FAQ
© 2016 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Innovationsmotor Großveranstaltung (19.1.)

18. Dezember 2015
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 606 Aufrufe

Michel Vortrag Professor Dr. Henning Vöpel
Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI)

Dienstag, 19. Januar 2016, 18:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Hamburg ist schön, wohlhabend und lebenswert, dazu die beliebteste Stadt Deutschlands, wie jüngst eine Umfrage ergeben hat. Braucht eine solche Stadt noch Olympische Spiele? – Diese Frage stellte Henning Vöpel im September 2015 in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung Die WELT. Seine Antwort auf die Frage: unbedingt. Denn Großveranstaltungen wie Olympia dienen als Innovationsmotor für eine ganze Region.

Auch wenn Hamburg sich nun nicht um Olympia bewirbt, wenn es um Großveranstaltungen geht, muss die Frage nach den Standortfaktoren, aber auch die Frage nach dem globalen Standortwettbewerb gestellt werden. Wie kann eine Stadt und eine Region nachhaltig von solch einem Event profitieren? Es geht aber auch um übergeordnete Fragestellungen in diesem Zusammenhang, wie die nach direkter Demokratie, nach gelungenen Kampagnen, Akzeptanz und Transparenz in der Bevölkerung – nicht nur am Beispiel Olympia. Großprojekte haben in der digitalen Mediendemokratie eine andere Bedeutung gewonnen als noch vor Jahrzehnten.
Weiter lesen „Innovationsmotor Großveranstaltung (19.1.)“

NDR-Doku über das Grindelviertel

2. Dezember 2015
von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen,Hamburg — 895 Aufrufe

NDR-Doku über das Grindelviertel

Im NDR wurde gestern eine stimmige Dokumentation über das Grindelviertel gezeigt, die in der NDR-Mediathek nachgeschaut werden kann. Die Stabi kommt auch drin vor (ab Minute 23 begleitet die Doku eine Studentin in die Stabi). Zitat aus der Filmbeschreibung:

Das Grindelviertel: Kaum ein anderer Stadtteil Hamburgs vereint Vielfalt und Geschichte auf so engem Raum. Zwischen Universität, Dammtor und Hallerstraße treffen Studenten auf gut betuchte Hanseaten, man findet buntes Stadtleben und neu belebte jüdische Kultur. Es ist auch ein Viertel der Superlative. Die größte Universität der Stadt, das ehemalige jüdische Zentrum des Nordens und die ersten Wohnhochhäuser Deutschlands, all das gehört zum Grindelviertel.

Der sehenswerte, knapp halbstündige Film von Anna Lena Temme kann hier nachgeschaut werden: «Das Grindelviertel – Vielfalt zwischen Uni und jüdischem Leben».

Und zum Thema Jüdische Kultur haben wir zur Zeit eine interessante Ausstellung, die wir Ihnen bei der Gelegenheit gerne ans Herz legen möchten: «Wer Bücher findet, lese darin… Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg» (Info), noch zu sehen bis zum 3.1.2016.

Askari-Relief in Wandsbek

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer und Prof. Dr. Rainer Nicolaysen:
Hamburgs (post-)koloniales Erbe und seine historische Aufarbeitung. Ein Gespräch

Hamburg ist die Stadt in Deutschland, die am stärksten vom Kolonialismus profitierte und am stärksten in den europäischen Kolonialismus involviert war. Noch immer aber steht eine kritische Beschäftigung mit diesem Teil der Stadtgeschichte weitgehend aus, und das obwohl, koloniale Spuren an vielen Orten der Stadt sichtbar sind – sei es in Form von Gebäuden und Büsten, sei es in etlichen Namen von Straßen und Plätzen. Aufgabe der im Jahre 2014 an der Universität Hamburg eingerichteten Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung“ ist es, die wissenschaftliche Grundlage für ein stadtweites Erinnerungskonzept zur Kolonialgeschichte zu erarbeiten. Im Gespräch mit Rainer Nicolaysen gibt Jürgen Zimmerer Auskunft über die Geschichte und Erinnerungsgeschichte des Kolonialismus in Hamburg und skizziert die Perspektiven der von ihm geleiteten Forschungsstelle.
Weiter lesen „Hamburgs (post-)koloniales Erbe und seine historische Aufarbeitung (2.12.)“

Das Fotoplattenarchiv der Gebrüder Dransfeld

13. November 2015
von HS — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg,Schätze der Stabi — 1.152 Aufrufe

Auf Anregung ihres ehemaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher erwarb die Stadt Hamburg 1945 das Fotoplattenarchiv der Brüder Adolf und Carl Dransfeld mit rund 1.200 Glasplattennegativen zu den während der 1920er Jahre entstandenen Bauten Schumachers. Die Fotografien waren im Auftrag der Baudeputation zwischen etwa 1923 und 1933 angefertigt worden. frontbild-blog-NSch-XXI-592-NGO-Dg-2-2
Der Erwerb des Archivs sollte die durch den Zweiten Weltkrieg entstandenen Dokumentationslücken der Hamburger Arbeiten Schumachers schließen helfen. Die Fotoplatten wurden 1946 zunächst im Museum für Hamburgische Geschichte deponiert und dort verzeichnet. 1951 übergab das Museum die Sammlung an die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zur Anreicherung des dort verwahrten Schumacher-Nachlasses. Anfang der 1980er Jahre wurden von allen Glasplattennegativen Papierabzüge angefertigt und jeweils mit einem vollständigen Satz in folgenden Hamburger Einrichtungen deponiert: Staatsbibliothek, Landesbildstelle und Denkmalschutzamt. Weiter lesen „Das Fotoplattenarchiv der Gebrüder Dransfeld“

Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig (18.11.)

3. November 2015
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 680 Aufrufe

Hamburger Rathaus, Foto: Daniel Ullrich

Hamburger Rathaus, Foto: Daniel Ullrich

Vortrag von Prof. Dr. Christoph Dartmann und Dr. Thorsten Logge:
Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig. Zur Repräsentation von Geschichte im öffentlichen Raum.

Geschichte im öffentlichen Raum dient oft der historisierenden Begründung des Gegenwärtigen durch erinnerungskulturelle Bezugnahmen auf die Vergangenheit. Dies zeigen öffentliche Repräsentationsbauten – kirchliche wie weltliche – besonders gut. Christoph Dartmann und Thorsten Logge diskutieren an den Beispielen des mittelalterlichen Dogenpalastes in Venedig und des Hamburger Rathauses, wie sich das politische Gemeinwesen in den beiden Hafenstädten über Repräsentationen von Geschichte im öffentlichen Raum zeitgenössisch verortete, historisch begründete und Erwartungshaltungen an die Gegenwart formulierte und kommunizierte.
Weiter lesen „Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig (18.11.)“

Buchpräsentation: Die Ermittlung (17.11.)

30. Oktober 2015
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 643 Aufrufe

Torkel S. Waechter: Die ErmittlungTorkel S. Wächter: Die Ermittlung – Die wahre Geschichte einer deutschjüdischen Familie aus Hamburg

Am 30. Januar 1933 sitzt ein deutsch-jüdischer Beamter in seinem Büro im Finanzamt in der Hamburger Innenstadt. Soeben wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Anfangs scheint es, als sollte Hitlers Ernennung den Beamten Gustav Wächter nicht nennenswert beeinflussen. Dann aber brennt in Berlin der Reichstag und die Veränderungen kommen Schlag auf Schlag. Das Berufsverbot für Juden betrifft zunächst seine Söhne. Gustav Wächter ist schon zu lange beim Finanzamt, als dass er nach dem neuen Gesetz zur „Arisierung“ entlassen werden könnte. Um ihn loszuwerden, verfassen einige Kollegen ein anonymes Schreiben mit Vorwürfen gegen ihn, woraufhin eine Ermittlung eingeleitet wird.

Diese Ermittlung, deren Akte im Hamburger Staatsarchiv erhalten ist, bildet ein einzigartiges Zeitdokument. Das präsentierte Buch basiert auf den unveröffentlichten Dokumenten. Hier dürfen sich der Beamte Gustav Wächter und seine Kollegen mit ihren eigenen Worten rechtfertigen oder anklagen: überzeugte Nationalsozialisten und Opportunisten, aber auch die engen Freunde der Wächters. Weiter lesen „Buchpräsentation: Die Ermittlung (17.11.)“

Hamburger Note – Mit Digitalisierung den Zugang gestalten

23. Oktober 2015
von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 814 Aufrufe

Hambvrgvm / Georg Braun. Franz Hogenberg (1542-1622)

Hambvrgvm / Georg Braun. Franz Hogenberg (1542-1622)

Archive, Museen und Bibliotheken betreiben die Digitalisierung von Kulturgut und wichtigen Zeugnissen, um der interessierten Öffentlichkeit und der Forschung den Zugang zu diesen Materialien zu erleichtern. Mit der Hamburger Note fordern 13 namhafte Rechtsexperten und Vertreter deutscher Kulturinstitutionen dazu auf, die Digitalisierung des kulturellen Erbes zu erleichtern und in größerem Umfang zu ermöglichen:

 

Gelingt es nicht, die rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechend weiterzuentwickeln, können wichtige Zeugnisse des kulturellen Erbes weiter aus Gründen der rechtlichen Unsicherheit nicht digital genutzt werden. Dadurch droht eine bedenkliche Verzerrung unseres Geschichtsbildes. Auch werden weiter erhebliche öffentliche Ressourcen für die Klärung von Rechtsfragen aufgewendet, die den Gedächtnisinstitutionen fehlen und die auch nicht den Urhebern zugutekommen.

Gabriele Beger, die Leiterin der Staatsbibliothek gehört zu den Unterzeichnern. Wer die Erklärung noch unterzeichnet hat, und wie der Text der Hamburger Note lautet, finden Sie auf hamburger-note.de.

Unter dem Titel „Zukunftskonzept spartenübergreifende Digitalisierung“ wird Frau Beger auch auf der Konferenz Zugang gestalten einen Vortrag halten. Alle Infos und Vortragstitel der Tagung am am 5. und 6. November 2015 finden Sie auf der Website der Veranstalter.

Wer Bücher findet, lese darin… Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg Nach einer leidvollen Geschichte und langer Irrfahrt gelangte die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde, gegründet 1909, in die Obhut der Staats- und Universitätsbibliothek. Der 2012 geschlossene Depositumsvertrag zwischen der Jüdischen Gemeinde Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek bildet die Grundlage für die Verzeichnung und Restaurierung der Jüdischen Gemeindebibliothek.

Es grenzt an ein Wunder, dass diese Bibliothek die nationalsozialistische Schreckensherrschaft überdauert hat und noch während des Kalten Krieges auf verschlungenen Wegen nach Hamburg zurückgekommen ist. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Freie und Hansestadt Hamburg, die Hermann-Reemtsma-Stiftung und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius werden die Bücher durch zwei Judaistinnen im Katalog der SUB verzeichnet, und es konnte mit der Restaurierung der beschädigten Bände begonnen werden. Die Katalogisierung wird den Schatz, den die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde für unsere Stadt darstellt, nach und nach wieder sichtbar und benutzbar machen und eine als schmerzlich empfundene Lücke schließen.

Die Ausstellung dokumentiert die Katalogisierungsarbeit, zeigt die Fortschritte in der Verzeichnung der Bücher und präsentiert erste restaurierte Bände. Es ist noch viel zu tun – weitere Unterstützung ist erwünscht.
Weiter lesen „Wer Bücher findet, lese darin… Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg (6.11.-3.1.)“

Studentische Hilfskräfte für das Team Landesbibliothek gesucht

13. Oktober 2015
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.099 Aufrufe

StabiLogo-gr Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

studentische Hilfskräfte (je 40 Stunden/Monat)

zur Mitarbeit im Team Landesbibliothek. Der Stundenlohn beträgt 9,49 Euro.

Die Bibliothek sammelt, dokumentiert und präsentiert umfassend die Literatur über Hamburg und die Region. Mit dem Regionalportal HamburgWissen Digital unterstützt sie in verschiedenen Modulen die Recherche nach Hamburg-Themen. Die Bibliothek digitalisiert verschiedenste Materialien zur Geschichte der Stadt – die Scans müssen für eine optimale Webpräsentation in einem Dokumentenmanagementsystem aufbereitet werden.

Aufgabenbereiche:

•    Redaktionelle Arbeiten im Portal www.HamburgWissen-Digital.de
•    Bearbeitung von Scans in einem Dokumentenmanagementsystem
•    Unterstützung der Vorbereitung weiterer Digitalisierungsvorhaben
•    Datenerfassung für die Hamburg-Bibliographie in der GBV-Verbunddatenbank
Weiter lesen „Studentische Hilfskräfte für das Team Landesbibliothek gesucht“

Stabi-Programm zur Nacht des Wissens (7.11.)

9. Oktober 2015
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.720 Aufrufe

ndw-stabihh-2015

Am Sonnabend, den 7. November 2015, findet in Hamburg zum sechsten Mal die Nacht des Wissens statt. Von 17-24 Uhr öffnen Hamburgs Wissenschaftseinrichtungen ihre Türen. Natürlich ist die Stabi auch wieder dabei. Eine gute Gelegenheit hinter die Kulissen zu blicken und mehr darüber zu erfahren, was wir hier alles so machen.

Zu unserem Angebot gehören die sehr beliebten Führungen, drei Konzerte und – neu! – sieben Werkstattgespräche. Hier unser für Sie geschnürtes Programm, auch im praktischen Überblick als PDF (2,4 MB)). Wir freuen uns auf Ihren Besuch:

Führungen – Treffpunkt Foyer:
Weiter lesen „Stabi-Programm zur Nacht des Wissens (7.11.)“