Kategorie ‘Hamburg’

30

Juni

2015

Shortlist von HamburgLesen 2015: Noch sieben Titel im Rennen

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 308 Aufrufe

Anfang des Monats haben wir Ihnen die Longlist von HamburgLesen 2015 vorgestellt, also die 30 Titel, die für den Buchpreis der Stabi, nominiert sind. Heute können wir Ihnen die Shortlist präsentieren, mit der sich die noch im Rennen befindlichen Titel auf sieben reduzieren. Welche das sind, erfahren Sie auf der Website von HamburgLesen: Shortlist.

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Die Shortlist wurde von einem Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburgs ausgewählt.

HamburgLesen 2015 Der Buchpreis HamburgLesen 2015 wird am 30. Oktober 2015 um 17 Uhr im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen. Das Preisgeld beträgt 5.000 €. Wer am Ende den Preis bekommt, entscheidet diese Jury.

Die Vorjahrespreisträger waren:

Wir sind schon sehr gespannt, welcher der sieben Titel der Shortlist am Ende mit dem Preis HamburgLesen 2015 ausgezeichnet wird als das Werk, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

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29

Juni

2015

Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde bekommt Besuch

von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 205 Aufrufe

Von Maria Kesting.

Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde bekommt Besuch

Auch in diesem Jahr haben im Rahmen des Besuchsprogramms für ehemalige jüdische Hamburger Bürgerinnen und Bürger 20 Interessierte aus den USA, Großbritannien und Israel die Staats- und Universitätsbibliothek besucht. Die Stabi war zum zweiten Mal ein Programmpunkt in dem seit langem existierenden Besuchsprogramm.

Über 4.500 ehemalige Hamburger und Hamburgerinnen haben ihre alte Heimatstadt auf diese Weise wieder besucht. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie und ihre Familien bedrängt und verfolgt, deportiert. Selbst da, wo die Flucht rechtzeitig gelang und das Leben der Familien gerettet werden konnte, bleiben doch zerstörte Lebensläufe zurück. Vor allem dann, wenn nach der Rückkehr, gleich nach Kriegsende, wieder Ausgrenzung erfahren wurde, wie ein Besucher berichtet. Den Rückkehrern wurde mit Misstrauen begegnet, hatten doch viele Hamburger sich auf den sogenannten Judenauktionen am Besitz der Verfolgten bereichert. „Die einfachen Hausfrauen auf der Veddel trugen plötzlich Pelzmäntel“, erinnert sich eine Hamburgerin1. Vielen Bürgern wurde angesichts der Rückkehrer klar vor Augen geführt, was für ein verbrecherisches Regime sie unterstützt, geduldet, hingenommen hatten. Dass viele der Zurückgekehrten Hamburg nach solchen Erfahrungen endgültig den Rücken kehrten, ist nur zu verständlich. Eher verwundert es, dass überhaupt jemand nach Deutschland zurückgekommen ist. Ein Besucher hat nun zum ersten Mal seit über 60 Jahren wieder den Schritt nach Hamburg gewagt.
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  1. www.spiegel.de/spiegel/print/d-7809630.html []

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23

Juni

2015

Chorkonzert der Hamburger Singakademie (11.7.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 267 Aufrufe

Singakademie-Konzert-Juli

Odi et amo – Lichthof-Konzert
mit Werken von Hans Leo Hassler (1564-1612), Johann Steffen (1560-1616), Orlando di Lasso (1532-1594) und Carl Orff (1895-1982)

Mitwirkende: Olga Chuminkova, Klavier/Cembalo, und Ruprecht Bassarak, Cello, unter der Leitung von Jörg Mall.

Odi et amo” – Hier verzehrt sich ein Liebhaber vor Sehnsucht nach seinem Schatz, dort beschimpft sich ein eifersüchtiges Paar. Dann wieder buhlt ein derber Landsknecht um die Aufmerksamkeit einer Dame oder es erklingen die Fragen und Zweifel ob der Richtigkeit der Partnerwahl.
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5

Juni

2015

Longlist Hamburg Lesen 2015

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 627 Aufrufe

Hamburg Lesen 2015

Die Staatsbibliothek vergibt seit 2013 mit HamburgLesen den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Longlist Hamburg Lesen 2015 Aus 234 Büchern (Vorschlagsliste) sind nun 30 Publikationen ausgewählt worden. Welche das sind, finden Sie auf der Website hamburglesen.de (Longlist).

Im Juli werden wir die Shortlist präsentieren, dann erfahren Sie, welche sieben der 30 Bücher noch im Rennen sind. Die Shortlist wählt ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburgs aus.

Der Buchpreis HamburgLesen 2015 wird am 30. Oktober 2015 um 17 Uhr im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen. Das Preisgeld beträgt 5.000 €. Wer am Ende den Preis bekommt, entscheidet diese Jury.

Die Vorjahrespreisträger waren:

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22

Mai

2015

Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt, 1460-1864 (3.6.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 358 Aufrufe

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt

Dr. Rainer Hoffmann: Die Erfolge der dänischen Schulverwaltung bei der Durchsetzung der Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt (1460-1864)

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt Ausgehend von den erlassenen Schulordnungen für die niederen Schulen (für das ehemalige Herzogtum Holstein und für die Hamburger Walddörfer) wird die Durchsetzung der Schulpflicht in der ehemals ländlichen Region des südlichen Holsteins im Stormarner Kirchspiel dargestellt. Dabei muss als ein Ergebnis der Studie hervorgehoben werden, dass die Leistungsfähigkeit des schleswigholsteinischen (dänischen) Schulsystems dem viel gepriesenen preußischen weit überlegen war. Die mehr auf Konsens ausgerichtete dänische Schulverwaltung erreichte beispielsweise schon 1825 eine 100-prozentige Einschulungsquote im Untersuchungsgebiet, während Preußen nur eine Quote von 82 Prozent bewirkte.

Dr. Rainer Hoffmann, Historiker und Direktor i.R. der Gesamtschule Poppenbüttel, wurde mit einer Arbeit über dieses Thema an der Universität Hamburg promoviert.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 3. Juni 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

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13

Mai

2015

Neu im Stabi-Verlag: Quellen zur jüdischen Familiengeschichtsforschung im Staatsarchiv Hamburg

von HS — abgelegt in: Hamburg,Hamburg University Press,Open Access — 816 Aufrufe

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Darüber hinaus kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.
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5

Mai

2015

Firma Karstadt-Porges (20.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 674 Aufrufe

Plakat Karstadt-Porges Prof. Dr. Ulrich Bauche: Firma Karstadt-Porges, Färberei, Wäscherei und Reinigung in Hamburg-Billbrook

Dieser Industriebetrieb, der anfangs und dann wieder später als J.H.C. Karstadt firmierte, wurde von 1888 bis zur Enteignung 1939 von seinen Inhabern aus der hamburgischen jüdischen Familie Tuch geleitet. Er war in dieser Zeit Branchenführer in Hamburg. 1942 wurden die Eheleute Clara und Dr. Theodor Tuch, ehemaliger Seniorchef, im KZ Treblinka ermordet. Seit 2004 und 2010 erinnern in Volksdorf und Billbrook jeweils Stolpersteine an ihr Schicksal. Die biografische Spurensuche brachte über erneute Kontakte zu den in die USA zwangsemigrierten jüngeren Familienmitgliedern Dokumente, Fotos und einen Dokumentarfilm von 1929 wieder nach Hamburg. Weitere Werbemittel unterstreichen die Bedeutung dieses mit dauerhaft großer Belegschaft und damals moderner Technik arbeitenden Industriebetriebes.

Prof. Dr. Ulrich Bauche, war Hauptkustos am Museum für Hamburgische Geschichte und Lehrbeauftragter am Institut für Volkskunde. Mit der Familie Tuch ist er verwandt.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 20. Mai 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

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15

April

2015

Der „Wandsbecker Bothe”: Claudius, Klopstock & Konsorten (5.5.-15.8.)

von HS — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.126 Aufrufe

Quelle: Homepage der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität

Quelle: Homepage der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität

Im Jubiläumsjahr von Matthias Claudius – dem Jahr seines 275. Geburtstags und des 200. Todestags – zeigt die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität die Ausstellung Der ‘Wandsbecker Bothe': Claudius, Klopstock & Konsorten.

Claudius besitzt bis heute große Popularität als Poet, der das berühmte „Abendlied“ dichtete. Dass Claudius mit dem „Wandsbecker Bothen“ darüber hinaus auch Zeitungsgeschichte schrieb, ist weniger bekannt. Die Ausstellung möchte daher neugierig machen auf einen Blick hinter die Kulissen dieser Zeitung. So erfährt der Besucher, dass für die anonym publizierten Beiträge im „gelehrten Teil“ des „Wandsbecker Bothen“ nicht nur Claudius selbst, sondern auch berühmte Zeitgenossen – oder: „Konsorten“ – verantwortlich zeichneten, wie etwa Klopstock, Lessing, Herder und Goethe.

Präsentiert werden an fünf Stationen zu einzelnen Themenschwerpunkten u.a. Originalausgaben des „Wandsbecker Bothen“ und der „Sämmtlichen Werke“, aber auch weitere Exponate, die Claudius‘ Verwurzelung in und seine Liebe zu Wandsbek illustrieren.

Die Ausstellungseröffnung findet am 5. Mai 2015, 18 Uhr statt.

Ausstellungsort: Bibliothek der Helmut-Schmimdt-Universität, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg

Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16, Fr 9-14 Uhr, Sa. 27. Juni, 10-16 Uhr. An Feiertagen geschlossen

Anfahrt: Sie erreichen den Ausstellungsort mit den Buslinien E62, M10, 263 und der Schnellbuslinie 35 (Haltestelle Universität der Bundeswehr)

Update 25.6.2015: Begleitheft zur Ausstellung von Antje Groneberg ist nun auch online.

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2

April

2015

Hamburger „Berufsverbote“ (22.4.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.282 Aufrufe

Demonstration 1971

1.12.1971: Demonstration gegen den Hamburger Radikalenbeschluss

Alexandra Jaeger, M.A.:
Auf der Suche nach Verfassungsfeinden. Hamburger „Berufsverbote“ zwischen Sicherheitspolitik und Liberalisierung in den 1970er Jahren

Als in den 1970er Jahren Kommunisten als Lehrer oder Sozialpädagogen nicht in den öffentlichen Dienst eingestellt wurden, war häufig vom „Berufsverbot“ die Rede. Auch in der Hamburger Landespolitik rief das Thema erhitzte Debatten hervor. Flächendeckende Anfragen beim Verfassungsschutz bei allen Bewerbungen, Anhörungen und umstrittene Ablehnungen erhöhten das Misstrauen in die staatliche Sicherheitspolitik. Die große Resonanz, auf die diese Kritik stieß, verweist auf die politisch-kulturellen Veränderungen in den 1970er Jahren, beispielsweise eine stärkere Befürwortung individueller Rechte gegenüber staatlichen Eingriffen und eine größere Toleranz gegenüber politischen Gegnern.

Alexandra Jaeger promoviert am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg und wird durch ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung gefördert. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 22. April 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

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1

April

2015

„Ein Gedächtnis der Stadt.“ – Neues Straßenverzeichnis

von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.211 Aufrufe

Die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gibt den ersten Band dieses ganz besonderen, dreibändigen Straßenverzeichnisses heraus:

„Ein Gedächtnis der Stadt. Nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg“

Ein Gedächtnis der Stadt. Ein Klick führt zum PDF.Das Straßen- und Wegenetz Hamburgs funktioniert auch wie ein begeh- und befahrbares Gedächtnis und wird von Frauen und Männern benutzt. Doch von einer Gleichberechtigung in der Benennung der rund achteinhalbtausend Verkehrsflächen kann keine Rede sein: 2.500 Verkehrsflächen sind nach Männern und nur 357 nach Frauen benannt.

Straßen und ihre Namen sind Teil unserer Lebenswelt, sie ermöglichen Orientierung in Alltag und Stadtgeschichte. Als ein Gedächtnis der Stadt sind sie – im Gegensatz zu Archiven, Museen und Denkmälern – stets präsent, permanent begeh-, erleb- und erfahrbar und prägen, wenn auch oft unbewusst, Vorstellungen von politischer Teilhabe und Geschlechtsrollen.

Der soeben erschienene von Rita Bake verfasste Band 1 der Publikation „Ein Gedächtnis der Stadt“, der ab sofort als PDF-Datei auf der Startseite der Website der Landeszentrale zur Verfügung steht und ab dem 10. März 2015 als Buch im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung und des Jugendinformationszentrums JIZ erhältlich ist, gibt einen Überblick über die nach Frauen und Männern benannten Straßen. Sie können wie Seismographen gelesen werden – für gesellschafts- und auch gleichstellungspolitische Bewegungen. In diesem Zusammenhang bedeutsam ist auch der Umgang Hamburgs mit Straßen, die nach Kolonialakteuren heißen und die nach NS-belasteten Personen benannt wurden. Ferner gibt es im Band 1 eine nach Stadtteilen sortierte Auflistung der nach Frauen und Männern benannten Verkehrsflächen.
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