FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Von Mark Emanuel Amtstätter.

Wer das Glück hat, Wolfgang Rihms Komposition „Reminiszenz (Hamburg). Triptychon und Spruch in memoriam Hans Henny Jahnn“ zur Eröffnung der Elbphilharmonie zu hören [wir berichteten], könnte den dort vertonten Ausschnitt aus Hans Henny Jahnns Roman „Fluß ohne Ufer“ auch in der Originalhandschrift mitlesen (alle hier gezeigten Abbildungen sehen Sie nach Klick darauf in groß).

Hans Henny Jahnn 'Fluß ohne Ufer'
Weiter lesen „Zur Elbphilharmonie-Eröffnung vertonte Hans Henny Jahnn-Passage in erster Niederschrift und im Typoskript“

NDR berichtet über geraubte Bücher in der Stabi

9. Januar 2017
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 701 Aufrufe

Arbeitsstelle Provenienzforschung - NS-Raubgut der Stabivon Maria Kesting.

Am 28.12.2016 berichtete NDR 90,3 über die Tätigkeit der „Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut der Stabi.“

Die Mitarbeiter der Arbeitsstelle beschreiben darin die mühsame Suche nach den geraubten Büchern und die detektivischen Recherchen, die nötig sind, um Erben zu ermitteln, denen die Bücher restituiert werden können.

Der Radio-Beitrag von Sven Barske (Dauer 2 Min. 49 Sek.) kann hier nachgehört werden:

Digitale Semesterapparate: (erst einmal) gute Nachrichten

15. Dezember 2016
von IM — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 3.911 Aufrufe

Kultusministerkonferenz (KMK), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben in einer Grundsatzvereinbarung vom 23.12.2016 eine Einigung zur Anwendung des § 52a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) getroffen. Im Ergebnis wird die bisherige Regelung (bis 31.12.2016) mit einer pauschalen Vergütung durch Bund und Länder bis zum 30.9.2017 verlängert. Bis zum Wintersemester 2017 wird die AG weiter beraten, um eine befriedigende Lösung vereinbaren zu können. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung des Verwaltungsrates der VG Wort und der Amtschefkonferenz der KMK.
(Update vom 3.1.2017)

Gegebenenfalls wird der Gesetzgeber dabei Vorgaben machen, da die CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag das Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz aufgefordert hat, den Gesetzentwurf mit einer allgemeinen Wissenschaftsschranke in die parlamentarische Beratung einzubringen, wie es der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vorsieht.

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Erst einmal bleibt der Ansturm aus.

 

Die wichtigste Mitteilung für heute ist somit, dass keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden müssen!

Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Webseite zum Thema.

Seit 2003 können Hochschulen in E-Learning-Plattformen und wissenschaftlichen elektronischen Apparaten für Forscher urheberrechtlich geschützte Werkteile zum Abruf bereitstellen. Die rechtliche Grundlage dazu bildet der Paragraf 52a des Urheberrechtsgesetzes.

Die Nutzungen wurden bislang pauschal durch die Länder für ihre Hochschulen vergütet. Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat auf dem Gerichtswege erstritten, dass sie für Textwerke Anspruch auf eine Einzelmeldung und Einzelvergütung jeder Nutzung hat. Die BGH-Entscheidung wurde in einem Rahmenvertrag Länder und VG Wort gefasst. Dieser tritt zum 1.1.2017 in Kraft.

Die Hamburger Hochschulen sind wie Hochschulen in den anderen Bundesländern dem Rahmenvertrag nicht beigetreten. Sie haben sich damit auch einer entsprechenden Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) angeschlossen. Grund ist, dass ein erheblicher administrativer und personeller Mehraufwand erwartet wird, der Lehre und wissenschaftliche Forschung beeinträchtigt.

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Die Ruhe vor dem Sturm?

 

Die Kultusministerkonferenz (KMK), die HRK und die VG Wort haben in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt, dass sie eine AG gegründet haben, die zum Ziel hat, bis zum Jahresende noch eine praxistaugliche Lösung über den 1.1.2017 hinaus zu finden.

Update 15.12.2016: Die AG hat eine Einigung erzielt! Es müssen keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden!

Nähere Informationen zum Rahmenvertrag, mögliche Handlungsoptionen bei dessen Inkrafttreten sowie Unterstützung bei Fragen zur Rechtslage bieten wir Ihnen auf unserer Webseite https://www.sub.uni-hamburg.de/service/UrhG52a.

Historischer Rückblick im Bergedorf-Blog auch in 2017

5. Dezember 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 776 Aufrufe

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Gute Nachrichten für die Leserschaft des Bergedorf-Blogs. Staatsrat a.D. Bernd Reinert wird auch im kommenden Jahr das Blog mit seiner auf Nachrichten der Bergedorfer Zeitung gestützten historischen Rückschau auf die Ereignisse in Bergedorf vor 100 Jahren fortsetzen. Das im Jahr 2013 eingerichtete Blog mit seinen historischen Betrachtungen anhand von Quellen der Stabi Hamburg geht damit in das fünfte Jahr seines Bestehens.

Weiter lesen „Historischer Rückblick im Bergedorf-Blog auch in 2017“

Jesuiten im frühneuzeitlichen Hamburg (7.12.)

22. November 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 566 Aufrufe

Prof. Dr. Markus Friedrich Mittwoch, 7. Dezember 2016, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.
Prof. Dr. Markus Friedrich: Geduldet, verhasst, erfolgreich – Jesuiten im frühneuzeitlichen Hamburg

Der Vortrag wird die Rolle und Tätigkeiten der Jesuiten im frühneuzeitlichen Hamburg (und Altona) näher beleuchten. Er wird Ankunft, Selbstverständnis und Handlungsspielräume der Ordensmänner im streng lutherischen Kontext Norddeutschlands erörtern und dabei stärker als in den meisten bisherigen Arbeiten die Eigenperspektive der katholischen Akteure zum Ausgangspunkt nehmen. Welche Tätigkeitsfelder sahen die Mitglieder der Societas Iesu in der Hansestadt, wie schätzten sie ihr eigenes Handeln ein, welche Strategien des Überlebens verfolgten sie in einem weitgehend feindlichen Umfeld? Neben den neu herausgegebenen Jahresberichten der Ordensmänner selbst sollen dabei insbesondere auch die literarischen Auseinandersetzungen mit den lutherischen Geistlichen Hamburgs im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.
Weiter lesen „Jesuiten im frühneuzeitlichen Hamburg (7.12.)“

MKG stellt Buchumschläge aus – viele davon aus der Stabi

16. November 2016
von Redaktion — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 444 Aufrufe

Karl Arnold, Rumpelstilzchen – Berliner Einerlei (Ausschnitt), Berlin 1922, Entwurf für einen Buchumschlag, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Bis zum 26. Februar 2017 zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe die Ausstellung „Schützen – Werben – Neugier wecken: Buchumschläge“.

Durch ihre grafische Gestaltung machen Buchumschläge auf ein Buch aufmerksam und schützen dessen Einband. Häufig geben sie auch nützliche Hinweise auf den Inhalt, was der Stabi das Erschließen der Bücher erleichtert.

Seit jeher werden Buchumschläge in der Stabi gesammelt und anschließend an das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg weitergeleitet. Wir freuen uns, dass wir somit zur dortigen Ausstellung beitragen konnten.

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr

Abb.: Karl Arnold, Rumpelstilzchen – Berliner Einerlei (Ausschnitt), Berlin 1922, Entwurf für einen Buchumschlag, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Neu im Stabiverlag: Biographie zu Werner von Melle

16. November 2016
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Hamburg University Press — 453 Aufrufe

Stadt – Mann – Universität. Hamburg, Werner von Melle und ein Jahrhundert-Lebenswerk

Teil 1: Der Mann und die Stadt
Myriam Isabell Richter

(Mäzene für Wissenschaft, 18.1)

Werner von Melle (1899) (Privatbesitz, Foto Rudolph Dührkoop)

Werner von Melle (1899)
(Privatbesitz, Foto Rudolph Dührkoop)

Das Leben des promovierten Juristen und Journalisten Werner von Melle, der im ausgehenden 19. Jahrhundert in den politischen Ämtern Hamburgs  zu einem bedeutsamen Organisator der Wissenschaft und Gestalter des Bildungswesens werden konnte, umfasst eine Spanne von beinahe 84 Jahren (1853–1937). 1900 in den Hamburger Senat berufen, wurde Werner von Melle 1904 zum Präses der Oberschulbehörde bestellt. 1914 und 1917 bekleidete er das Amt des Zweiten und für 1915 und 1918 des Ersten Bürgermeisters.  Als Wegbereiter der Gründung der Universität Hamburg unterstützte von Melle unter anderem das öffentliche Vorlesungswesen und gründete die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung. Dem aus den Ämtern scheidenden 67-Jährigen wurde 1921 die Auszeichnung eines Rector magnificus honoris causa verliehen. Bei seinem Tod trugen Gelehrte, Künstler und Würdenträger einer neuen Zeit mit ihm auch ein Stück altes Hamburg zu Grabe.

Beide, der Mann und die Stadt, sind Gegenstand des ersten Teils dieser Biographie.

Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei und
als Printausgabe:

Cover Werner von Melle, Mäzene für Wissenschaft Band 18.1
364 S., zahlreiche farbige Abb., 15,8 x 22,0 cm, 59,80 EUR
Hardcover mit Rundrücken und Lesebändchen
ISBN 978-3-943423-42-6

Bestellungen über: order.hup@sub.uni-hamburg.de; Fax: 040/42838-3352
oder über den Buchhandel

 

 

Coding Da Vinci Nord: voller Erfolg für alle Beteiligten

7. November 2016
von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg,Schätze der Stabi — 1.983 Aufrufe

Was war das für eine tolle Atmosphäre gestern im Bunker auf dem Heiligengeistfeld im resonanzraum. Nach dem Kickoff des Kulturhackathons Coding Da Vinci Nord vom 17./18.9. haben sich gestern alle Beteiligten wieder getroffen – sowohl die Kulturinstitutionen, die ihre Daten zur Verfügung gestellt haben, als auch die Programmierer und Gestalter, die mit diesen Daten etwas Neues geschaffen haben, um der Projektpräsentation der 17 Teams und der anschließenden Preisverleihung beizuwohnen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll bei all der Begeisterung, doch machen wir es einfach so: erstmal die Preisträger und dann die Vorstellung der insgesamt sieben Projekte, die sich mit Daten der Stabi befasst hatten.
Weiter lesen „Coding Da Vinci Nord: voller Erfolg für alle Beteiligten“

Hamburger Turnerschaft von 1816

Turnerpyramide HT 16

Ausstellung im Hamburg-Lesesaal 14. November 2016 bis 5. März 2017

Die Ausstellung zeigt die Erfolgsgeschichte der Sportvereine in Deutschland exemplarisch am Beispiel der Hamburger Turnerschaft von 1816, eines der ältesten bestehenden Sportvereine Deutschlands. Die Gründung geht zurück auf eine Gruppe junger, patriotisch gesinnter Sportler um den aus Berlin stammenden Bankierssohn Wilhelm Benecke, Schüler des „Turnvaters Jahn“. Der erste wetterfeste „Turnboden“ befand sich im Johanniskloster in der Hamburger Stadtmitte. 1888 kam das Frauenturnen hinzu.
Weiter lesen „200 Jahre HT 16: die Hamburger Turnerschaft im Wandel der Zeiten (14.11.-5.3.)“