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Ich heisse Stella!

Kategorie ‘Hamburg’

22

Juli

2014

Stadtrundgang: Im Kielwasser von Hans Henny Jahnn (26.8.)

von HS — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 495 Aufrufe

Geführter  Stadtrundgang von der Staats- und Universitätsbibliothek bis zur Hauptkirche St. Jacobi | Dienstag, 26.8.2014, 15:45 Uhr bis 21:00 Uhr

jahnn-blog-homeSeit fast einem Jahr gibt nun die Internetseite www.kielwasser-jahnn.de, über die sich Jahnn-Interessierte einen virtuellen Stadtrundgang durch Hamburg erschließen können. Smartphone-Nutzer können dabei ihr Handy sogar zu einem Audio-Guide umfunktionieren und auf diese Weise Hamburg für einen Moment lang in ein “Jahnn-Museum” verwandeln. Ziel dieser Internet-Präsenz ist es auch, für Jahnn-Interessierte ein Forum zu schaffen, in dem sie sich austauschen können. Daher bieten wir – für Einsteiger und Fortgeschrittene – einen Teil des Internet-Rundgangs nun auch einmal ganz analog im “richtigen Leben“ an. Folgender Ablauf ist geplant: Bitte weiter lesen »

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14

Juli

2014

Hamburgs Brücken

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.113 Aufrufe

'Hamburgs Brücken' im Hamburg-Lesesaal

Dass Hamburg unheimlich viele Brücken hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Auf 2.500 schätzt man ihre Zahl. Im Hamburg-Lesesaal (in der 2. Etage der Stabi) bietet sich Brücken-Interessierten einiges an Literatur zum Thema. Aus künstlerischer, architektonischer, historischer oder städtebaulicher Sicht kann dort nach Belieben recherchiert werden (siehe Signatur HH 2575).
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30

Juni

2014

Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde bekommt Besuch

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.733 Aufrufe

Von Maria Kesting

Im Rahmen des Besuchsprogramms für jüdische ehemalige Hamburger Bürgerinnen und Bürger haben am Sonntag, dem 22.6.2014, 20 Personen aus den USA, Uruguay, Israel und anderen Ländern die Staats- und Universitätsbibliothek besucht.

Das Besuchsprogramm existiert in Hamburg seit langem. Genau beschrieben und analysiert hat es Lina Nikou in ihrem Buch „Zwischen Imagepflege, moralischer Verpflichtung und Erinnerungen“ (Signatur: A 2011/2510). Im Rahmen dieses Programmes lädt die FHH jüdische ehemalige Hamburger ein – mittlerweile über 4.500. Inzwischen sind es auch die Kinder, Enkel und Urenkel der ehemaligen Hamburger Bürgerinnen und Bürger, die am Besuchsprogramm teilnehmen.
In diesem Jahr ist die Stabi erstmals ins Programm aufgenommen worden. Grund hierfür: Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg. Als einer der Geldgeber für deren Erschließung hat die Senatskanzlei der FHH darum gebeten, die Besichtigung der Gemeindebibliothek zu ermöglichen. Dieser Bitte ist die Bibliothek gerne nachgekommen.

Da die Bibliothek momentan noch nicht repräsentativ aufgestellt ist und wir den Gästen nicht die engen Gänge im Bücherturm zumuten wollten, haben wir ausgewählte Stücke in den Konferenzraum gebracht. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn so konnten die Gäste in den Büchern blättern, sie von allen Seiten anschauen.

Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Blödorn-Meyer und einem kurzen Überblick über die Geschichte der Gemeindebibliothek durch Frau Preuss hatten wir ausreichend Zeit uns mit den Gästen zu unterhalten.

Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde bekommt Besuch

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30

Juni

2014

Fotos und Zeitungsseiten des 1. Weltkriegs: Juli 1914

von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 1.415 Aufrufe

Fotogalerien Weltbrand Als Ergänzung zur Stabi-App “Weltbrand 1914” stellen wir beginnend mit dem Monat Juli 1914 sukzessive eine Bildergalerie mit Fotos aus den ersten Kriegsmonaten ins Netz. Sie zeigt zusätzlich zu dem über die App zugänglichen Material weitere Abbildungen aus der “Illustrierten Rundschau“, der täglichen Beilage des Hamburger Fremdenblatts. So werden Sie bis zum Dezember 2014 zu Beginn jeden Monats neue Einzelfotos und Zeitungsseiten finden, die das damalige Geschehen in Hamburg und der Welt illustrieren.

Der Juli 1914 sollte nach der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgerpaars am 28. Juni 1914 in Sarajevo der für viele Jahre letzte Friedensmonat sein. Während in der “Julikrise” u. a. mit dem „Blankoscheck“ Kaiser Wilhelms II. (5.Juli), dem Staatsbesuch des französischen Ministerpräsidenten in Russland (20.-23. Juli), dem Ultimatum und der anschließenden Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien (23/28. Juli) und schließlich mit Generalmobilmachungen der Großmächte, beginnend am 30. Juli in Russland, die Weichen zum Untergang des alten Europa gestellt werden, vergnügen sich die Urlauber an den Stränden und in Paris wird die neueste Sommermode aus Tüll und Musselin vorgestellt.

In der Bildergalerie dieses Monats sehen Sie unter anderem: Das ermordete Thronfolgerpaar hinterlässt drei Kinder – Der deutsch-dänische Krieg von 1864 ist 50 Jahre her – Deutschland ist im Sommerurlaub und die Kinder tragen Matrosenanzüge – Frank Wedekind (“Die Büchse der Pandora”) und Ricarda Huch (“Der große Krieg in Deutschland”) werden 50 – Mercedes siegt beim Grand Prix in Lyon und ein Franzose beim 3000-Meter-Lauf in Hamburg – Der österreichisch-serbische Krieg beginnt – In Hamburg brennt es bei Blohm und Voss:

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19

Juni

2014

Kupferstichausstellung: Manier, Mythos und Moral – Niederländische Druckgraphik um 1600 (4.7.-24.8.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.455 Aufrufe

Manier, Mythos und Moral – Niederländische Druckgraphik um 1600 aus der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Manier, Mythos und Moral – Niederländische Druckgraphik um 1600 aus der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Die manieristische Druckgraphik in der Kupferstichsammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist ein verborgener Schatz. Die ca. 2.000 Blätter stammen aus Hamburger Privatsammlungen des 18. Jahrhunderts, die vornehmlich niederländische Kunstwerke enthielten: Graphiken namhafter niederländischer Künstler, z.B. von Hendrick Goltzius, Cornelis van Haarlem und Abraham Bloemaert.

In enger Zusammenarbeit zwischen dem Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg und dem Referat Seltene und Alte Drucke der Staatsbibliothek widmet sich das Lehr- und Ausstellungsprojekt den besonders qualitätvollen allegorischen Darstellungen des „Goldenen Zeitalters“ niederländischer Kupferstiche. Die ausgewählten Zyklen zeigen etwa Musen- und Vanitasdarstellungen, Tugenden und Laster sowie Lebensalter-, Monats- und Jahreszeitenallegorien.

Die Ausstellung begleitet ein Katalog, der erstmals den Sammlungsbestand systematisch aufarbeitet, verfasst von Studierenden des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg unter der Leitung von Prof. Dr. Iris Wenderholm. Der Katalog wird während der Ausstellung für 25 € im Bistro zu erwerben sein.
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12

Juni

2014

Hommage an Ida Ehre (19.6.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 801 Aufrufe

Hommage an Ida Ehre „Redet nicht – sprecht miteinander; seht nicht – schaut“ (Ida Ehre)
Hommage an Ida Ehre

Ida Ehre, Ehrenbürgerin von Hamburg, starb vor 25 Jahren. Sie war eine der großen Persönlichkeiten der Hamburger Theaterwelt, als Intendantin der Hamburger Kammerspiele, als Regisseurin und Schauspielerin. Sie setzte sich für Gleichberechtigung, Integration sozial Benachteiligter und ausländischer Bürger ein. Besonders die jungen Menschen lagen ihr am Herzen, und ihr Engagement für den Frieden in der Welt war bemerkenswert.

Hommage an Ida Ehre Ihr widmet der Ida Ehre Kulturverein und die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky einen Kultur-Abend mit Musik, Lesungen, Filmbeiträgen und Schauspieleinlagen von Schüler/innen der Ida Ehre Schule in Hamburg und in Bad Oldesloe. Mit Dietrich Mattausch, Marion Martienzen, Tornado Rosenberg, Margitta Heyn, Christina Köbrich und Sophie-Magdalena Reuter, Jan Aust, Furkan Yavuz und den Geigenkindern der Louise-Schröder-Schule.

Moderation: Lorena Scotti, Gamze Cakmakci


Donnerstag, 19. Juni 2014, 19 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Eintritt 10 € (Schüler/Studierende 3 €). Reservierungen unter i.ehre@menzelprachner.de und grau@sub.uni-hamburg.de

Sehen Sie hier ein gut einstündiges Interview mit Ida Ehre, das 1985 im Rahmen der Sendereihe «Zeugen des Jahrhunderts» mit ihr geführt wurde. Eindringlich auch hier ihre Worte: «Gespräche müssen geführt werden, nicht Reden. Gespräche – das ist das wichtige».

Update 10. Juli 2014: Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Sie auf schattenblick.de: Hommage an Ida Ehre – Für einen Abend wach.

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10

Juni

2014

Neue Spurensuche im Bergedorf-Blog: Bergedorf 1914

von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 750 Aufrufe

bergedorf1914 Erinnern Sie sich noch an das Bergedorf-Blog, das wir Ihnen zu seinem Start im Vorjahr vorgestellt haben? Die «Historischen Betrachtungen anhand von Quellen der SUB Hamburg» erfreuen sich nicht nur bei Bergedorfern großer Beliebtheit. Auf NDR 90,3 wurde das Blog damals mit den Worten präsentiert: “Mit uralten Photos, Karten und Texten aus dem Archiv kann man sich auf Spurensuche im Internet begeben”.

Diese Spurensuche kann nun in einer neuen Rubrik unter dem Titel «Bergedorf 1914» vorgenommen werden.

Bergedorf war im Ersten Weltkrieg kein Kriegsschauplatz – Gott sei Dank. Der ferne Krieg war dennoch ganz nah und im Leben jedes einzelnen spürbar.

Anlässlich des im Jahre 2014 allgegenwärtigen Themas «100 Jahre 1. Weltkrieg» wird anhand ausgewählter Zeitungsberichte aus der Bergedorfer Zeitung des Jahres 1914 gezeigt, wie tief der Erste Weltkrieg in das Leben der Menschen in und um Bergedorf eingriff und wie abrupt die Pläne für die weitere Entwicklung der Stadt zum Stillstand kamen.

Bernd Reinert, der auch für diesen Teil des Blogs verantwortlich zeichnet:

Die Zeitungsartikel vom Juni und Juli 1914 zeigen Bergedorf als eine dynamische Stadt mit großen Plänen, aber ab Anfang August überlagern die Auswirkungen des Krieges nahezu alles. Jeder war betroffen, auch wenn er nicht Kriegsteilnehmer war oder Angehörige hatte, die ‚im Felde‘ standen. Anhand der Zeitungsmeldungen lässt sich die Entwicklung gut nachzeichnen, wobei begleitende Texte und Links zu digitalisierten Beständen der Staatsbibliothek die historische Einordnung erleichtern und zu weiterer Lektüre anregen.

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8

Juni

2014

Beckett, Bergedorf, Borchert & Co.

von HS — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen,Hamburg — 497 Aufrufe

Wolfgang Borchert: Biografie in Bildern Friedrich Gottlieb Klopstock Leben und Werk Bergedorf-Blog: Historische Betrachtungen anhand von Quellen der SUB HH Johann Adolf Hasse: Online-Katalog der Hamburger Hasse-Handschriften Online-Ausstellung: Operation Gomorrha - die Zerstörung der Hamburger Staatsbibliothek 1943 Carlos Linga: Kurzbiographie Online-Ausstellung: Beckett in Hamburg Bergedorf 1914: Historische Betrachtungen anhand von Quellen der SUB HH Die Hamburg-Seiten der Stabi: Mehr Service- und Rechercheangebote der Stabi zu Hamburg

Kachelteaser-Neunercollage-fernsehturm-400x386 Auf den Stabi-Webseiten bieten wir Ihnen eine ganze Reihe von gehaltvollen Informationsangeboten zu Hamburg oder Hamburger Persönlichkeiten. Wir erleichtern Ihnen den Einstieg in diese Themenseiten, die an verschiedenen – zum Teil etwas abgelegenen – Stellen der Website liegen, durch die Zusammenführung in einer Bildercollage.

So können Sie z.B. den Hamburg-Aufenthalt von Samuel Beckett im Jahr 1936 in der Online-Ausstellung “Beckett in Hamburg” nachvollziehen, sich einen biographischen Überblick zu Wolfgang Borchert oder Friedrich Gottlieb Klopstock anhand von Nachlassmaterialien der Stabi verschaffen oder zu Bergedorfs Geschichte in unserem Bergedorf-Blog stöbern.

Zunächst präsentieren wir Ihnen so sieben Hamburg-Themen und wollen in den kommenden Monaten stetig neue hinzukommen lassen. In den meisten Fällen werden digitalisierte Materialien aus der Stabi zur Illustration verwandt. Klicken Sie auf ein Quadrat in der nebenstehenden Collage und Sie gelangen zum jeweiligen Thema.

Zugang zu den Hamburg-Themen haben Sie neben diesem Blogartikel immer auch über unsere Hamburg-Seiten, auf denen Sie zusätzliche Service- und Rechercheangebote der Stabi zu Hamburg finden.

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26

Mai

2014

Otto Brunner in seiner Hamburger Zeit (4.6.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 521 Aufrufe

Otto Brunner in seiner Hamburger ZeitProf. Dr. Reinhard Blänkner (Frankfurt/Oder): „Einer der allerbedeutendsten Historiker unseres Jahrhunderts“? – Otto Brunner in seiner Hamburger Zeit

Das wissenschaftliche Werk Otto Brunners (1898–1982) ist bis heute hoch umstritten. Gilt es einerseits wegen Brunners völkisch-nationalsozialistischem Engagement als dauerhaft politisch belastet, wird sein Autor andererseits als „einer der allerbedeutendsten Historiker“ (Hans Rosenberg) des 20. Jahrhunderts angesehen. Dabei ist das wissenschaftliche Gesamtwerk Brunners bis heute erst ansatzweise gewürdigt worden. Dies gilt für die Wiener Zeit, vor allem aber für die Zeit an der Hamburger Universität, wo Brunner seit 1954 die Professur für Mittlere und Neuere Geschichte innehatte und zu einem der intellektuell und institutionell einflussreichsten deutschen Historiker aufstieg.

Prof. Dr. Reinhard Blänkner, Prof. für Neuere Geschichte und Kulturgeschichte, lehrt an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).

Verein für Hamburgische Geschichte

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.


Mittwoch, 4. Juni 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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22

Mai

2014

Neu im Stabiverlag: Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates

von IM — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Open Access — 443 Aufrufe

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, sind online frei verfügbar (so genannter Open Access). Auch den folgenden Titel können Sie auf den Webseiten des Verlags als Gesamtdatei wie auch in einzelnen Beiträgen entsprechend ansehen und herunterladen. Zusätzlich kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.

Threse_Cover_Probedruck_2014-03-16c.pdf

Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates

Die Regesten der Urkunden im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg
Bd. I: 1350–1399

hrsg. von Jeanine Marquard, Nico Nolden und Jürgen Sarnowsky

Bereits die Menschen des spätmittelalterlichen Hamburgs legten Grundsteine für Macht, Wohlstand und Einfluss an das Elbufer. Je bedeutender die Stadt wurde, umso stärker wuchs der Bedarf, wichtige Dokumente sicher aufzubewahren. Übernahm diese Aufgabe zunächst nur eine kleine Kiste, wuchs die sogenannte „Threse“ bald zu einem Schrank mit Schubfächern und schließlich zu einem Raum des Rathauses.
Obwohl der Bestand im Staatsarchiv Hamburg weitgehend vollständig überliefert ist, unterblieb eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung. Daher nahm sich ein Projekt der Universität Hamburg von Februar 2010 bis März 2012 einer zeitgemäßen Edition des Bestandes an. Band 1 der Jahre 1350 bis 1399 ist unter dem Titel „Hamburgs Gedächtnis — die Threse des Hamburger Rates“ der Auftakt zu einer neuen Reihe der Edition dieser spätmittelalterlichen Urkunden.
Unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Sarnowsky verfassten die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Jeanine Marquard und Nico Nolden Regesten, die alle inhaltlichen Aspekte abbilden, nicht etwa nur rechtlich relevante. Der Anmerkungsapparat verknüpft die Stücke untereinander, erläutert Personen, Orte und Sachbegriffe und gibt textkritische Hinweise. In den Registern ordnen Schlagworte die Stücke 1) nach Personen, 2) Ämtern und Institutionen und 3) Orten und Sachbegriffen. Zudem zeigt ein Bildanhang Kanzleizeichen, Notariatsinstrumente und andere Symbole.

Erschienen online open access als PDF
und als Printausgabe:
1003 S., Abb. s/w, 2 Abb. 4c, Hardcover mit Schutzumschlag, 59,80 EUR.
Bestellungen über die Warenkorb-Funktion auf dieser Seite oder über: order.hup@sub.uni-hamburg.de; Fax: 040/42838-3352

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