FAQ
© 2016 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

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flohmarkt-aai2016

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts lädt ein zum Bücherflohmarkt

am Dienstag, 6. Dezember 2016,
von 11 bis 16:30 Uhr.

Ort: Edmund-Siemers-Allee 1 Ost, Foyer.

Bibliotheksstatistik 2015

21. November 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Fachbibliotheken — 256 Aufrufe

Bibliotheksstatistik 2015 Haben Sie sich schon einmal gefragt «Welche Bibliotheken bilden eigentlich das Bibliothekssystem Universität Hamburg?» Nun, gerne liefern wir die Antwort: Zum Bibliothekssystem Universität Hamburg gehören…

…die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, die Bibliotheken der Universität Hamburg sowie die Ärztliche Zentralbibliothek des UKE (ÄZB). Auf der Basis von Kooperationsvereinbarungen stimmen sich die beteiligten Bibliotheken in Fragen der Erwerbung, Bereitstellung und Nutzung von Medien organisatorisch ab.

Die Ergebnisse dieses kooperierenden Systems der Informationsversorgung werden jedes Jahr in übersichtlichen Diagrammen und Tabellen im Rahmen der Bibliotheksstatistik zusammengefasst. Die in diesem Jahr erschienene Ausgabe der Bibliotheksstatistik 2015 können Sie hier im Format PDF (1 MByte) herunterladen.

Stephan Braese im Gespräch mit Doerte Bischoff.
Montag, den 14.11.2016, 18.00 Uhr | Carl-von-Ossietzky-Lesesaal (Exilbibliothek, Stabi Altbau, Erdgeschoss).

Jenseits der Pässe: Wolfgang Hildesheimer - Eine Biographie Wolfgang Hildesheimer zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern der Jahrzehnte nach 1945. Der Autor von Tynset und Masante, der Lieblosen Legenden und einer spektakulären Mozart-Biographie brachte in die deutsche Nachkriegsliteratur eine Fülle von Erfahrungen ein, die seinen deutschen Kollegen fehlten. 1933 nach England und Palästina emigriert, lernte er frühzeitig die angelsächsische Moderne um Eliot, Joyce und Beckett kennen; bereits 1940/41 wurde er mit der Psychoanalyse vertraut; und seine Tätigkeit als Simultandolmetscher bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen konfrontierte ihn mit der Faktizität der von Deutschen begangenen Massenverbrechen. Die jetzt von Stephan Braese vorgelegte erste umfassende Biographie des Schriftstellers zeigt eindrücklich, auf welche Weise diese Erfahrungen Hildesheimers Werk geprägt haben. Sie legt zugleich offen, wie Hildesheimer darüber hinaus, durch eine Vielzahl öffentlicher Stellungnahmen, jenen Bruch zu überwinden versuchte, der die deutsche Gesellschaft und ihre Kultur in den Jahren der NS-Herrschaft von den internationalen Entwicklungen abgespalten hatte.

Im Gespräch mit Doerte Bischoff stellt der Autor sein Buch vor.

Stephan Braese: Jenseits der Pässe: Wolfgang Hildesheimer – Eine Biographie. Göttingen: Wallstein Verlag. 44,90 €.

Fundsachen aus Büchern der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts

9. August 2016
von MJGT — abgelegt in: Fachbibliotheken — 636 Aufrufe

Wo war ich noch … ?

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts zeigt in den alten Lesesaalvitrinen eine Auswahl Fundsachen aus Büchern der China-Abteilung, die sich in mehr als 100 Jahren angesammelt haben: chinesische Eintritts-und Lebensmittelkarten, Universitäts- und Hamburg-Typisches, aber auch ein historisches Foto und eine Kinderzeichnung.


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Alte Bücher aus Istanbul

3. Juni 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Fachbibliotheken — 623 Aufrufe

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts zeigt von Juni bis Mitte Juli in der Eingangsvitrine einige interessante alte Bücher.

Sie sind Teil der Bücherspende des Deutschen Archäologischen Instituts, Standort Istanbul, die über vierhundert Titel umfasst und in den Bestand der AAI-Bibliothek und der Forschungsbibliothek Manuskriptkulturen aufgenommen wird.

Die ausgewählten Bücher deuten mit ihren Besitzerstempeln auf ein Netzwerk deutscher Forscher und Literaturliebhaber, die der türkischen DAI-Bibliothek in ihrer Gründungszeit Ende der Zwanziger Jahre Bücher über islamische Münzen, türkische Gedichte, Handschriftenkataloge und anderes mehr schenkten.

Die oft schön verzierten Einbände entsprechen der Wertschätzung des Inhalts und zeigen einen Sinn für Nachhaltigkeit: So wurden damals sogar Negativkopien entlegener Aufsätze, die von einer damals neuen bibliothekarischen Dokumentationsstelle angefordert worden waren, für künftige Nutzer fest eingebunden.

Die Schreibwerkstätten Geisteswissenschaften der Uni Hamburg veranstalten im Sommersemester eine fakultätsweite Schreibaktion, auf die wir gerne hinweisen:

Wir bieten allen Schreibenden der Fakultät für Geisteswissenschaften in drei Aktionswochen im Juni (6.6.-11.6.), Juli (18.7.-22.7) und September (5.9.-9.9.) ein konzentriertes Workshop-, Kurs- und Beratungsprogramm an zu den einzelnen Schreibphasen Planen – Schreiben – Überarbeiten. Studierende können sich hier ihren jeweiligen Schreibprojekten für das Sommersemester widmen, aber auch Doktoranden und Lehrende sind willkommen. Ob es darum geht, schreibend die Potenziale und Aspekte eines bestimmten Themas auszuloten, einen konkreten Arbeitsplan aufzustellen, die passende Literatur zu finden, erste Textteile zu verfassen oder Rohtexte systematisch und strategisch sinnvoll zu überarbeiten: bei den Schreib‘ jetzt!-Tagen können sich Schreibende motivieren und inspirieren lassen – und die Schreibwerkstätten Geisteswissenschaften liefern das passende Handwerkszeug.

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Wertvolle Bücherspende aus Istanbul

19. Mai 2016
von Redaktion — abgelegt in: Fachbibliotheken — 1.103 Aufrufe

Vernetzung trägt Früchte.

Von der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts.

Am 13. April wurden 26 schwere Bücherpakete aus Istanbul in die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts geliefert. Wie kam es dazu? Der Hamburger Turkologe Prof. Yavuz Köse steht in regem Austausch mit seinen Istanbuler Kollegen, darunter auch die Bibliotheksleiterin des Deutschen Orient-Instituts, Frau Dr. Astrid Menz, und last but not least Herrn PD Dr. Andreas Schachner von der Zweigstelle des Deutschen Archäologischen Instituts. Dank dieser Verbindungen erfuhr Prof. Köse davon, dass das DAI wertvolle Altbestände abgibt, die ausgezeichnet ins Sammelprofil der Bibliothek des Asien-Afrika- Instituts passen.


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Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts weist auf folgende Ausstellung hin:

Vor 125 Jahren, am 14. April 1891, wurde Dr. Bhimrao Ramji Ambedkar als Angehöriger einer als „unberührbar“ diskriminierten Volksgruppe geboren. Er war der erste Justizminister Indiens nach der Unabhängigkeit und maßgeblich an der Entwicklung der indischen Verfassung beteiligt. Desweiteren begründete er eine weitreichende buddhistische Reformbewegung in Indien.

Anlässlich dieses Jubiläums werden in der Eingangsvitrine der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts einige Werke der indologischen Sammlung präsentiert.

Bibliotheksführungen – klassisch oder lieber ganz anders?

22. März 2016
von Redaktion — abgelegt in: Fachbibliotheken — 551 Aufrufe

Von der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts

zur_bibliothek

Sopiya Tomara Batan hat ihre Bachelorarbeit an der HAW über Bibliotheksführungen geschrieben. Zu Beginn der Vorlesungszeit, unmittelbar nach den „Orientierungseinheiten“ der Fachschaftsräte, die in der Regel auch Führungen durch das bibliothekarische Fachpersonal bieten, legte sie ihre Fragebögen in der Bibliothek des Asien-Afrika- Instituts aus. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung („Studierendenbefragung zur Bibliotheksführung Bibliothek des Asien-Afrika-Institutes 6. – 30. Oktober 2015“, Download: PDF, 40 S.) haben praktische Folgen: Im nächsten Wintersemester werden die Bibliothekarinnen vor allem die Terminplanung ändern, um für die Fächer mit vielen Studienanfängern kleinere Gruppen garantieren zu können.

Foto: Zur Bibliothek von bmgnrs auf Flickr (CC BY-SA 2.0)

Von Anna v. Villiez

Ausstellung

Die kleine Ausstellung ist ab sofort im Philoturm (4. Stock) bis mind. Ende März zu besichtigen.

Die Bibliothek Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik im Philosophenturm widmet eine kleine Ausstellung einem speziellen Büchererbe: den Büchern aus der ehemaligen Mädchenschule Mittell-Redlich. Die Arbeitsstelle für Provenienzforschung der Stabi unterstützte die Bibliothek bei den Recherchen zu der spannenden Geschichte dieser Bücher, da der Verdacht nicht auszuschließen war, dass die Bücher als NS-Raubgut in den Bestände gelangt waren. Die Miniausstellung ist ab sofort in den Räumen der Bibliothek für Neuere deutsche Literatur (Philoturm, 4. Stock, Raum 450) zu sehen. Die Rechercheergebnisse sind in diesem Text zusammengefasst.

Im Frühjahr 2015 fielen in der Fachbereichsbibliothek Sprache Literatur Medien – Teilbibliothek Neuere deutsche Literatur im Philosophenturm eine Reihe von Büchern auf: Besitzvermerke und Exlibris wiesen entweder „Meta Mittell“ oder „Meta Redlich“ als Vorbesitzerinnen aus, in einigen fanden sich auch Stempel „Schule Mittell“. Die Bibliothek begann zu recherchieren, da ein Raubgut-Hintergrund nahelag. Schnell war herausgefunden, dass es sich bei den Vorbesitzerinnen um die Leiterinnen der ehemaligen Mädchenschule Mittell-Redlich gehandelt haben muss. Diese Mädchenschule hatte von 1904 bis 1939 Die Schule war bereits Gegenstand eines gründlichen historischen Aufsatzes von Renate Hauschild-Thiessen. Vgl.: Dies.: Mittell-Redlich, eine Hamburger Privatschule für Mädchen, in: Hamburgische Geschichts- und Heimatblätter, S. 191-201. bestanden. Es handelte sich jedoch um eine evangelische Schule.
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