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Hamburg, Carl von Ossietzky

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NDR-Doku über das Grindelviertel

2. Dezember 2015
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NDR-Doku über das Grindelviertel

Im NDR wurde gestern eine stimmige Dokumentation über das Grindelviertel gezeigt, die in der NDR-Mediathek nachgeschaut werden kann. Die Stabi kommt auch drin vor (ab Minute 23 begleitet die Doku eine Studentin in die Stabi). Zitat aus der Filmbeschreibung:

Das Grindelviertel: Kaum ein anderer Stadtteil Hamburgs vereint Vielfalt und Geschichte auf so engem Raum. Zwischen Universität, Dammtor und Hallerstraße treffen Studenten auf gut betuchte Hanseaten, man findet buntes Stadtleben und neu belebte jüdische Kultur. Es ist auch ein Viertel der Superlative. Die größte Universität der Stadt, das ehemalige jüdische Zentrum des Nordens und die ersten Wohnhochhäuser Deutschlands, all das gehört zum Grindelviertel.

Der sehenswerte, knapp halbstündige Film von Anna Lena Temme kann hier nachgeschaut werden: «Das Grindelviertel – Vielfalt zwischen Uni und jüdischem Leben».

Und zum Thema Jüdische Kultur haben wir zur Zeit eine interessante Ausstellung, die wir Ihnen bei der Gelegenheit gerne ans Herz legen möchten: «Wer Bücher findet, lese darin… Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg» (Info), noch zu sehen bis zum 3.1.2016.

Karteikasten der Stabi im Schauspielhaus

16. November 2015
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Karteikasten Schauspielhaus, Foto © Stephen Cummiskey

Auf der Bühne des Schauspielhauses gibt es zur Zeit ein Requisit aus der Stabi zu sehen. Für die Inszenierung von Herta Müllers «Reisende auf einem Bein» (mehrfach im Bibliothekssystem Hamburg vorhanden) hatte das Schauspielhaus bei uns nachgefragt, ob wir nicht einen Karteikastenschrank als Leihgabe zur Verfügung stellen könnten. Ja, das konnten wir. Und das taten wir gern. So sieht er aus in dem nachgestellten BND-Büro:
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ARTE-Doku «Buch unter Druck»

16. Oktober 2015
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© Siegfried Ressel. Carsten Wist, Literaturladen Potsdam

© Siegfried Ressel. Carsten Wist, Literaturladen Potsdam

Zum Start der Frankfurter Buchmesse hat ARTE diese Woche eine Doku gezeigt, die bis zum 12. Januar 2016 nachgeschaut werden kann. Es zu tun, empfiehlt sich, denn die darin behandelten Fragen sind spannend und in den 60 Minuten ausgewogen behandelt. Es kommen sowohl skeptische als auch optimistische Stimmen zur Zukunft des Buches zu Wort. Der Dokumentarfilmer Siegfried Ressel hat früher selbst einmal eine Buchhandlung betrieben. Die in seinem Film aufgeworfenen Fragen kennt er nur zu gut. Die kontroversen Antworten der engagierten Experten zeigen, dass momentan noch keiner wissen kann, wohin die Reise geht.

Überlebt das Buch? Und wenn ja, in welcher Form? Diese Fragen stellen sich Buchhändler und Verleger genauso wie die Feuilletonisten der Tageszeitungen und natürlich alle Menschen, für die „das Buch“ ein selbstverständlicher Begleiter fürs Leben ist. Denn alles ist anders, seit vor allem Online-Buchhändler wie Amazon den Markt aufmischen, den Verlagen Sonderkonditionen abringen und Autoren zum Self-Publishing auf den firmeneigenen Onlineplattformen ermutigen – zulasten der Verlage und vor allem der lokalen Buchhändler?

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Kulturradio rbb: Wie Bibliotheken gut funktionieren

11. September 2015
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Musik-hörer im Informationszentrum der Stabi Auf Kulturradio rbb ist gestern Abend ein hörenswerter Beitrag über Bibliotheken gesendet worden, der (leider nur) noch bis zum 17. September nachgehört werden kann. Ihn nachzuhören, lohnt sich, das sind 25 gut investierte Minuten. Andrea Heinze konstatiert in der Sendung:

Längst sind Bibliotheken nicht mehr nur Regallager, in denen man Bücher ausleihen kann oder Lesesäle zum konzentrierten Arbeiten. Im Idealfall sind Bibliotheken ein Ort, an dem man all die Informationen bekommt, die man in der Informationsgesellschaft braucht.

In dem Städtevergleich öffentlicher Bibliotheken zwischen Vancouver und Berlin wird zu Beginn des Berichtes eine gar nicht mehr so untypische Arbeitsatmosphäre in modernen Bibliotheken wie folgt beschrieben:

Der große helle Saal ist gut besucht, in einer Ecke diskutieren ein paar Studierende über ein Stadtteilprojekt für Flüchtlinge. Eine Historiker-Gruppe hat ihre regelmäßigen Treffen auf die Empore im Saal verlegt, weil den Ort jeder in der Stadt kennt. An den Tischen unten wird ruhig gearbeitet, bis in die späte Nacht. Bücher liegen gestapelt in den Ecken, auf den den Tischen und den Bücherbänken. Eine junge Frau erklärt ihrer Mutter wie man mit der Benutzerkarte ins Internet kommt und ein Antivirenprogramm erfolgreich herunterladen kann. Und die Büro-Angestellten der nahe gelegenen Stadtverwaltung machen ihre Mittagspause zwischen Fantasy-Romanen, Krimis und der Coffee-Theke.

Nachzuhören auf Kulturradio rbb: «Mehr als ein Ort zum Lesen – Wie Bibliotheken gut funktionieren»

[via @v_i_o_l_a]

i24 zu Provenienzforschung an deutschen Bibliotheken

10. August 2015
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Auf der israelischen Newsseite «i24», die zum gleichnamigen Fernsehsender gehört, ist ein Artikel zu Provenienzforschung an deutschen Bibliotheken erschienen. Die Journalistin Polina Garaev hatte dazu auch die Arbeitsstelle für Provenienzforschung an der Stabi besucht.

Artikel über Restitution auf i24

In fact, in most of the major libraries across Germany, one can find books which were taken by the Nazis, but port cities such as Hamburg, have particularly extensive collections. “All books that came to the library between 1933 and 1945 are somewhat under suspicion,” admitted Dr. Anna von Villiez of the university’s library, “especially those which were donated to us by the Gestapo, according to the old ledgers, which luckily survived the war.”

Lesen Sie hier den englischsprachigen Artikel:

«Mission impossible: German libraries try to return Nazi-looted books»

Zwei Hamburger Singspiele im Lichthof der Stabi

Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche wird in unserem Lichthof wieder eine ganz besondere Inszenierung stattfinden, über die wir schon ausführlich berichtet haben (Konzert barockwerk im Lichthof). In DIE WELT weist Helmut Peters auf die Opern-Aufführungen mit Hamburg-Bezug an ungewöhnlicher Spielstätte hin. Ein lesenswerter Bericht, der die Vorfreude auf das Kulturhighlight nur noch verstärkt:

Der historische Lichthof im Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky ist natürlich kein Theatersaal. Die Höhe des Raumes und die von Rundbögen gesäumten Galerien auf mehreren Ebenen lassen Klänge sekundenlang verhallen. Weder ein Schnürboden noch ein Orchestergraben sind vorhanden, allenfalls ein Podest, auf dem zur Premiere zweier spätbarocker Opern am 11. März sowohl ein kleines Orchester als auch sieben Sänger Platz finden müssen. Die Bibliothek aber hat eine enge Beziehung zu den Singspielen „Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“ von Georg Philipp Telemann und „Lisuart und Dariolette oder die Frage und die Antwort“ von Johann Adam Hiller. Eine Partiturausgabe der Hiller-Oper und Erstausgaben des Hamburger Schriftstellers Daniel Schiebeler, der zu beiden Stücken die Libretti beisteuerte, befinden sich im Besitz der Bibliothek. „Ich habe die Stimmen modern umgeschrieben“, sagt Ira Hochman, die Leiterin des Hamburger Ensembles „barockwerk“, das diese Aufführungen realisiert.

Lesen Sie weiter auf welt.de: «Grotesk und dramatisch»

Susanne Dirkwinkel: Bibliothekarin und Seekartenexpertin

12. Januar 2015
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<em> Foto: Maximilian Buddenbohm, Diplom-Bibliothekar.</em>


Foto: Maximilian Buddenbohm, Diplom-Bibliothekar.

 

Ich bin Bibliothekarin, und ich segle.

sagt Susanne Dirkwinkel. In der Reihe «Was machen die da?» stellen Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm Menschen vor, deren Wirken ihnen im Netz aufgefallen ist und von denen sie wissen möchten, was die da machen, wo sie wirken. In der heutigen Folge wird eine Bibliothekarin vorgestellt, die einen eher ungewöhnlichen beruflichen Weg eingeschlagen hat. Sie ist Seekartenexpertin. Wie sie das geworden ist und welche Schnittstellen ihre Tätigkeit mit ihrer bibliothekarischen Ausbildung haben, kann man in dem lesenswerten Interview erfahren:
Weiter lesen „Susanne Dirkwinkel: Bibliothekarin und Seekartenexpertin“

Alain de Botton: Was bringt das Lesen?

21. November 2014
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whatisliteraturefor

Das Lesen von Literatur ist selbstverständlich in den meisten Fällen keine Zeitverschwendung, sondern es spart den Lesern sogar Zeit. Diese und andere Vorzüge der Lektüre stellt der Philosoph Alain de Botton in dieser wunderbaren Animation heraus:

Die Süddeutsche Zeitung stellt die De Botton’sche «Lebenshilfe im Monty-Python-Stil» in dieser Woche vor:

Malerei, Literatur, Philosophie sind irgendwie wichtig, aber warum eigentlich? Der Philosoph Alain de Botton glaubt an den praktischen Nutzen der schönen Künste – und erklärt ihn in amüsanten Kurzfilmen.

In weiteren Aufklärungsfilmen beantwortet Alain de Botton in seiner Reihe «The School of Life» in der gleichen Machart Fragen wie:

Aber Moment, wie war noch mal die Ausgangsfrage? What is literature for? – Nun, die Antwort ist einfach: zum Lesen halt. Und natürlich auch zum Lesen der von Alain De Botton verfassten Bücher. Unter diesem Link im Campus-Katalog finden Sie seine Bücher im Bestand der Stabi und der Fachbibliotheken.

Abendjournal Spezial: Der Erste Weltkrieg in Hamburg

25. August 2014
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Icon Weltbrand 1914 NDR 90,3 hat am vergangenen Samstag im Abendjournal Spezial das Thema «Der Erste Weltkrieg in Hamburg» behandelt:

Das Abendjournal Spezial berichtet vom Alltag der Menschen in Hamburg und darüber, wie die Frauen ihre Männer an der Front mit „Liebesgaben“ unterstützten. Es geht in der Sendung um die Frage, welche Macht die Propaganda damals hatte und wieso der Hauptpastor am Michel hoffte, dass aus den eingeschmolzen Kirchenglocken Kugeln werden mögen, die die Leiber der Feinde zerfetzen.

Im Rahmen des knapp einstündiges Features gab es auch einen Beitrag von Sven Barske zur Stabi-App zum Ersten Weltkrieg «Weltbrand 1914». Sie können ihn hier nachhören (Dauer 2 Min. 3 Sec.):

 

In der Anmoderation wird leider irrtümlicherweise behauptet, «Weltbrand 1914» sei eine App, die man auf den Computer oder auf’s Smartphone herunterladen könne. Dem ist nicht so, wegen des großen Zeitungsseitenformates machte es keinen Sinn, in den Zeitungen von vor 100 Jahren auf dem Smartphone zu recherchieren, deshalb haben wir die App extra für Tablets (iPad & Android) konzipiert.

Die gesamte Sendung von NDR 90, 3 (Dauer ohne Musik: 33 Min.) kann hier nachgehört werden:
Audio – Der Erste Weltkrieg in Hamburg.

Solowki – Die verschwundene Lager-Bibliothek

7. August 2014
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Reporter Olivier Rolin

Reporter Olivier Rolin auf den Spuren der Bibliothek des Straflagers Solowki, das 1939 aufgelöst wurde.

Rund 500 Kilometer nordöstlich von Sankt Petersburg liegt der Solowki-Archipel. Auf der größten Insel steht ein Kloster aus dem 15. Jahrhundert. Von Mitte der 20er Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg beherbergte es ein Straflager – erstaunlicherweise mit einer einzigartigen Bibliothek. Die Dokumentation geht der Geschichte der Bibliothek auf den Grund.

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