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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Neu im Stabiverlag: Osmanen in Hamburg

5. Februar 2016
von IM — abgelegt in: Hamburg,Hamburg University Press,Open Access — 620 Aufrufe

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Darüber hinaus kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.
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Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges

Herausgegeben von Yavuz Köse

Mit Beiträgen von Camilla Dawletschin-Linder, Malte Fuhrmann, Elke Hartmann, Yavuz Köse, Sabine Mangold-Will, Ulrich Moennig, Stefan Rahner, Sandra Schürmann und Tobias Völker

Die Ausstellung „Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges“, die vom 6. November 2014 bis zum 4. Januar 2015 in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky gezeigt wurde, widmete sich anlässlich des 100. Jahrestages der „Urkatastrophe“ den deutsch-osmanischen Beziehungen aus Hamburger Sicht und nahm vor allem die Zeit zwischen 1914 und 1918 in den Blick.
Die erstmals gezeigten Archivmaterialien veranschaulichen dabei nicht nur die wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Kontakte. Sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Präsenz und vom Leben der ethnisch wie religiös heterogenen Gruppe der Osmanen (u. a. Armenier, Griechen, sephardische Juden, muslimische Türken) in Hamburg, deren Spuren sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Weiter lesen „Neu im Stabiverlag: Osmanen in Hamburg“

200 Jahre Bibliothek des Ärztlichen Vereins Information mit Tradition

Die Ausstellung porträtiert die Bibliothek des Ärztlichen Vereins, eine Abteilung der Ärztekammer Hamburg. Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart sowie Raritäten und Spezialitäten aus den Beständen werden auf 12 Postern gezeigt.

Die Bibliothek des Ärztlichen Vereins wurde am 2. Januar 1816 gegründet und ist die älteste medizinische Bibliothek in Hamburg. Seit 1946 ist sie im Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek untergebracht.

Eine Ausstellung der Bibliothek des Ärztlichen Vereins der Ärztekammer Hamburg.

Gang zum Lichthof, 1. Etage

Das Motiv des Plakates zeigt: Godefridus Bidloo: Anatomia Humani Corporis. Amsterdam, 1685.

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Verlag der Stabi, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Darüber hinaus können Veröffentlichungen in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.

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Das Staatsarchiv Hamburg im Nationalsozialismus

von Sarah Schmidt
(Veröffentlichungen aus dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg, 24)

Archive sind Orte der Geschichte, in denen Zeugnisse der Vergangenheit aufbewahrt und der Nutzung zugänglich gemacht werden. Auch verwahren sie Dokumente, die Zeugnis über ihre eigene Vergangenheit ablegen.
Der Einfluss von Politik und Ideologie auf die archivische Tätigkeit war im Nationalsozialismus stark ausgeprägt. So hat das Staatsarchiv Hamburg bei der Erstellung der sogenannten „Ariernachweise“ aufgrund der von ihm aufbewahrten Quellen eine besondere Position eingenommen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Vergangenheit und die Rolle des Staatsarchivs sowie der dort tätigen wissenschaftlichen Archivare – Heinrich Reincke, Hans Kellinghusen, Erich von Lehe und Kurt Detlev Möller –  im Nationalsozialismus auf der Basis von Geschäftsakten und betrachtet die dabei gewonnenen Ergebnisse vor dem Hintergrund aktueller Forschungen.

Verfügbar als PDF (Open Access) und als Printausgabe:
171 S., 9 Abb. sw
Hardcover mit Rundrücken und Lesebändchen
ISBN 978-3-943423-29-7
18,80 EUR
Bestellungen direkt beim Verlag über order.hup@sub.uni-hamburg.de
und den Buchhandel

 

Apparat-Bände zu Klopstocks Oden erschienen

5. Januar 2016
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 603 Aufrufe

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Im Tresor der Staatsbibliothek liegt neben anderen Schätzen der Nachlass des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803). Auf der Grundlage dieses Nachlasses wird hier im Haus seit 1962 an der historisch-kritischen Hamburger Klopstock-Ausgabe gearbeitet.

Nachdem der Textband zu Klopstocks Oden bereits 2010 erschienen war, sind nun auch die beiden umfangreichen Apparat-Bände dazu erschienen. Damit liegen nun insgesamt 41 Bände der Hamburger Klopstock-Ausgabe vor.

Klopstocks Odenschaffen währte von 1747 bis 1802, also fast so lange wie das schöpferische Leben des Dichters überhaupt. Seiner Lyrik verdankt Klopstock sein stärkstes Nachleben.
Weiter lesen „Apparat-Bände zu Klopstocks Oden erschienen“

Innovationsmotor Großveranstaltung (19.1.)

18. Dezember 2015
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 684 Aufrufe

Michel Vortrag Professor Dr. Henning Vöpel
Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI)

Dienstag, 19. Januar 2016, 18:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Hamburg ist schön, wohlhabend und lebenswert, dazu die beliebteste Stadt Deutschlands, wie jüngst eine Umfrage ergeben hat. Braucht eine solche Stadt noch Olympische Spiele? – Diese Frage stellte Henning Vöpel im September 2015 in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung Die WELT. Seine Antwort auf die Frage: unbedingt. Denn Großveranstaltungen wie Olympia dienen als Innovationsmotor für eine ganze Region.

Auch wenn Hamburg sich nun nicht um Olympia bewirbt, wenn es um Großveranstaltungen geht, muss die Frage nach den Standortfaktoren, aber auch die Frage nach dem globalen Standortwettbewerb gestellt werden. Wie kann eine Stadt und eine Region nachhaltig von solch einem Event profitieren? Es geht aber auch um übergeordnete Fragestellungen in diesem Zusammenhang, wie die nach direkter Demokratie, nach gelungenen Kampagnen, Akzeptanz und Transparenz in der Bevölkerung – nicht nur am Beispiel Olympia. Großprojekte haben in der digitalen Mediendemokratie eine andere Bedeutung gewonnen als noch vor Jahrzehnten.
Weiter lesen „Innovationsmotor Großveranstaltung (19.1.)“

NDR-Doku über das Grindelviertel

2. Dezember 2015
von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen,Hamburg — 970 Aufrufe

NDR-Doku über das Grindelviertel

Im NDR wurde gestern eine stimmige Dokumentation über das Grindelviertel gezeigt, die in der NDR-Mediathek nachgeschaut werden kann. Die Stabi kommt auch drin vor (ab Minute 23 begleitet die Doku eine Studentin in die Stabi). Zitat aus der Filmbeschreibung:

Das Grindelviertel: Kaum ein anderer Stadtteil Hamburgs vereint Vielfalt und Geschichte auf so engem Raum. Zwischen Universität, Dammtor und Hallerstraße treffen Studenten auf gut betuchte Hanseaten, man findet buntes Stadtleben und neu belebte jüdische Kultur. Es ist auch ein Viertel der Superlative. Die größte Universität der Stadt, das ehemalige jüdische Zentrum des Nordens und die ersten Wohnhochhäuser Deutschlands, all das gehört zum Grindelviertel.

Der sehenswerte, knapp halbstündige Film von Anna Lena Temme kann hier nachgeschaut werden: «Das Grindelviertel – Vielfalt zwischen Uni und jüdischem Leben».

Und zum Thema Jüdische Kultur haben wir zur Zeit eine interessante Ausstellung, die wir Ihnen bei der Gelegenheit gerne ans Herz legen möchten: «Wer Bücher findet, lese darin… Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg» (Info), noch zu sehen bis zum 3.1.2016.

Askari-Relief in Wandsbek

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer und Prof. Dr. Rainer Nicolaysen:
Hamburgs (post-)koloniales Erbe und seine historische Aufarbeitung. Ein Gespräch

Hamburg ist die Stadt in Deutschland, die am stärksten vom Kolonialismus profitierte und am stärksten in den europäischen Kolonialismus involviert war. Noch immer aber steht eine kritische Beschäftigung mit diesem Teil der Stadtgeschichte weitgehend aus, und das obwohl, koloniale Spuren an vielen Orten der Stadt sichtbar sind – sei es in Form von Gebäuden und Büsten, sei es in etlichen Namen von Straßen und Plätzen. Aufgabe der im Jahre 2014 an der Universität Hamburg eingerichteten Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung“ ist es, die wissenschaftliche Grundlage für ein stadtweites Erinnerungskonzept zur Kolonialgeschichte zu erarbeiten. Im Gespräch mit Rainer Nicolaysen gibt Jürgen Zimmerer Auskunft über die Geschichte und Erinnerungsgeschichte des Kolonialismus in Hamburg und skizziert die Perspektiven der von ihm geleiteten Forschungsstelle.
Weiter lesen „Hamburgs (post-)koloniales Erbe und seine historische Aufarbeitung (2.12.)“

Das Fotoplattenarchiv der Gebrüder Dransfeld

13. November 2015
von HS — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg,Schätze der Stabi — 1.325 Aufrufe

Auf Anregung ihres ehemaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher erwarb die Stadt Hamburg 1945 das Fotoplattenarchiv der Brüder Adolf und Carl Dransfeld mit rund 1.200 Glasplattennegativen zu den während der 1920er Jahre entstandenen Bauten Schumachers. Die Fotografien waren im Auftrag der Baudeputation zwischen etwa 1923 und 1933 angefertigt worden. frontbild-blog-NSch-XXI-592-NGO-Dg-2-2
Der Erwerb des Archivs sollte die durch den Zweiten Weltkrieg entstandenen Dokumentationslücken der Hamburger Arbeiten Schumachers schließen helfen. Die Fotoplatten wurden 1946 zunächst im Museum für Hamburgische Geschichte deponiert und dort verzeichnet. 1951 übergab das Museum die Sammlung an die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zur Anreicherung des dort verwahrten Schumacher-Nachlasses. Anfang der 1980er Jahre wurden von allen Glasplattennegativen Papierabzüge angefertigt und jeweils mit einem vollständigen Satz in folgenden Hamburger Einrichtungen deponiert: Staatsbibliothek, Landesbildstelle und Denkmalschutzamt. Weiter lesen „Das Fotoplattenarchiv der Gebrüder Dransfeld“

Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig (18.11.)

3. November 2015
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 760 Aufrufe

Hamburger Rathaus, Foto: Daniel Ullrich

Hamburger Rathaus, Foto: Daniel Ullrich

Vortrag von Prof. Dr. Christoph Dartmann und Dr. Thorsten Logge:
Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig. Zur Repräsentation von Geschichte im öffentlichen Raum.

Geschichte im öffentlichen Raum dient oft der historisierenden Begründung des Gegenwärtigen durch erinnerungskulturelle Bezugnahmen auf die Vergangenheit. Dies zeigen öffentliche Repräsentationsbauten – kirchliche wie weltliche – besonders gut. Christoph Dartmann und Thorsten Logge diskutieren an den Beispielen des mittelalterlichen Dogenpalastes in Venedig und des Hamburger Rathauses, wie sich das politische Gemeinwesen in den beiden Hafenstädten über Repräsentationen von Geschichte im öffentlichen Raum zeitgenössisch verortete, historisch begründete und Erwartungshaltungen an die Gegenwart formulierte und kommunizierte.
Weiter lesen „Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig (18.11.)“

Buchpräsentation: Die Ermittlung (17.11.)

30. Oktober 2015
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 687 Aufrufe

Torkel S. Waechter: Die ErmittlungTorkel S. Wächter: Die Ermittlung – Die wahre Geschichte einer deutschjüdischen Familie aus Hamburg

Am 30. Januar 1933 sitzt ein deutsch-jüdischer Beamter in seinem Büro im Finanzamt in der Hamburger Innenstadt. Soeben wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Anfangs scheint es, als sollte Hitlers Ernennung den Beamten Gustav Wächter nicht nennenswert beeinflussen. Dann aber brennt in Berlin der Reichstag und die Veränderungen kommen Schlag auf Schlag. Das Berufsverbot für Juden betrifft zunächst seine Söhne. Gustav Wächter ist schon zu lange beim Finanzamt, als dass er nach dem neuen Gesetz zur „Arisierung“ entlassen werden könnte. Um ihn loszuwerden, verfassen einige Kollegen ein anonymes Schreiben mit Vorwürfen gegen ihn, woraufhin eine Ermittlung eingeleitet wird.

Diese Ermittlung, deren Akte im Hamburger Staatsarchiv erhalten ist, bildet ein einzigartiges Zeitdokument. Das präsentierte Buch basiert auf den unveröffentlichten Dokumenten. Hier dürfen sich der Beamte Gustav Wächter und seine Kollegen mit ihren eigenen Worten rechtfertigen oder anklagen: überzeugte Nationalsozialisten und Opportunisten, aber auch die engen Freunde der Wächters. Weiter lesen „Buchpräsentation: Die Ermittlung (17.11.)“