort aufgestellten Buchbestandes und die Umwandlung der freigewordenen Flächen in Publikumsplätze hätte ohnedies zu mehr „Verkehrsaufkommen“ geführt. Das bisherige geringere Aufkommen war ja der Tatsache geschuldet, dass die dort aufgestellten Bücher, die jetzt weitgehend ihren Platz im Infozentrum bei der Bibliothekarischen Auskunft gefunden haben, wo sie der Sache nach hingehören, am bisherigen Platz wenig genutzt wurden, also das Gegenteil von dem, was man sich für Lesesaal-Bestand erwartet. Durch die Umwandlung in Gruppenarbeitsplätze im Sommer und die zu ziehende Glaswand wird dann der ruhige Zustand der Arbeitsplätze des Lesesaals 3 wiederhergestellt.

  12. meyer-minnemann sagt:

    Die Verlegung eines Teils des bibliographischen Apparats aus dem Lesesaal 3 ins Magazin ist eine wenig nutzfreundliche Maßnahme. Ich arbeite gerade an einem Kongressbeitrag über die spanischen Versionen von B. Travens „Die Brücke im Dschungel“ und war erfreut darüber, dass ich die Traven-Bibliographie von Treverton, die in der SUB vorhanden ist, mühelos ad hoc im Lesesaal 3 konsultieren konnte. Jetzt muss ich sie im Voraus planend aus dem MAG bestellen und warten, bis sie eintrudelt. Unerfreulich, weil der Arbeit sehr hinderlich! Für mich ist nicht einsichtig, dass Gruppenarbeit, die schließlich auch anderenorts als in der SUB stattfinden könnte, immer Vorrang haben soll.

  13. Dieter Ludwig (Staatsbibliothek, Benutzungsdienst) sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Meyer-Minnemann,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Nun war es auch bisher schon so, dass nicht mehr alle Personalbibliographien direkt im Lesesaal aufgestellt wurden. Umgekehrt stand in dem Bereich der Personalbibliographien noch manches, bei dem die Lesesaal-Aufstellung kritisch zu bewerten war. Auch nachdem die Sammlung ins Magazin umgestellt wurde, haben wir für viel gefragte und wichtige Personalbibliographien und für neu anzuschaffende Bibliographien dieses Typs weiterhin die Möglichkeit, sie im Lesesaal – nunmehr im Bibliographienbereich des betreffenden Fachgebiets, also z.B. Germanistik (dann mit der Signatur B Germ…) (wieder) im Lesesaal aufzustellen. – Plätze für Gruppenarbeit sind überall in der Universität rar. Deshalb sitzen wir eben „zwischen den Stühlen“. Wir können und dürfen uns dem nicht verschließen, denn die Stabi ist auch Lernort, und wir müssen das mit unseren weiteren Kernaufgaben in Einklang bingen.

  14. meyer-minnemann sagt:

    Verehrter Herr Ludwig,
    fein, dass Sie mich gleich identifiziert haben (und überdies, so nebenbei, in die Vitrine einer avis rara stellen, abseits Ihrer „Kernaufgaben“); aber auch für mich und andere Nutzer mit ähnlichen Interessen ist die SUB „Lernort“. Mein Lernen jedenfalls ist durch die Verlagerung weiterer Personalbibliographien in das MAG erschwert worden. Früher konnte ich die betreffenden Bibliographien rasch vor Ort konsultieren und benötigte nicht einmal einen Arbeitsplatz. Jetzt muss ich warten, bis die Bibliographie herangeschafft wird. Im übrigen muss Gruppenarbeit nicht notwendigerweise nur in der Universität stattfinden. Aber mir ist schon klar, dass ich Sie nicht überzeugen werde. Das Leben lehrt: Einmal behördlich getroffene Entscheidungen werden (fast) nie revidiert.

  15. Olii sagt:

    da stimme ich Ihnen zu!

  16. RalfLippold sagt:

    Stabi mit begrenztem Platz und steigender Nachfrage. Was machen, wenn die Finanzen auch nicht mehr so üppig sind?

    Neue Wege der Bibliothekslandschaft?

    In Deutschland entsteht gerade die Community von CoWorking Spaces, http://CoWorking.pbworks.com, auch in Hamburg gibt es meines Wissens bereits welche.

    Hier in Dresden ist es das CoOrpheum (http://CoOrpheum.com, ein alter ungenutzter Ballsaal) und der LockSchuppen. Die Idee einer „ausgelagerten“ Bibliothek, http://bit.ly/cCFNHF, wurde bereits mit den Verantwortlichen der Bibliothek der HTW Dresden und der SLUB Dresden erörtert. Sicher dem künftigen Verbund und gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen stehen noch diverse rechtliche Fragen entgegen.

    Was wäre, wenn morgen schon mehr Platz in der Stabi wäre und andere Lern- und Arbeitsorte mit Bücherrepertoire in der Stadt vorhanden wären? Was wäre, wenn die Bücher Sensoren leicht getrackt und somit auch in neuer Weise ausgeliehen werden können? Was wäre, wenn es eine visualisierte Bücherlandschaft (wo in der Stadt ist welches Buch gegenwärtig in Nutzung?) einer jeden Stadt gäbe?

    Ganz abwegig sind die Ideen nicht, denn IBM ist in diesem Bereich mit der Initiative SmarterCities aktiv und das SENSEableCityLab, http://senseable.mit.edu, hat bereits erste Projekte und Forschungen angestoßen.

    Manchmal sind neue Wege und Angebote, auch wenn sie noch nicht in ihrer Tragweite erkannt werden können (es gab gibt sie ja auch noch nicht) ein Schritt in die Zukunft.

  17. MJGT sagt:

    @RalfLippold: Danke für Ihre interessante Anregung und die zahlreichen Links. Das Thema Coworking ist in der Tat ein spannendes. Viele sehen darin auch die Zukunft der Arbeit. Sie haben recht, Coworking-Initiativen gibt es auch einige in Hamburg, gerade kürzlich an den Start gegangen ist das Werkheim Hamburg. Mit der Bibliotheksnutzung und der staatlichen Aufgabe sowohl das archivierte Wissen für die Zukunft bereit zu halten, als auch den Raum für die Erkundung und Weiterverarbeitung aktuellsten Wissens zu bieten, hat das natürlich insofern etwas zu tun, dass auch Bibliotheken immer mehr zu gemeinsamen Lern- und Informationsräumen werden. Dem tragen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Rechnung. Und diese Aufgabe wird von der Gesellschaft als so wichtig anerkannt, dass sie auf lange Sicht nicht alleine von privaten Initiativen abhängen sollte, sondern eine vom Staat garantierte Aufgabe bleibt. Diese durch private Initiativen, Spenden oder Sponsoring zu unterstützen, ist aber eine schon jetzt gegebene Option.

  18. Axel Schaper sagt:

    Dem wunderbar ruhigen LS 3 (R.I.P.) ist in der Tat nur nachzutrauern; hierzu kein weiterer Kommentar einer avis rara. Eine Frage ist aber noch nicht beantwortet: Die PC-Arbeitsplätze des LS 3 fehlen. Und zwar für alle, die sich als Nicht-Studenten nicht in das WLAN einloggen können. (In allen Bücherhallen ist jetzt der Zugang über die die Kennung des Benutzerausweises möglich…)

  19. DL sagt:

    Sehr geehrter Herr Schaper,
    die vollständigen Funktionalitäten der abgebauten PC-Plätze, die ja nicht im gewünschten Maß genutzt wurden, ist an die PCs an der Fensterwand im Informationszentrum gegangen. Ursprünglich war nur ein Teil dieser Plätze dafür eingerichtet. Außerdem sind inzwischen alle PCs im Informationszentrum mit Open Office ausgestattet worden.

  20. Axel Schaper sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Ludwig,
    danke für die Rückmeldung.
    Eine Vorbemerkung: ich verstehe völlig, wieso die SUB den LS 3 umnutzt, der Bedarf für Gruppenarbeitsplätze ist zweifellos vorhanden.
    Vor diesem Hintergrund ist meine Frage nach den ehemaligen PC-Arbeitsplätzen im LS 3 nachrangig. Der Kern meiner Frage zielte aber auf die Möglichkeit der Nutzung von Katalog(en) und Internet in der Nähe des Arbeitsplatzes, ohne in das IZ gehen zu müssen.
    Die Möglichkeit, das WLAN vom Notebook zu benutzen (schöne Vorstellung, sich nicht vom Stuhl bewegen zu müssen…), haben nur Angehörige der Universität. Ich kann mich mit z. B. der Kennung meines SUB-Ausweises nicht in das WLAN einloggen. (Das ist jetzt bei HÖB möglich.)
    Der Zugriff auf die Office-Programme im LS 3 war also gar nicht Kern meiner Frage, obwohl ich das auch gelegentlich genutzt habe.
    Übrigens nochmals der Hinweis, dass die hervorragende Entscheidung, Open Office nutzen zu können (danke!), eine Realisierungsschwierigkeit hat: die Verknüpfung (Desktop und Startmenü) funktioniert nicht. Ich habe das eben nur an PC 828 überprüft, für weitere Untersuchungen war ich zu faul.
    MfG
    A. Schaper

  21. Dieter Ludwig, Benutzungsdienst sagt:

    Sehr geehrter Herr Schaper,

    beim PC 828 handelte es sich anscheinend um ein Einzelproblem. Er ist neu installiert worden und sollte jetzt funktionieren.
    Ihr Anliegen hinsichtlich der WLAN-Nutzung ist natürlich verständlich. Aber die WLAN-Nutzung wird über das Rechenzentrum der Universität gesteuert. Der rechtliche Rahmen dafür ermöglicht nur wie auch an den anderen Hamburger Hochschulen (HAW, TU) das Tätigwerden für die eigenen Hochschulangehörigen, nicht aber für nichtstudentische Nutzer, also die sogenannten Stadtleser. Insofern können wir im Moment leider keine Änderung in Aussicht stellen.

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