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Hamburg, Carl von Ossietzky

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2logo05-hamburg-1883-2016---750pxIn unserer neuen sechsteiligen Serie „Hamburg 1883 | 2016 – Der nördliche Grasbrook damals und heute“ möchten wir Ihnen in den nächsten Wochen Fotos präsentieren, die kurz vor dem Baubeginn der Speicherstadt auf den damaligen Wohngebieten des nördlichen Grasbrooks, den ehemaligen Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm, entstanden sind.

Der Fotograf Georg Koppmann hat das Areal der heutigen Speicherstadt – Weltkulturerbe seit 2015 – in zahlreichen Fotos im Auftrag der Stadt Hamburg im Oktober 1883 dokumentiert. Die Sammlung „Hamburg 1883. Aufnahmen der niederzulegenden Stadttheile“ zeigt 36 Ansichten, frisch von der Stabi digitalisiert und komplett downloadbar.

Anläßlich dieser elektronischen Ausgabe erscheint in den nächsten sechs Wochen jeweils Donnerstag ein Blogartikel mit je sechs Bildern dieser Sammlung. Dabei wird jedem Bild eine aktuelle Fotografie vom – wo es möglich war – gleichen Standort aufgenommen gegenübergestellt. Zusätzlich werden kurze Anmerkungen die Bilder in Beziehung setzen. Auf diese Weise möchten wir visuell einen spannenden Bogen vom Früher zum Jetzt schlagen. Als Orientierungshilfe für die historischen Aufnahmen steht zusätzlich ein Ausschnitt eines amtlichen Hamburger Stadtplans von 1868 (Signatur: Kt H 180: 1,1868  Gesamtdownload) für Sie zur Verfügung.1

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Der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (5.10.)

12. September 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 218 Aufrufe

Liepman (links) - Remarque (rechts)

Wilfried Weinke: „Ich werde vielleicht später einmal Einfluß zu gewinnen suchen…“
– Der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (1905-1966)
Mittwoch, 5. Oktober 2016, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Heinz Liepman, der bis 1933 in Hamburg lebte, ist heute ein fast vergessener Autor, obwohl er sich schon vor 1933 durch zahlreiche Erzählungen, Zeitungsartikel sowie drei Romane auch international einen Namen gemacht hatte. Als Jude und Sozialist verfolgt, floh er noch 1933 zuerst nach Frankreich, emigrierte nach England, später in die USA. Von dort kehrte er 1947 nach Deutschland zurück. In Hamburg arbeitete er zunächst als Journalist und baute hier kontinuierlich eine Literaturagentur auf, die er 1949 gemeinsam mit seiner Frau Ruth gründete. 1961 verließen beide Deutschland und zogen nach Zürich; er nannte es seine „zweite Emigration“. Bis zu seinem Tod schrieb er als Schweizer Kulturkorrespondent für die Hamburger Tageszeitung „Die Welt“. Weiter lesen „Der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (5.10.)“

Shortlist von HamburgLesen 2016

14. Juli 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 917 Aufrufe

HHL-logo2016 Im Herbst ist es wieder so weit: Zum vierten Mal vergibt die Staatsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen „Jahresproduktion“, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis, der am Freitag, den 28. Oktober 2016 im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen wird, sind noch folgende sieben Titel:
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Coding da Vinci kommt nach Hamburg

6. Juli 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 838 Aufrufe

Gabriele Beger zu Coding da Vinci Nord

Wenn Institutionen wie Museen, Archive und Bibliotheken ihre Daten zur Verfügung stellen, damit ProgrammiererInnen etwas Spannendes damit anstellen (zum Beispiel Apps, Webseiten oder animierte Videos entwickeln), ist das ein Hackathon. So ein Zusammentreffen von Anbietern von Inhalten auf der einen Seite und ProgramnmierInnen und Kreativen auf der anderen Seite findet dieses Jahr am 17. und 18. September in Hamburg statt. Kulturinstitutionen im Norden Deutschlands haben noch bis zum kommenden Freitag, den 8. Juli 2016 Zeit, sich für Coding da Vinci Nord anzumelden. Die Stabi Hamburg ist auch wieder dabei.
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Textbuchsammlung des Hamburger Stadt-Theaters katalogisiert

15. Juni 2016
von JN — abgelegt in: Hamburg,Schätze der Stabi — 546 Aufrufe

Romeo und Julia – Textbuch des Hamburger Stadttheaters, um 1822

„Romeo und Julia“ in der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Soufflierbuch des
Hamburger Stadttheaters, Hamburg, um 1822 (Signatur: Theater-Bibliothek : 2002b)

 

Textbücher des Hamburger Stadttheaters im Magazin der Stabi Die Sammlung von rund 3.050 vorwiegend handschriftlichen Textbüchern des Hamburger Stadttheaters aus der Zeit von etwa 1750 bis 1880 wurde 1929 der Staats- und Universitätsbibliothek übereignet. Aufgrund ihrer Geschlossenheit stellt sie einen einmaligen Quellenbestand nicht nur für die Hamburger, sondern auch für die gesamte deutsche Theatergeschichte dar. Neben Textbüchern zu rund 1.700 Werken des Sprechtheaterrepertoires enthält sie auch die Libretti zu rund 400 Musiktheaterwerken, alle eingerichtet und gegebenenfalls übersetzt oder bearbeitet für die Hamburger Bühne.
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ARTE zeigt die Geschichte des Hamburger Hafens (6.6.)

3. Juni 2016
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 751 Aufrufe

gigantdesnordens116_v-vierspaltigEr ist Tor zur Welt, Zentrum des Handels und ein Ort von Sehnsüchten, Seemannsgarn und Spelunken – der Hamburger Hafen. In einer 90-minütigen Zeitreise zeigt ARTE Ende Mai und Anfang Juni unter dem Titel „Gigant des Nordens – Hamburgs Aufstieg zum Welthafen“ erstmals die gesamte Geschichte des Hafens von 1189 bis heute. Die szenische Dokumentation erzählt, wie aus einem kleinen Anleger an der Elbe innerhalb von gut acht Jahrhunderten der Welthafen von heute wurde. Viele mittelalterliche Szenen wurden dabei unter anderem in Stade gedreht, der NDR war an der Produktion beteiligt.

Am 6.6.2016 um 9.25 Uhr wiederholt ARTE die Ausstrahlung der bereits zweimalig gesendeten Dokumentation. Ebenso kann man sie in der ARTE-Mediathek ansehen.

Mithilfe von Inszenierungen, dokumentarischen Sequenzen, Experteninterviews, Archivmaterial und aufwendigen Computeranimationen geht der Film bis in die frühen Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Die Dokumentation erzählt vom Aufstieg und Fall der Hanse, von der Entwicklung zum Welthafen nach der Entdeckung Amerikas und vom rasanten Wandel des Warenumschlags während der industriellen Revolution. Dabei spannt die Dokumentation immer wieder Bögen in die Gegenwart und zeigt die wiederkehrenden wirtschaftlichen, technischen und sozialen Herausforderungen auf, denen sich der Hafen seit seinen Anfängen in einem permanenten Strukturwandel stellen musste.

Quelle Text und Bild: NDR

Patriotisches Gebäude

Dr. Jörg Schilling: Ein Haus und seine Gesellschaft – das Patriotische Gebäude 1842-2015
Joachim Reinig: Bewahren und Verändern: Der Umgang mit einem Denkmal

Das Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765 an der Trostbrücke ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Hamburgs. Auf dem Platz des beim Großen Brand 1842 gesprengten Rathauses entwarf Theodor Bülau 1844 das neue Gebäude. Bis Ende des 19. Jahrhunderts blieb es Sitz der Hamburger Bürgerschaft. 1924 erfolgte eine expressionistische Aufstockung um vier Geschosse und die Neugestaltung des Innenbereichs. Nach der Zerstörung durch Brandbomben 1943 wurde das Haus bis 1957 unter der Leitung von Friedrich Ostermeyer mit dem Ziel einer „schlichten und funktionalen Gestaltung“ wieder aufgebaut. Zum 250. Gründungstag dieser wichtigen zivilgesellschaftlichen Einrichtung wurde das Gebäude saniert und zeigt sich jetzt in „neuem Glanz“, im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Verändern.

Dr. Jörg Schilling ist Kunsthistoriker und freier Publizist zur Architekturgeschichte Hamburgs; der Architekt Joachim Reinig leitete die aktuelle Sanierung und Restaurierung des Hauses.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 25. Mai 2016, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Verzweifelte Wohnungssuche in Hamburg (24.5.)

17. Mai 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 584 Aufrufe

Zwischen Daseinsvorsorge und Markt – wo liegt die Verantwortung?

Wohnungssuche Jährlich suchen 55.000 Menschen eine bezahlbare Wohnung in Hamburg – meist vergeblich. Außerdem sind in diesem Jahr 40.000 Flüchtlinge unterzubringen. Trotz eines Bündnisses zwischen Senat und Wohnungswirtschaft 2011 besteht die Wohnungsnot weiter: Sozialwohnungen werden immer weniger, Dringlichkeitsfälle bleiben unversorgt, die Mieten steigen wie nie zuvor. Zugleich steht Wohnraum leer, wird zu Eigentumswohnungen umgewandelt, werden Mieter aus ihren Wohnungen heraussaniert. Eine nachhaltige Wohnraumversorgung sieht anders aus. Woran ist sie bisher gescheitert? Was muss geschehen?

Einführung: Dr. Jochen Menzel, Zukunftsrat, „Von öffentlicher Unterbringung, Sozialwohnungen und Wohnungseigentum – das komplizierte System der Wohnraumversorgung in Hamburg

Podiumsdiskussion mit

  • Dirk Kienscherf, Parlamentarischer Geschäftsführer und Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD- Bürgerschaftsfraktion,
  • Marko Lohmann (Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen)
  • Matthias Günther (Pestel-Institut Hannover)
  • und einer Vertreter/in von „St.Pauli-selber-machen“

Moderation: Dr. Anke Butscher.
Weiter lesen „Verzweifelte Wohnungssuche in Hamburg (24.5.)“

 Carl Vincent Krogmann

Carl Vincent Krogmann, Erster Bürgermeister Hamburgs in der NS-Zeit

Die Begriffe Hanseaten und hanseatisch spielen heute eine zentrale Rolle in der Selbstbeschreibung von Hamburgerinnen und Hamburgern. Gemeint ist damit eine diffuse Grundhaltung, die durch Nüchternheit, Pragmatismus, Weltoffenheit und Toleranz gekennzeichnet ist. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Bedeutungsinhalte der beiden Begriffe in Diktatur und Demokratie deutlich unterschieden. Im „Dritten Reich“ stand das Hanseatische nicht etwa für Weltbürgertum und Liberalität, sondern für eine rassistisch-kolonialistische Eroberungsmentalität. Der Vortrag von PD Dr. Lu Seegers geht den Wandlungsprozessen nach, denen diese Selbstbeschreibung im Zeitraum von 1900 bis 1970 unterlag.
Weiter lesen „Hanseaten und das Hanseatische in Diktatur und Demokratie (27.4.)“

Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg.

An’n eersten Plattdüütsch-Dag in Hamborg warrt ok in de Stabi Platt snackt, leest un sungen: Klock ölben geiht dat los mit Detlef Wutschik un „Klappmuul Werner Momsen em sien Soloshow“. Klock twölf leest Bolko Bullerdiek vun „Disteln un anner Blomen“, dorno kummt (12:15) Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ehrn Vördrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, un achteran leest Bolko Bullerdiek noch mol. Klock twee is Gerrit Hoss mit sien nee’en plattdüütschen Leder un Texten an de Reeg, un Klock dree is dat Annie Heger ehrn Törn: „Dat harr blond so eenfach ween kunnt“ – De Liza Minelli ut Oostfreesland singt un vertellt. Bobento gifft dat en lütt Utstellen mit plattdüütsche Böker un Manuskripten ut de Stabi. Utrichter is de Plattdüütschroot för Hamborg.

Am ersten Plattdeutsch-Tag in Hamburg (das gesamte Programm finden Sie unter platt.hamburg) wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen, gelesen und gesungen:

  • Um 11 Uhr beginnt es mit Detlef Wutschik und „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“.
  • Um 12 Uhr liest Bolko Bullerdiek von „Disteln und anderen Blumen“, darauf folgt
  • um 12:15 Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ihrem Vortrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, anschließend liest erneut Bolko Bullerdiek.
  • Um 14 Uhr ist Gerrit Hoss mit seinen neuen plattdeutschen Liedern und Texten an der Reihe, und
  • um 15 Uhr kommt Annie Heger: „Das hätte blond so einfach sein können“ – Die Liza Minelli aus Ostfriesland singt und erzählt. Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung mit plattdeutschen Büchern und Manuskripten der Stabi.

Weiter lesen „Platt för de Stadt – de eerste Plattdüütsch-Dag in Hamborg (23.4.)“