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Ich heisse Stella!

Kategorie ‘Aufgelesen’

25

August

2014

Abendjournal Spezial: Der Erste Weltkrieg in Hamburg

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen,Hamburg — 592 Aufrufe

Icon Weltbrand 1914 NDR 90,3 hat am vergangenen Samstag im Abendjournal Spezial das Thema «Der Erste Weltkrieg in Hamburg» behandelt:

Das Abendjournal Spezial berichtet vom Alltag der Menschen in Hamburg und darüber, wie die Frauen ihre Männer an der Front mit “Liebesgaben” unterstützten. Es geht in der Sendung um die Frage, welche Macht die Propaganda damals hatte und wieso der Hauptpastor am Michel hoffte, dass aus den eingeschmolzen Kirchenglocken Kugeln werden mögen, die die Leiber der Feinde zerfetzen.

Im Rahmen des knapp einstündiges Features gab es auch einen Beitrag von Sven Barske zur Stabi-App zum Ersten Weltkrieg «Weltbrand 1914». Sie können ihn hier nachhören (Dauer 2 Min. 3 Sec.):

 

In der Anmoderation wird leider irrtümlicherweise behauptet, «Weltbrand 1914» sei eine App, die man auf den Computer oder auf’s Smartphone herunterladen könne. Dem ist nicht so, wegen des großen Zeitungsseitenformates machte es keinen Sinn, in den Zeitungen von vor 100 Jahren auf dem Smartphone zu recherchieren, deshalb haben wir die App extra für Tablets (iPad & Android) konzipiert.

Die gesamte Sendung von NDR 90, 3 (Dauer ohne Musik: 33 Min.) kann hier nachgehört werden:
Audio – Der Erste Weltkrieg in Hamburg.

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7

August

2014

Solowki – Die verschwundene Lager-Bibliothek

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 749 Aufrufe

Reporter Olivier Rolin

Reporter Olivier Rolin auf den Spuren der Bibliothek des Straflagers Solowki, das 1939 aufgelöst wurde.

Rund 500 Kilometer nordöstlich von Sankt Petersburg liegt der Solowki-Archipel. Auf der größten Insel steht ein Kloster aus dem 15. Jahrhundert. Von Mitte der 20er Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg beherbergte es ein Straflager – erstaunlicherweise mit einer einzigartigen Bibliothek. Die Dokumentation geht der Geschichte der Bibliothek auf den Grund.

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8

Juni

2014

Beckett, Bergedorf, Borchert & Co.

von HS — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen,Hamburg — 565 Aufrufe

Wolfgang Borchert: Biografie in Bildern Friedrich Gottlieb Klopstock Leben und Werk Bergedorf-Blog: Historische Betrachtungen anhand von Quellen der SUB HH Johann Adolf Hasse: Online-Katalog der Hamburger Hasse-Handschriften Online-Ausstellung: Operation Gomorrha - die Zerstörung der Hamburger Staatsbibliothek 1943 Carlos Linga: Kurzbiographie Online-Ausstellung: Beckett in Hamburg Bergedorf 1914: Historische Betrachtungen anhand von Quellen der SUB HH Die Hamburg-Seiten der Stabi: Mehr Service- und Rechercheangebote der Stabi zu Hamburg

Kachelteaser-Neunercollage-fernsehturm-400x386 Auf den Stabi-Webseiten bieten wir Ihnen eine ganze Reihe von gehaltvollen Informationsangeboten zu Hamburg oder Hamburger Persönlichkeiten. Wir erleichtern Ihnen den Einstieg in diese Themenseiten, die an verschiedenen – zum Teil etwas abgelegenen – Stellen der Website liegen, durch die Zusammenführung in einer Bildercollage.

So können Sie z.B. den Hamburg-Aufenthalt von Samuel Beckett im Jahr 1936 in der Online-Ausstellung “Beckett in Hamburg” nachvollziehen, sich einen biographischen Überblick zu Wolfgang Borchert oder Friedrich Gottlieb Klopstock anhand von Nachlassmaterialien der Stabi verschaffen oder zu Bergedorfs Geschichte in unserem Bergedorf-Blog stöbern.

Zunächst präsentieren wir Ihnen so sieben Hamburg-Themen und wollen in den kommenden Monaten stetig neue hinzukommen lassen. In den meisten Fällen werden digitalisierte Materialien aus der Stabi zur Illustration verwandt. Klicken Sie auf ein Quadrat in der nebenstehenden Collage und Sie gelangen zum jeweiligen Thema.

Zugang zu den Hamburg-Themen haben Sie neben diesem Blogartikel immer auch über unsere Hamburg-Seiten, auf denen Sie zusätzliche Service- und Rechercheangebote der Stabi zu Hamburg finden.

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29

April

2014

Buch der Könige online

von Redaktion — abgelegt in: Aufgelesen,Fachbibliotheken — 552 Aufrufe

Von Dr. Karin Hörner, Asien-Afrika-Institut

Die italienische Nationalbibliothek in Florenz hat gerade ein sehr sehenswertes Digitalisat online gestellt. Es ist das älteste erhaltene Manuskript des persischen Nationalepos‘ „Schahname“.

Schahname

Im Jahre 1980 veröffentlichte Angelo M. Piemontese seine Entdeckung: Die Handschrift mit der Signatur Magl.Cl.III.24 ist auf Folio 264 verso datiert auf 614 muslimischer Zeitrechnung (1217 n. Chr.). Das Datum ist im Digitalisat auf Seite 532 rechts in der Mitte zwischen den beiden Medaillons zu finden:

Datierung Schahname

In Museen werden gern die jüngeren illustrierten Prachthandschriften gezeigt, wie zum Beispiel 2011 in Berlin. Das Manuskript in Florenz weist keine Miniaturen, sondern nur schlichte Ornamente in Gold, Rot und anderen Farben auf. Es ist mit seinen ausgefransten Rändern, Flecken, Löchern, Randnotizen und ungeschickten Reparaturversuchen wenig ansehnlich, aber einer der größten Schätze der Iran-Forschung.

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16

Januar

2014

Arno Schmidt – “Mein Herz gehört dem Kopf”

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 1.303 Aufrufe

Arno Schmidt - 'Mein Herz gehört dem Kopf' Am kommenden Samstag, den 18. Januar 2014, wäre Arno Schmidt 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat ARTE gestern Abend ein Porträt des Literaten gezeigt, das mit Archivmaterial, zahlreichen Zitaten und Äußerungen prominenter Zeitgenossen wie Jan Philipp Reemtsma (hier das ARTE-Interview mit ihm) und Uwe Timm einen Einblick in Arno Schmidts Leben und Werk bietet. Wer die außerordentlich gut gemachte Dokumentation von Oliver Schwehm verpasst hat, kann sie in den nächsten 7 Tagen in der ARTE-Mediathek oder hier nachschauen. Alleine schon wegen der von Mechthild Grossmann eingesprochenen Schmidt-Zitate sehens- und hörenswert:

MEIN HERZ GEHÖRT DEM KOPF Arno Schmidt ist der Robinson Crusoe der deutschen Literaturlandschaft, ein rebellischer Pionier der Sprache. Von dem kleinen Dorf Bargfeld in der Lüneburger Heide aus, in das er 1958 mit seiner Frau zog, erschuf er ein Werk, das einzigartig in der jüngeren deutschen Literaturgeschichte ist.
[…]
Das Porträt zeichnet Arno Schmidts schriftstellerischen Werdegang nach und widmet sich dabei verstärkt den Nachkriegsjahren, als Arno Schmidt mit seiner Frau Alice als Heimatvertriebene eine neue Bleibe suchte und diese schließlich im kleinen Heidedorf Bargfeld fanden.

Arno Schmidt in Hamburg Gerne weisen wir bei der Gelegenheit noch einmal auf den ersten Preisträger von HamburgLesen, dem Buchpreis der Staatsbibliothek, hin: «Arno Schmidt in Hamburg», hrsg. von Joachim Kersten. Und so klingt Arno Schmidt, wenn er über Hamburg redet:

Vorausgeschickt muß werd’n, daß „mein“ Hamburg nichts mit der gängijen Vorstellung des Reisenden, oder der des hunderprozentijen Hambürgers, zu tun hat: Hafen, Alster, Rathausmarkt, City-allgemein – (obwohl ich das selbstrednd auch geseh’n habe!) – waren für mich Nebensache, unbedeutend, ein selten erblickter lärmender Rand.

Update 17.1.2014: Einen Tag vor dem morgigen 100. Geburtstag hat sich auch hr2 – Der Tag mit dem Autor von Zettel’s Traum befasst: «Der fabelhafte Schmidt – Arno zum 100.»:

Wer ist Arno Schmidt? Ein bücherversessener Schrat in einem Heideholzhaus? Ein einsamer Autor, der große unlesbare Bücher schrieb? Oder ein punktgenauer Chronist seiner Zeit ? Wie auch immer man ihn betrachtet, Arno Schmidt ist ein Autor, der seinen eigenen Kosmos geschaffen hat. Und der besteht zu gleichen Teilen aus Literatur und Wirklichkeit, ist witzig, erotisch und provokativ.

Das 52-minütige Radio-Feature von hr2 können Sie hier nachhören.

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29

Oktober

2013

90 Jahre Radio in Deutschland

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 2.617 Aufrufe

Heute vor 90 Jahren, am 29. Oktober 1923 wurde in Berlin mit diesen Worten die erste Radio-Übertragung in Deutschland gestartet:

Achtung, Achtung! Meine Damen und Herren! Wir machen Ihnen davon Mitteilung, dass am heutigen Tage der Unterhaltungsrundfunkdienst auf drahtlos-telefonischem Wege beginnt. Die Benutzung ist genehmigungspflichtig.

Vortragsfolge für ein Eröffnungskonzert am 29.X.1923, abends 8-9 Uhr.
Hier der Text des Abendprogrammes zum Nachlesen. Siehe auch DRadio Kultur: Gruppenbild mit Mikrofon.
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27

Juni

2013

Der Bücherturm – 100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 3.302 Aufrufe

Der Bücherturm – 100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek Zum hundertjährigen Bestehen der 1913 gegründeten Deutschen Nationalbibliothek hat 3sat am Sonntag eine gut gemachte Dokumentation gezeigt, die nun auch online für kurze Zeit betrachtet werden kann.

Sie ist zum Sammeln verdammt – per Gesetz und weltweit: Täglich gehen bei der Deutschen Nationalbibliothek 1400 Bücher und Tonträger ein. Ständig muss erweitert, vergrößert, angebaut werden.

Lesen Sie weiter in der 3sat-Beschreibung der Dokumentation.

Wie die DNB in ihrem Twitter-Account @DNB_Aktuelles schreibt, liegt der Schwerpunkt auf Leipzig. Ein sehenswerter Beitrag, der uns nicht nur auf und in die berühmten weißen Büchertürme des Magazins blicken lässt, sondern uns auch ins Musikarchiv, in das Buch- sowie das Schriftmuseum mit nimmt. Am besten zeitnah anschauen, da Beiträge oft nur eine Woche in der Mediathek zur Verfügung stehen. 29 Minuten, deren Nachbetrachtung lohnt. Hier geht es zum Film.

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22

April

2013

Musikvideo Gentleman (deutsche Version) u.a. in der Stabi gedreht

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 5.006 Aufrufe

Informationszentrum im Musikvideo Gentleman

Am gestrigen Sonntag war trotz schönstem Wetter die Stabi wieder einmal sehr gut besucht. Die anwesenden Nutzerinnen und Nutzer im Informationszentrum haben in den Nachmittagsstunden etwas verwundert Dreharbeiten an der Auskunftstheke und an den Kopierern zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis ist nun zu sehen: Alex von alex.tv war hier und hat mit seiner bunten Truppe von der Medienakademie Hamburg die deutsche Version von Gentleman (von Psy) aufgenommen. Gestern Abend erst zu Ende gedreht, jetzt schon online. Hier wurde nicht nur professionell, sondern auch rasch gearbeitet. Viel Spaß:

Und hier das Making of.

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29

Januar

2013

Holocaust-Zeitzeugen: “Die Quellen sprechen”

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen,E-Medien — 5.423 Aufrufe

quellen-sprechen2 Im Artikel «Die Wucht der Geschichte» informiert die Süddeutsche Zeitung über die umfassendste Holocaust-Dokumentation in der Geschichte des deutschen Rundfunks: Der BR produziert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und dem Oldenbourg-Verlag die Höredition “Die Quellen sprechen”:

quellen-sprechen

An einem konkreten Beispiel, an einer einzelnen Begebenheit oder an einem winzigen Detail lässt sich das Grundsätzliche oft viel präziser beobachten, als wenn man aus der Distanz auf das große Ganze blickt. Seit einigen Jahren bedient sich auch die Geschichtsschreibung dieser Methode, speziell die Forschung zur Schoah. Eine herausragende Stellung nimmt hier eine auf 16 Bände angelegte Edition des Oldenbourg-Verlags ein, die bis 2017 komplett vorliegen soll: Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945.

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 - 1945 Lesen Sie weiter in der Online-Ausgabe der SZ:
«Die Wucht der Geschichte».

Das dort vorgestellte Projekt erreichen Sie unter die-quellen-sprechen.de.

Die auf 16 Bände angelegte Edition «Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945», auf der das Projekt basiert, liegt – soweit bereits erschienen – auch im Bibliothekssystem Hamburg vor, sowohl in der gedruckten, als auch in der elektronischen Fassung.

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9

Januar

2013

Wie alt ist eigentlich Stella?

von MT — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen — 3.891 Aufrufe

Stella im Schulbuch Katzen zum Beispiel haben eine kürzere Lebenserwartung als Menschen. Will man das biologische Alter einer Katze mit dem eines Menschen vergleichen, empfehlen Viele die Formel: 1 Menschenjahr = 7 Katzenjahre. Welche Formel sollte man dann wohl für die Berechnung des Alters von Computerprogrammen nehmen? Windows 7 ging 2009 an den Start, für Februar 2013 ist Windows 8 angekündigt; kommt die EDV-Rente also nach 3, spätestens 4 Jahren? Nein, das gilt jedenfalls nicht für Stella.

Unsere Stella, die virtuelle Informationsassistentin auf der Stabi-Website, ging im Oktober 2004 online und widmet sich nach kurzer Pause und intensiver, stetiger Fortbildung seit 2011 wieder mit unverändertem Elan den Fragen unserer WebsitenutzerInnen.

Stella-mit Schulbuch Sie hat Ihren Wirkungsbereich sogar noch ausgeweitet und eine ganze Schulbuchseite gefüllt. Unter der Überschrift ‚Sicher und kompetent zur Matura‘ hat der Österreichische Bundesverlag Schulbuch Stella für die Darstellung neuer Kommunikationsmöglichkeiten gewinnen können. Darüber freuen wir uns natürlich, vor allem, weil dies sicherlich eine einmalige Aktion bleiben wird, da die Österreichische Nationalbibliothek im letzten Jahr Stellas Wissensbasis erworben hat und damit einen eigenen Chatbot kreieren will. Wir vermuten mal, dass dieses ‚Kind‘ von Stella sie irgendwann im österreichischen Deutschunterricht ablösen wird.

Wir plädieren also gegen eine starre Altersberechnungsformel für Stella: Sie bleibt aktuell, auch wenn sie nun schon etliche Kinder hat…

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